Mithilfe der Lebensmittelpyramide des AID Infodienstes kann jeder selbst überprüfen, ob er sich gesund ernährt. Sie zeigt, welche Nahrung Ernährungswissenschaftler in welchen Mengen empfehlen.
Die Lebensmittelpyramide bildet ab, wie gesunde Ernährung aussieht. Acht Lebensmittelgruppen sind auf sechs Ebenen verteilt. Dabei gilt: Was weiter unten steht, kann in größeren Mengen verzehrt werden, und je höher die Ebene, desto geringer werden die Mengen.
Die Basis der Pyramide bilden Getränke. An zweiter und dritter Stelle folgen die pflanzlichen Lebensmittel, also Obst und Gemüse und Obst sowie Getreide und Getreideprodukte. Diese dürfen Sie oft und in größeren Mengen essen. Auf der vierten Ebene finden sich tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte sowie Fleisch und Wurst, Fisch und Eier. Hier wird empfohlen, Maß zu halten. Sparsam sollten Sie auch mit Ölen und Fetten umgehen - sie sind auf der fünften Ebene zu finden. Süßigkeiten, Snacks und Alkohol bilden in der Pyramidenspitze den Abschluss. Diese dürfen Sie sich gönnen, aber nicht allzu oft.
Im Prinzip ist es ganz einfach:
Doch wie viel ist "reichlich", "mäßig" und "sparsam"? Jeder Ebene auf der Pyramide ist eine Portionszahl zugeordnet. Zum Beispiel wird empfohlen, pro Tag sechs Portionen Getränke und maximal eine Portion Alkohol zu konsumieren. Von der Spitze bis zur Pyramidenbasis können Sie in einem leicht zu merkenden Countdown abzählen:
Wie groß ist aber eine Portion? Als einfache und praktische Messhilfe, die man immer dabei hat, bietet sich die eigene Hand an. Eine Portion entspricht dem, was in eine Hand passt. Zudem wächst die eigene Hand mit und berücksichtigt so den unterschiedlichen Bedarf eines Menschen - je nach Alter und Geschlecht.
Hier einige Beispiele: