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Wieso die Pampelmuse im Beipackzettel auftaucht

Koffein und saure Drinks

Kaffee verträgt sich nicht mit vielen Medikamenten. Das gilt im übrigen auch für alle anderen Getränke, die Koffein enthalten: für Cola und Tees zum Beispiel. Früchtetees sind unbedenklich, aber schwarzer, grüner und Mate-Tee enthalten Koffein. Wer Eisentabletten mit Koffein einnimmt, muss damit rechnen, dass sie schlechter wirken. Denn die Gerbstoffe aus Kaffee oder Tee verklumpen mit dem Eisen im Magen. Es entstehen unlösliche Verbindungen, die der Körper nicht aufnehmen kann. Auch manche Medikamente gegen psychische Probleme, so genannte Neuroleptika, wirken mit schwarzem Tee schlechter.

Saures und Aluminiumsalze lösen fatale Folgen aus

Medikamente können aber auch dazu beitragen, dass der Körper Koffein schlechter abbauen kann. Das ist bei bestimmten Antibiotika der Fall, bei den so genannten Gyrasehemmern. Wird das Koffein nicht abgebaut, geht es aufs Herz: Es rast, Sie werden nervös und können möglicherweise nicht gut schlafen.

Saure Getränke sind auch nicht so gut, wenn Sie bestimmte Medikamente einnehmen. Sauer sind Limonaden und Obstsäfte, aber auch Sekt und Wein. Nutzen Sie zum Beispiel Pulver oder Pillen gegen einen übersauren Magen, die Aluminiumsalze enthalten, und trinken Sie dann Saures, gelangt das Aluminium zu schnell in Ihren Körper. Die Folgen können fatal sein: Blutarmut, Verwirrung und Krampfanfälle bis zum Koma sind möglich. Besonders gefährdet sind Dialysepatienten.

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