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ARD-Mitarbeiter sollen Naidoos Nominierung gekippt haben

Der NDR hat seine Entscheidung, Xavier Naidoo nicht zum ESC 2016 zu schicken, laut einem Medienbericht nicht wegen Zuschauerprotesten gefällt. Auslöser war demnach ein Brandbrief von rund 40 ARD-Redakteuren.

Sänger Xavier Naidoo

40 gegen einen: ARD-Redakteure verhinderten einem Medienbericht zufolge, dass Xavier Naidoo Deutschland beim ESC im kommenden Jahr vertritt

Nächstes Kapitel im Wirbel um Xavier Naidoos Nominierung für den Eurovision Song Contest 2016: Nachdem der NDR nach vehementen Zuschauerprotesten erklärt hatte, den umstrittenen Sänger doch nicht für Deutschland zu dem Gesangswettbewerb zu schicken, wurde nun der wahre Grund für die Entscheidung bekannt. Dies zumindest berichtet die "Bild"-Zeitung.

Demnach waren es nicht die negativen Reaktionen des Publikums, die dazu führten, dass der Sender nun doch von der Nominierung des 44-Jährigen absieht. Sondern vielmehr 40 erzürnte ARD-Mitarbeiter, die ihren Unmut in einem Brandbrief bekundet haben sollen. Die ARD habe dies gegenüber der Zeitung bestätigt.

40 ARD-Redakteure gegen Naidoo

So soll es in dem Schreiben heißen: "Wir festangestellte Redakteure und Redakteurinnen des Bereiches Zeitgeschehen und Kultur und Dokumentationen haben die Entscheidung mit Unverständnis und Fassungslosigkeit aufgenommen. Diese Entscheidung beschädigt das Ansehen der ARD und damit unser aller Arbeit nachhaltig", zitiert die "Bild" aus dem Brief.
Dem Sänger sei daraufhin eine Frist gewährt worden, freiwillig auf seine Nominierung zu verzichten. Offenbar fehlte es dem Sender dafür aber an Geduld. Dem Bericht zufolge ergriffen die Verantwortlichen selbst die Initiative und nahmen Naidoos Nominierung zurück.

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