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29. März 2007, 12:22 Uhr

Wie sich Lukas, 16, zu Tode soff

Es sollte eine fröhliche Party sein, es wurde ein tödliches Wettsaufen: 50 Tequila soll der 16-jährige Berliner Schüler Lukas W. getrunken haben. Mit angeblich 4,8 Promille wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, nun ist er gestorben. Von Malte Arnsperger

In einer Berliner Bar soll sich der 16-jährige Lukas W. zu Tode gesoffen haben© colourbox

Tequila. Das Wort klingt nach Sommer, Sonne, Urlaub, nach schönen Menschen, die eine fröhliche Party am Strand von Mexiko feiern. Doch dem 16-jährigen Lukas W. wurde das hochprozentige Getränk zum Verhängnis. 50 Tequila - der Agaven-Brand enthält etwa 38 Prozent Alkohol - soll der Berliner Schüler in einer Bar getrunken haben. Er fiel in ein wochenlanges Koma, verzweifelt kämpften die Ärzte um sein Leben. Doch für die jungen Organe des Gymnasiasten war die Alkoholmenge zuviel - Lukas W. ist in der Berliner Charité gestorben.

"Der Patient ist an den Folgen eines Kreislaufversagens gestorben, das er Ende Februar erlitten hat", sagte die Sprecherin der Charité, Kerstin Endele, zu stern.de. Ob die Eltern des Jungen in den letzten Stunden bei ihrem Sohn gewesen seien, dazu wollte Endele sich nicht äußern. "Die Angehörigen haben uns gebeten, keine weiteren Details des Falles preiszugeben."

"Es war ein richtiges Kampftrinken"

Nach Medienberichten hatte sich Lukas W. Ende Februar morgens früh um vier Uhr mit seinen Freunden in einer Bar getroffen. Dort soll ein Wettsaufen stattgefunden haben, zu dem der Wirt die Jugendlichen mit den Worten "Wer die meisten Tequila schafft, kriegt ein Essen" angestachelt haben soll. Der 16-Jährige ist dieser Aufforderung anscheinend gefolgt. "Er kippte einen nach dem anderen weg. Das war ein richtiges Kampftrinken", sagte ein Mitschüler der "Bild"-Zeitung. Der Wirt wehrt sich gegen die Anschuldigungen. Der Zeitung sagte er: "Ich habe ihn nicht zum Trinken angestiftet. Er kam schon betrunken rein, hat ein Bier bestellt und ist am Tresen eingeschlafen." Der Notarzt brachte den Schüler wenige Stunden später mit angeblich 4,8 Promille ins Krankenhaus. Lukas W. wurde in ein künstliches Koma versetzt, aus dem er nicht mehr erwachte.

Die Mutter des toten Schülers hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Berliner Polizei hat zunächst eine Obduktion veranlasst. Sie will sichergehen, dass den Getränken nichts beigemischt wurde. Danach sei eine Ermittlung wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge möglich, sagte ein Polizeisprecher zu stern.de. Die genauen Umstände seien zwar noch unklar, verdächtig seien aber alle Personen, die an dem verhängnisvollen Abend dabei waren. Dazu gehörten sowohl der Wirt als auch die Gäste und seine Freunde. Denn, so der Sprecher, jeder sei dazu verpflichtet, helfend einzugreifen, wenn sich eine Person nicht mehr selber helfen kann.

Das sieht der Hamburger Strafrechtsanwalt Christoph Nebgen etwas anders. Den Freunden des Jungen sei nur etwas vorzuwerfen, wenn sie den 16-Jährigen zum Trinken gezwungen oder angestachelt haben, sagte er stern.de. Dem Wirt aber könnte sogar eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung drohen, sagte Anwalt Nebgen. Schließlich habe er die Verpflichtung, keinen harten Alkohol an Minderjährige auszuschenken. Nebgen hält bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung ein Strafmaß von zwei Jahren auf Bewährung für realistisch.

