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Oculus Rift kommt auf Macs - "wenn Apple endlich gute Computer baut"

VR-Brillen wie die Oculus Rift sind der heiße Trend aus den USA. Doch auf Macs funktioniert die Datenbrille nicht, weil die Apple-Rechner zu schwach sind, erklärte Oculus-Gründer Luckey. Es ist eine Ohrfeige für Cupertino.

Die VR-Brille Oculus Rift ist derzeit eines der angesagtesten Technik-Gadgets

Die VR-Brille Oculus Rift ist derzeit eines der angesagtesten Technik-Gadgets

Sie gilt als das nächste große Ding: die virtuelle Realität. Gleich ein Dutzend Hersteller bastelt derzeit an sogenannten VR-Brillen, die man sich direkt vor die Augen schnallt, um in dreidimensionale Welten einzutauchen. Eines der heißesten Eisen im Feuer ist derzeit die VR-Brille Oculus Rift, die zu Facebook gehört. Damit die funktioniert, benötigt man nicht nur die 700 Euro teure Brille, sondern auch einen Computer mit jeder Menge Rechenpower. Genau das ist der Grund, warum Oculus Rift zum Start nicht für Apple-Nutzer angeboten werde, erklärte Unternehmens-Gründer Palmer Luckey nun in einem Interview mit "ShackNews".

Macs zu schwach für Oculus Rift

Seine Kritik an den Rechnern aus Cupertino packt Luckey in markige Worte: Die Oculus Rift werde erst dann für Macs verfügbar sein, "wenn Apple jemals einen guten Computer baut". Derzeit sei die Rechenpower der Macs zu gering, um die hohen Anforderungen zu erfüllen. Selbst die Grafikkarte vom Typ AMD Fire Pro D700 im Mac Pro, Apples mehrere tausend Euro teurem Premium-Rechner, reicht nicht aus, um die VR-Brille vernünftig betreiben zu können, so Luckey. Sollte Apple in Zukunft bessere Geräte anbieten, werde man die Oculus Rift liebend gern zur Verfügung stellen, erklärte er weiter. 

Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einer eigenen Virtual-Reality-Lösung. Im Januar äußerte sich Apple-Chef Tim Cook gegenüber Anlegern ungewohnt positiv über die neue Technologie. "Ich denke nicht, dass VR in einer Nische spielt. Das ist wirklich cool", erklärte Cook. Ob Apple an einer Datenbrille mit Computer-Anbindung arbeitet - wie etwa die Oculus Rift oder HTC Vive - oder wie Samsung eher auf eine Art Adapter setzt, in den man das Smartphone steckt, ist bislang nicht bekannt.

Gaming-Branche setzt auf VR-Brillen

Vor allem die Gaming-Branche setzt auf die neuen VR-Brillen und erhofft sich neue Impulse. Allerdings fallen die Erwartungen unterschiedlich aus: Einige sehen in der Technologie großes Potenzial, andere sind skeptisch und fürchten, dass sich Menschen in der virtuellen Realität verlieren könnten. Einige Einschätzungen führender Experten können Sie hier nachlesen


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