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Ratgeber Ernährung

Wieso die Pampelmuse im Beipackzettel auftaucht

Tipps

Es gibt viele Wechselwirkungen zwischen Nahrungsmitteln und Medikamenten. Nicht alle sind bekannt. Lesen Sie immer die Packungsbeilage. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt oder ihrer Apothekerin beraten.

Lesen Sie sorgfältig im Beipackzettel nach, ob Sie ein Medikament auf nüchternen Magen einnehmen sollten oder zusammen mit dem Essen. "Vor dem Essen" heißt: mindestens eine halbe bis eine Stunde vor der Mahlzeit. "Nach dem Essen" bedeutet: Sie sollten mindestens eine Stunde warten, bis Sie Ihre Arznei einnehmen. Schlucken Sie Ihre Pillen am besten mit reichlich Wasser. So vermeiden Sie mögliche Wechselwirkungen mit anderen Getränken. Schmerzmittel wie Acetyl-Salicyl-Säure (ASS) bekommen Ihrem leeren Magen nicht. Essen Sie eine Kleinigkeit, bevor Sie das Mittel einnehmen, und spülen Sie die Tablette mit reichlich Wasser herunter. Das schont auch die Speiseröhre.

Medikamente können die Aufnahme von Nährstoffen verschlechtern. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine oder Eisenpräparate sollten Sie daher nicht zur gleichen Zeit wie Ihre Medikamente einnehmen. So vermeiden Sie mögliche Wechselwirkungen.

Chronisch Kranke oder Senioren, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen sowie Schwangere und Stillende brauchen mehr Nährstoffe. Arzneimittel können dazu führen, dass der Körper nicht mehr genug Nährstoffe wie Vitamine oder Spurenelemente aus der Nahrung aufnimmt. Besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt, worauf Sie bei Ihrer Ernährung achten müssen.

Constanze Böttcher
 
 
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