Debatte um härtere Gesetze

Der Fall des Jugendlichen hatte eine Debatte um strengere Gesetze und Kontrollen der Alkoholabgabe an Jugendliche ausgelöst. Die Bundesregierung will jedoch keine schärferen Gesetze gegen das so genannte Koma-Trinken. Allerdings müssten Bestimmungen im Jugendschutz- und Gaststättengesetz streng umgesetzt werden, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD). In Deutschland dürfen Bier, Wein und Sekt nicht an unter 16-Jährige, so genannte branntweinhaltige Getränke nicht an unter 18- Jährige abgegeben werden.

In Berlin waren in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen bekannt geworden. Vor einigen Tagen war ein 15-jähriges Mädchen bewusstlos mit 4,1 Promille in die Charité gebracht worden. Sie wurde inzwischen aus der Klinik entlassen. "Sie ist auf dem Weg der Besserung", sagte die Charité-Sprecherin.

Von Malte Arnsperger
 
 
KOMMENTARE (10 von 33)
 
Leseratte79 (30.03.2007, 13:57 Uhr)
Schuldzuweisung 2
Es geht hier glaube ich niemandem darum den Tod des Jungen "herunterzuspielen"- es ist schrecklich, überflüssig und hätte nicht passieren dürfen weil: Er nicht hätte da sein dürfen, nicht hätte trinken dürfen, den Schnaps nicht hätte bekommen dürfen und niemand ihn abgehalten. Ganz viele "dumme" Faktoren auf einen Haufen! Nur der einzige Faktor der alles verhindert hätte ist nunmal die Aufsichtspflicht !!! Ohne diesen Faktor hätten alle anderen Faktoren nicht eintreten können- umgekehrt sieht es anders aus: Wenn nicht die Kneipe dann eine andere...
Es geht auch nicht darum, dass wir nie jung waren, die meisten wurden nur anders erzogen. Bei uns sah es so aus: Mit 17 durften wir zu zweit in ein Tanzlokal bis 24 Uhr, danach hatten wir Zeit bis spätestens 1 Uhr Zuhaus zu sein. Waren wir später da gab es halt Sanktionen (4 Wochen lang um 24 Uhr Zuhaus sein o.Ä.). Das haben wir uns gemerkt. Wir haben es aber nicht einmal gewagt auch nur ein Bier zu bestellen, wir hatten zuviel Respekt um angetrunken nach Haus zu kommen. Im Beisein meiner Mutter auf Familienfeiern habe ich den Umgang mit z.B. Krefelder gelernt- nicht allein. Wären wir "besoffen" unter 18 nach Haus gekommen hätte es Sanktionen gehagelt. Und hat es mir geschadet? Nein! Mit 18 durfte ich trinken - wollte aber lieber Auto fahren- war viel cooler. Klar auf einer Schulfete!!! hatte ich mit 17 Erfahrung mit Wodka gemacht...2 Pinnchen...ich fands widerlich. Wieviel Erfahrung und Überwindung braucht man mit 16 für 45 bis 50 Pinnchen Tequila? Mein Freund ist Fussballer und was die Manschaft sich am WE teilweise "wegzieht" ist ein Hammer (alle so Mitte 20)- aber keiner von denen würde auch nur 20 Tequila schaffen.
Hier handelt es sich zwar nicht um einen Einzelfall- aber um einen eskalierten Fall. Die Politik kann nicht viel ausrichten ... die Verantwortung liegt bei Eltern (Aufsichtspflicht), Konsumenten(wie kann man sich zu zuschütten?), Umfeld (Freunde und Aussenstehende die Eingreifen und nicht anstacheln) und denen die den Zugang gewähren (im Rahmen ihrer Möglichkeiten und dann mit allen Möglichkeiten- Ausweiskontrolle, Eltern bzw. Polizei verständigen, beaufsichtigen und helfen, usw.).
Maruja (30.03.2007, 12:07 Uhr)
Noch mal.....
Obwohl ich´s weiter unten schon geschrieben habe, scheinen es manche immer noch nicht zu kapieren.
