. .
Gesundheit - News und Ratgeber
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
7. Dezember 2009, 07:09 Uhr

Bundesinstitut warnt vor Krebserregern in Spielzeug

Sogenannte Weichmacher sind in vielen Kunststoffprodukten enthalten. Und das, obwohl es sich dabei um Krebs erregende Chemikalien handelt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schlägt nun Alarm: In Kinderspielzeug werden die Grenzwerte deutlich überschritten.

Bundesinstitut für Risikobewertung, Krebs, Spielzeug, Chemikalien, BfR, Richtwerte

Zu viele Weichmacher im Kinderspielzeug: Wie groß ist die Gefahr für Kinder?© Colourbox

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Krebs erregenden Chemikalien in Kinderspielzeug. "Es besteht dringender Handlungsbedarf", zitieren die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe aus einem BfR-Bericht für die Bundesregierung. Demnach übersteigen die im Spielzeug gemessenen gefährlichen Substanzen den Wert, der noch als unbedenklich gilt, zum Teil um das Hundertfache. Laut BfR passt diese Erkenntnis zur steigenden Zahl an Krebserkrankungen bei Kindern.

Die seit einem Jahr gültige EU-Spielzeug-Richtlinie hält das Institut dem Bericht zufolge für völlig unzureichend. In Europa gebe es keine verbindlichen Grenzwerte für die gefährlichen Weichmacher (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK), die in vielen Spielzeugen enthalten seien. Laut BfR stehen die PAK im "begründeten Verdacht, das Erbgut zu verändern, Krebs zu erzeugen und die Fortpflanzung zu beeinträchtigen".

Für Autoreifen sind Vorschriften strenger

Die Vorschriften für die sogenannten Weichmacher seien "kurioserweise" für Autoreifen strenger als bei Spielzeug, sagte ein BfR-Sprecher in dem Bericht. Demnach lasse die Spielzeugrichtlinie der Europäischen Union in Spielwaren eine tausendfach höhere PAK-Konzentration zu als in Reifen. Dabei sei der Einsatz dieser Stoffe bei Spielzeug gar nicht notwendig, so der Srpecher weiter. "Das käme die Spielzeughersteller etwas teurer, aber technisch wäre das kein Problem."

AP/AFP
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
paulali (07.12.2009, 12:10 Uhr)
das weiss man doch seit Jahren und was passiert ? viel zu niedrige Grenzwerte werden beschlossen. Die skupellosen Hersteller sollten das Zeug fressen.
Und ich schliesse mich den Vorrednern an, mal wieder ein Artikel zur (begründeten)Panikmache aber im Spielzeuggeschäft steht man wieder vor den Dingen und denkt sich, soviel Plastik, das muss doch shit sein, was nehme ich?!
hannes_schinder (07.12.2009, 10:39 Uhr)
Liste der Hersteller und
Liste der Inhaltsstoffe mit zusätzlicher Gefahrenskala, dasselbe fordern wir für Lebensmittel und andere Industrieprodukte!
RenegadeXX (07.12.2009, 10:20 Uhr)
Liste der Hersteller?
Ich stimme Lammbock zu, wo ist die Liste der Hersteller und der betroffenen Produkte? Zu Weihnachten wäre das schon interessant zu wissen, schliesslich will ich meinen Kindern keine Autoreifen schenken!!!!!!!!!!
Lammbock (07.12.2009, 09:48 Uhr)
Inhalt???
Welche Spielzeuge, welche Hersteller und welche Händler?

Ohne diese Informationen ist der Artikel so viel Wert, wie das "Frühwarnsystem" des DFB.
MEHR ZUM ARTIKEL
Umweltbundesamt-Studie Kinder stark mit giftigen Weichmachern belastet

Sie stecken in Lacken, Teppichböden, Kabeln - und vielen anderen Produkten aus Kunststoff: Weichmacher. Laut einer aktuellen Studie nehmen Kinder in Deutschland oft zu viel von diesen gesundheitsschädlichen Chemikalien auf. mehr...

Tüv-Test Krebserreger in Gummiprodukten

Gibt es ein Auto, bei dem eine einstündige Fahrt dem Konsum von 1000 Zigaretten entspricht? Das gibt es. Der Tüv Rheinland hat es entdeckt. Quelle der Schadstoffe ist der Plastiküberzug des Lenkrades. Dort lauern krebserregende Stoffe - ebenso wie in Gummi-Reifen, Werkzeuggriffen und Badelatschen. mehr...