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7. Februar 2012, 13:10 Uhr

Krawatte überführt Mädchenmörder

Nach 20 Jahren hat die Heidelberger Polizei den Mörder einer 17-Jährigen gefunden. An dem Schlips, mit dem das Mädchen erdrosselt wurde, fanden Spezialisten DNA-Spuren. Dennoch wird der Täter nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

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Mit diesem Foto suchte die Polizei nach Bianca K., die sieben Monate nach ihrem Verschwinden 1991 erdrosselt gefunden wurde. Jetzt identifizierte die Polizei ihren Mörder© DPA

Mit Hilfe einer Krawatte hat die Heidelberger Kriminalpolizei einen 20 Jahre alten Mord an einer 17-jährigen Auszubildenden aufgeklärt. "Wir sind uns nach umfangreichen DNA-Analysen sicher, dass es sich bei dem Täter um den Großonkel der jungen Frau handelte. Dieser beging jedoch im Jahr 2000 Selbstmord", sagte der Heidelberger Kripochef Siegfried Kollmar am Dienstag.

Im August 1991 war in einem Waldstück in der Nähe der französischen Stadt Besançon eine mit einem Schlips erdrosselte, teilweise unbekleidete Leiche einer jungen Frau gefunden worden. Erst sieben Monate später konnte diese identifiziert werden.

Krawatte hing noch an der Kehle

Bei der Toten handelte es sich um eine als vermisst gemeldete 17-Jährige aus Erfurt. Bianca K. hatte nach der Wiedervereinigung in Heidelberg eine Ausbildung in einem Luxus-Hotel begonnen und war plötzlich nicht mehr zur Arbeit erschienen. Die Krawatte hing noch an der Kehle des Mordopfers. An der Krawatte konnten Spezialisten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg nach wochenlanger Feinarbeit im Herbst 2011 Hautschuppen finden, die dem zur Tatzeit 63 Jahre alten Fernfahrer eindeutig zugeordnet werden konnten.

swd/DPA
 
 
 
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