Dass ein 16jähriger seinen Eltern EINMAL, vielleicht auch ZWEIMAL vorlügen kann, er würde beim Freund mit den lockeren Eltern übernachten und dann auf Sauftour geht, ist möglich. Es ist aber nicht möglich, sich als völlig "Untrainierter" einen Alkoholspiegel von über 4 Promille anzusaufen. Es ist extrem wahrscheinlich, dass dieser Junge alkholabhängig war, und das schon seit längerer Zeit, denn auch Alkoholiker brauchen lange, um mit solchen Mengen klarzukommen. Und da stellt sich mir eben nach wie vor die Frage, wie es möglich ist, dass dieses Problem von den Eltern so gar nicht wahrgenommen worden ist.
Yamagata (30.03.2007, 11:04 Uhr)
Big Brother/Big Parents?
Es soll jetzt nicht der Anschein aufkommen, dass ich das Ereignis nicht schlimm finde. Im Gegenteil. Aber wenn man die hintergründe nicht genau kennt, kann man auch nicht die Eltern beschuldigen. Irgendwie war keiner der Diskutanten, die sich über zu wenig "Überwachung" durch die Eltern beschweren, einmal jung. Was hat man gemacht, wenn die Eltern zu streng mit einem waren? Genau, man hat bei einem freund übernachtet, der lockere Eltern hatte. Somit war das Problem des lange Aufbleibens gelöst. Und wie sollen die Eltern das kontrollieren? Alle 1/2 Stunde das Kind auf dem Handy anrufen? GPS Sender heimlich einpflanzen lassen? Detektive engagieren, die das Kind überwachen, wenn es nicht in der Nähe der schutzgebenden Eltern ist? Es geht einfach nicht. Man ließt immer öfter, dass unsere Kinder sich immer weniger in der Welt zurechtfinden und ohne fremde Hilfe meist gar nicht mehr wissen, was im Leben so passiert. Aber dann auf der anderen Seite werden die Kinder verhätschelt und es wird ihnen ja teilweise auch verboten mal was zu riskieren. Ok, 50 Tequila wegzukippen ist jetzt natürlich auch arg übertrieben. Aber ich denke, dass die Eltern da nicht viel gegen hätten machen können. Gerade unsere Volksdroge Alkohol, die ja immer so verherrlicht wird. Wie oft habe ich gehört: "Was, der Junge hat gekifft? Dann dauert es ja auch nicht mehr lange bis er in die Entzugsanstalt muss, um von der Nadel wegzukommen." Aber es geht auch anders herum: "Wow!! Ihr Sohn hat ja einen ordentlichen Zug drauf...Respekt. Ich geh schon mal eine neue Runde holen."
Den Schuldigen bei diesem Fall zu finden dürfte recht schwierig werden. Barkeeper? Freunde? Barbesucher? Aber ich denke nicht, dass es passiert ist, weil die Eltern nicht auf ihren Sohn aufgepasst haben. Obwohl man da natürlich auch sagen muss: ich kenne die familiären Zustände natürlich auch nicht.
mkuna (30.03.2007, 08:31 Uhr)
Was ist mit den Eltern?
Was macht ein 16-jähriger Jugendlicher morgens um 04:00 Uhr in einer Kneipe? M.E tragen nicht nur der ausschenkende Wirt, die mittrinkenden Freunde und anwesenden Gäste eine Verantwortung in diesem Fall, sondern auch die Ihre Aufsichtspflicht versäumenden Eltern. Diese sollten hier nicht übersehen werden und ebenfalls zur Verantwortung gezogen werden.
gudrun13 (30.03.2007, 07:01 Uhr)
Die Eltern haben die Verpflichtung
... und immer in erster Linie die Eltern. Sie haben sich in erster Linie zu kümmern dass Sohn oder Tochter sich nicht ins Koma saufen. Wir haben selbst einen jetzt 24jährigen Sohn und ich weiß wovon ich spreche. Bei uns gab es das überhaupt nicht dass der Sohn mit 16 Jahren bis halb 4 auf der Piste war. Solange er in der Schule war, hatte er spätestens (in der Woche) um 10 zu Hause zu sein. Wenn er fortging während wir nicht da waren lag ein Zettel dort (wir haben es natürlich genauso gemacht). So wusste man immer ungefähr wo der andere war und wann er wiederkommen würde ... Eben eine FAMILIE! Natürlich hat er auch ab und an ein wenig die Gleise verlassen - das haben wir ALLE - und als Sohn sein erstes Bier getrunken hatte - mit 13 etwa - hat er das bereut. Oh nein, wir haben ihm nix getan :) Sein Körper hat das Zeugs wieder abgeben wollen ... DAS war ihm eine Lehre.
