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Operationen als letzter Ausweg

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Geteilt und abgetrennt: Das Organ hat nur noch das halbe Volumen© Martin Freiling

Schlauchmagen

Chirurgen können Mägen operativ verkleinern, zum Beispiel können sie aus dem beutelförmigen Organ ein schlauchförmiges machen. Betroffene mit Schlauchmagen können einfacher verdauen als solche, die sich ein Magenband haben einlegen lassen.

Um einen Schlauch aus dem Magen zu machen, durchtrennt der Chirurg das Organ der Länge nach. Die entsprechende Operationsmetode heißt Sleeve-Gastrektomie. Mit einem Schlauchmagen kann die Betroffene ganz normal essen, denn das Organ behält seine natürliche Beweglichkeit.

Doch es gibt auch Risiken: Isst der Operierte auf Dauer viel mehr als es die enge Magenröhre erlaubt, dehnt sie sich und leiert aus. Zudem kann die Klammernaht, mit der die Außenseite des Magens vernäht ist, bluten oder sich stellenweise sogar lösen - der Magen bekommt Löcher.

Seite 1: Operationen als letzter Ausweg
Seite 2: Magenband
Seite 3: Schlauchmagen
Seite 4: Magenbypass
Seite 5: Duodenal Switch
Seite 6: Magenschrittmacher
 
 
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