Das hat noch keiner vor ihm geschafft: Zum dritten Mal gewinnt Daniel Day-Lewis den Oscar als bester Hauptdarsteller. Dabei hat er mit Hollywood eigentlich so gar nichts am Hut.
Es war einer dieser magischen Momente in der diesjährigen Oscar-Nacht. Als die magischen Worte erklangen "And the Oscar goes to ... Daniel Day-Lewis" wusste jeder im Saal: Hier wird Geschichte geschrieben. Zum dritten Mal enterte der 1957 in London geborene Schauspieler die Bühne, um die Auszeichnung als bester männlicher Hauptdarsteller entgegenzunehmen. Dieses Mal für seine Rolle in Steven Spielbergs "Lincoln".
Seinen Konkurrenten Bradley Cooper ("Silver Linings"), Hugh Jackman ("Les Misérables"), Joaquin Phoenix ("The Master") und Denzel Washington ("Flight") blieb nicht viel mehr übrig, als höflich Applaus zu spenden für jenen Mann, der bereits 1989 für seine Rolle in "Mein linker Fuß" ausgezeichnet worden war. 2007 folgte dann Oscar Nummer zwei für "There Will Be Blood".