Es kann nicht sein dass nur noch dam Staat gerufen wird: Alkohol, Rauchen, Killerspiele ... was weiß ich. Immer soll es der Staat richten. Und wenn es gut geht die Schule gleich dazu. Nein, so geht es nicht. In erster Linie sind die Eltern zuständig. Und dazu gehört dass man sich mit den Kindern beschäftigt, dazu gehört dass sie halb 10 zu Hause zu sein haben und dazu gehört dass man früh mit aufsteht, Frühstück bereitet, mit den Kindern und Jugendlichen noch ein wenig quatscht und den Tag zusammen! beginnt. Und das kann man auch wenn man aus einer niederen sozialen Schicht kommt - man muss es nämlich nur wollen!
Und ein Vorbild muss man natürlich auch sein - zumindest ein wenig.
Mein Fazit: Bei solchen betrüblichen Dingen sind immer die Eltern mit schuld. Immer.
Ice_Flame (29.03.2007, 20:15 Uhr)
Gesetzesdiskussion sinnlos
Ich finde es irgendwie lächerlich, wie alle erstmal nach neuen Gesetzen schreien. Erst ma bestehende einhalten!
Ich frage mich manchmal schon, was das für Leute sind, die 16 jährigen Tequilla verkaufen. Also ich (20 Jahre jung, also kenne das Gesaufe nur zu gut) arbeit ab und zu an ner Tanke und da ist mal allgemeint nichts mit Alkohol unter 18, denn es gab schon zu viele schlechte Erfahrungen. So wurde eben Wodka an U18er verkauft und naja, der Polizei hats nicht gefallen und da hat der Tankstellenpächer kurzerhand gesagt: kein Alkohol unter 18! Nicht mal ein Bier! Ob das jetzt gut ist oder nicht, sei dahingestellt, aber da hällt sich jeder dran. Bei mir bekommt keiner Alk, der keinen Altersnachweis bringt. Das große Problem ist nur, dass die dann halt rausgehen und 1 Minute später kommt der große Bruder oder was weiß ich und kauft halt dann für sie ein, aber da kann dann der Verkäufer nix dagegen machen.
Bei dem Wirt schaut das natürlich anders aus, der schenkt das ja selber aus und wieso die da um 4 Uhr noch unterwegs waren, versteh ich eh net. Also in München schaun schon mal Zivilpolizisten in die Kneipen und auch in Diskos.
Aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Hauptschuld bei den Eltern liegt! Ich mein, wo geht n des, dass ein 16 Jähriger um die Zeit nicht daheim ist?
Also bis ich 18 war, war bei mir 1 das absolute Maximum was ging. Alles was später war, wurde quasi das nächste mal negativ verrechnet ;)
Natürlich kann man damit keine Besäufnisse verhindern, aber man kann zumindest erstmal eindämmen.
Was mich aber überhaupt nicht in Ruhe lässt, ist die Frage, wie der so viel vertragen kann?! Also ich bezeichne mich mal als jemanden, der schon relativ viel verträgt (Bayer, Ex-Bundeswehrsoldat, Dauergast auf der Wiesn usw…) aber 52 Tequilla?! Ich mein, da muss doch scho alles vorher wieder hochkommen! Ich sag mal, jeder „normale“ Jugendlich hat es schon erlebt, dass man sich nach einer gewissen Menge Alk das Getrunkene noch mal durch den Kopf gehen lässt, aber 4,8 %o…. man man man
