. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
10. August 2010, 13:22 Uhr

GEZ wollte Geld von totem Dackel

Post von der GEZ: nicht besonders erfreulich, aber auch nichts Ungewöhnliches. Nun hat die Gebührenstelle allerdings einen bereits toten Dackel zur Zahlung der Rundfunkgebühr aufgefordert. Sein Frauchen reagierte verärgert - obwohl sie wahrscheinlich selbst Schuld an dem Versehen ist.

GEZ, Gebühr, Fernseher, Rundfunkgebühr, Dackel

Rundfunkgebühr von einem Hund? Selbst ein lebendiger Dackel gehört wohl kaum zur Klientel der GEZ© Karl-Josef Hildenbrand/DPA

Ein toter Dackel ist in München dazu aufgefordert worden, seinen Fernseher anzumelden. Entsprechende Post flatterte seiner Besitzerin von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) in den Briefkasten. Die Besitzerin war erbost und beschwerte sich sogleich bei der GEZ.

"Das kommt schon einmal vor", entschuldigte Andreas Müller von der Gebührenabteilung des Bayerischen Rundfunks den Vorfallund und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Demnach wurde der vor fünf Jahren gestorbene Rauhaardackel "Bini" von der GEZ aufgefordert, bei eigenem Einkommen seine Rundfunkgeräte anzumelden.

Immer mal wieder würden Hunde oder Katzen angeschrieben, sagte Müller der Nachrichtenagentur dpa. Denn manche Besitzer ließen ihre Haustiere mit Vor- und Zunamen etwa bei Preisausschreiben teilnehmen oder registrierten sie mit Anschrift und Geburtsdatum im Internet. Da die GEZ für die Ermittlung von gebührenpflichtigen Personen auch Adressen von Unternehmen miete, landeten auch vermeintliche Menschen in der Datenbank, erklärte Müller.

Das könnte im Fall "Bini" auch passiert sein. Die Hintergründe werden jetzt recherchiert, hieß es von der GEZ in Köln. "Das war eine Verkettung unglücklicher Umstände", sagte Müller. "Bini" sei zudem als Tiername nicht erkannt worden, da er auch als Abkürzung für "Sabine" verwendet werde. "Das tut uns unendlich leid."

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Reform der GEZ-Gebühr Alle Haushalte sollen künftig Rundfunkflatrate zahlen

Die Reform der GEZ-Gebühr steht: Die Rundfunkkommission der Länder hat sich darauf geeinigt, den geräteabhängigen Beitrag abzuschaffen. Stattdessen sollen alle Haushalte eine einheitliche Gebühr zahlen. Damit fällt auch die Jagd auf "Schwarzseher" weg. mehr...

Reform der Rundfunkgebühren Zwangsbezahlter Staatsfunk für Jedermann

Die Reform der Rundfunkgebühren sichert den Öffentlich-Rechtlichen künftig satte Mehreinnahmen. Dafür werden die Bürger mit Zwangszahlungen zur Kasse gebeten. An den verstockten Strukturen von ARD und ZDF ändert sich rein gar nichts. mehr...

ARD, ZDF und die Politik Nicht mitmischen - aufmischen

Kanzlerin Merkel hat kommunikatives Make-Up dringend nötig, keine Frage, und Steffen Seibert vom ZDF ist ein frischer Typ. Was den Wechsel so bedenklich macht: Es gibt eine Drehtür zurück zu den Öffentlich-Rechtlichen. Und die dürfte es nicht geben. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe