Vitamine regeln viele Stoffwechsel-Reaktionen im Körper: die Bildung von Hormonen, den Aufbau von Körpergewebe. Die Substanzen unterstützen das Immunsystem und helfen bei der Entgiftung des Körpers. Unser Organismus kann Vitamine nicht oder nur in sehr geringem Maße selbst produzieren. Wir müssen sie daher mit der Nahrung aufnehmen.
Manche der Substanzen gelangen, in Wasser gelöst, über den Darm ins Blut: Das sind die so genannten wasserlöslichen Vitamine. Das Blut transportiert sie dorthin, wo sie gebraucht werden. Speichern kann der Körper sie allerdings kaum. Vitamine, die er nicht braucht, scheidet er mit dem Urin aus. Die wasserlöslichen Vitamine helfen bei der Umwandlung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen.
Fettlösliche Vitamine mischen sich nicht mit Wasser. Sie benötigen Fett als Transportmedium, sonst kann der Körper sie nicht verwerten.
Vitamintabletten können sinnvoll sein, wenn Sie anders nicht genug dieser Substanzen aufnehmen können, etwa bei einer strengen Diät, einer Krankheit oder nach einer Operation. Für Obst- und Gemüsemuffel sind Pillen besser als der völlige Verzicht auf Vitamine.
Die künstlichen Präparate bieten allerdings keinen angemessenen Ersatz für die natürlichen Stoffe. In Tablettenform gepresst, können Vitamine anders wirken als in der Frucht. In ihr entfalten oder verstärken sie ihre Wirkung oft im Zusammenspiel mit den anderen Inhaltsstoffen.