Myanmar

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Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

Myanmars Präsident wandelt Strafe inhaftierter Suu Kyi in Hausarrest um

Fünf Jahre nach ihrer Festnahme ist die in Myanmar inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin und ehemalige de-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi vom Gefängnis in den Hausarrest verlegt worden. Der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, erklärte am Donnerstag, die Haftstrafe sei "in einen Hausarrest umgewandelt worden". Aung Hlaing hatte vor fünf Jahren den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet. Die UNO begrüßte die Umwandlung der Strafe.
Impfung gegen Masern

Bangladesch verzeichnet mehr als 220 Todesfälle durch Masern seit März

Bei einem der schlimmsten Masernausbrüche in Bangladesch seit Jahrzehnten sind seit März mehr als 220 Kinder gestorben. Jüngsten Regierungsangaben vom Mittwoch zufolge wurden neben insgesamt 227 Todesfällen auch fast 35.000 Infektionen mit der gefährlichen Krankheit verzeichnet. Zu dem am stärksten betroffenen Gebiet gehört die an der Grenze zu Myanmar gelegene Region Kurukpata, in der viele Indigene leben. In ländlichen Gegenden wie dieser sind Kinder häufig nicht geimpft. 
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

Myanmars Präsident erlässt Amnestie - Haftstrafe von Suu Kyis reduziert

Eine Woche nach seiner Vereidigung als formal ziviler Präsident hat Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing eine Amnestie für tausende Gefangene und die Umwandlung von Todesurteilen in lebenslange Haftstrafen verkündet. Zudem wurde die Reduzierung der Haftstrafen für andere Gefangene bekanntgegeben, was auch für die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gilt. Ihre langjährige Haftstrafe wurde um ein Sechstel reduziert, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr. Der frühere Präsident Win Myint kam frei.