Dieses Geschäft lebt von einer Idee, die simpel ist: Bei "Kochhaus" gibt es Rezepte und die passenden Zutaten gleich mit. Ein Unternehmensmodell, das immer mehr Ableger findet.
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Bei den Kunden kommt das gut an. Allein hier in Hamburg haben kurz nacheinander drei Filialen eröffnet. O-Ton: Robert Ehrlich, Manager "Kochhaus" Eimsbüttel "Wir gehen da genau in diese Schiene rein, dass man einfach wirklich bewusster kocht und isst, dass man auch gerne selbst das Ganze zuhause macht und nicht jetzt immer abends essen geht. Das ist so der Trend, auf den wir genau aufgesprungen sind.“ Das erste "Kochhaus" gab es 2010 in Berlin. Dieses Jahr erwartet das Startup einen Nettoumsatz von 3,5 Millionen Euro. Auch andere setzen auf den Zuhause-Genießen-Trend. "Unsere Schlemmertüte" liefert in vier Städten Rezepte und Zutaten frei Haus. "Bloomsburys" fährt Speisen aus – schon gekocht. 29 Restaurants sind pro Stadt vernetzt. Auch Kochhaus hat einen Lieferservice. Die Preise sind moderat, viele Rezepte anfängertauglich. Das lockt eine bunte Kundschaft an, vom Studenten bis zum Rentner. Vox Pop Mann: "Hier hat man alles vor Ort, man geht einfach hierhin und lässt sich hier anregen." Mann: "Man ist in fünf Minuten durch, hat in fünf Minuten seinen Einkauf zusammen und kann dann nach Hause gehen." Frau: "Man hat halt hier auch den Eindruck, dass das qualitativ sehr hochwertig ist." Mit der wiederbelebten Kochlust der Städter lässt sich offenbar Geld verdienen, und vielleicht liegt der nächste Trend schon auf der Lauer. Selber Schlachten oder Gemüse züchten. Zum Beispiel in der Fußgängerzone. Schließen
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