Und @ tzzzzz: ich versteh dich ehrlich gesagt nicht! Bei mir im Freundeskreis passt man auf, wie viel der andere trinkt, weil man auch weiß wer was verträgt. Und wenn ich seh, dass es zu viel wird, dann nehm ich ihm halt die Flasche weg oder schleif ihn nach hause… wenns sein muss mit Gewalt! Das ist nämlich Freundschaft! Und ja, ich wurde auch schon nach hause gebracht, so wie ich auch schon genug andere heim gebracht habe, aber es war alles in einem bestimmten Rahmen.
Und ich kenne auch das Gefühl einen guten Freund zu verlieren – mein bester Kumpel ist vor 3 ½ Jahren bei einem Verkehrsunfall gestorben. Da habe ich die ersten 2, 3 Tage die Schuld bei dem LKW-Fahrer gesucht, bis einem dann klar wurde, dass die Person selber dafür verantwortlich ist, was sie tut (er ist damals nicht selbst gefahren, tut aber hier nix zur Sache).
Daniel-Duesentrieb (29.03.2007, 17:44 Uhr)
@atride Verbote einhalten keine neuen schaffen.
@atride
Verbote will ich ja auch nicht. Ich will nur, dass Gesetze eingehalten werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass jeder Problemlos mit 14 ne Flasche vodka kaufen kann. Vorallem die Ausreden dann. Ich dachte der wär schon älter. Hallo! Wie wärs mit Ausweiß zeigen? Zigaretten gibts doch am Automaten auch noch nur noch mit Bankarte als Altersnachweiß, kann man doch auch bei Alkohol verlangen. Da muss der Staat halt mal hörter solche Läden überwachen und Kontrolieren. Geschwindigkeitskontrollen werden doch auch gemacht. Oder findest du die auch überflüssig?
kerewe (29.03.2007, 17:29 Uhr)
Lieber ...tzzzz..
Wenn sich Deine erste Erregung gelegt hat (und, was ich wirklich hoffe, noch ein paar Hirnzellen funktionieren), rate ich Dir einmal möglichst objektiv und aus unterschiedlichen Blickwinkeln über das Schicksal Deines Mitschülers zu reflektieren und vielleicht mit wachen Augen Dich und Dein Umfeld zu beobachten.
Professionelle Hilfe kann sicherlich manchen Versäumnissen (von wem auch immer) in größte Härte nehmen...
atride (29.03.2007, 17:13 Uhr)
@Daniel-Duesentrieb
hi düsi, du gehörst wohl auch zu jenen leuten, die sich erst sicher fühlen, wenn in jedem deutschen schlafzimmer ein polizist mitwohnt, hmm?! vielleicht sollten wir jugendlichen ein vernünftiges freizeitangebot und - vor allem - eine gute zukunft bieten - dann müssen wir wohl gar nicht erst anfangen, bereits junge leute totalzuüberwachen. nach verboten schreien ist m. E. ganz sicher keine Universallösung.
Daniel-Duesentrieb (29.03.2007, 17:05 Uhr)
Polizei hat doch sowieso Dienst
Wie wärs wenn die mal für die Einhaltung der Gesetze sorgen? Die haben Nachts doch sowieso Dienst. Können die auch mal von Kneipe zu Kneipe gehen und alle Besucher nach ihren Ausweisen Fragen. Álle unter 18 Jährigen welche um 1 noch in der Kneipe sind werden dann in nen großen Polizei Bulli geladen und schön nach haus gefahren. Wenn das öfters passiert werden die Eltern sich aber freuen. Oder noch besser, die Elern müssen die Kinder auf der Wache abholen. Da die Polizei ja sowieso im Dienst ist, kostet es nichts mal für den Staat. Wenn man sich den Aufwand mit dem nach Hause bringen sparen will bekommen halt die Eltern der Jugendlichen einen Brief nach hause. Dazu gibt es eine Datenbank in der alle Jugendlichen welche nach 12 in Kneipen getroffen werden eingetragen werden. Wenn es mehrmals vorkommt, dann müssen die halt mal Sozialstunden schieben.
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