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Hier lernen Schüler am besten

Man kann über das Bildungssystem schimpfen, wie man will. Es gibt auch richtig positive Beispiele. stern.de stellt die sechs besten Schulen des Landes vor - und verrät ihre Erfolgsrezepte.

Von Catrin Boldebuck

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    Catrin Boldebuck

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute in Berlin der Anne-Frank-Schule den Deutschen Schulpreis 2013 verliehen. Die Gemeinschaftsschule aus Bargteheide erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis. Fünf weitere Schulen wurden ebenfalls ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in der Parochialkirche mit Schülern, Eltern und Lehrern statt.

Zu dem bundesweiten Wettbewerb rufen die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof-Stiftung in Kooperation mit dem stern und der ARD auf. Ziel des größten und mit 243.000 Euro höchst dotierten Schulpreises ist es, gute Schulen zu finden, sie zu Vorbildern zu machen und ein Netzwerk zu gründen - getreu dem Motto des Wettbewerbs: dem "Lernen Flügel verleihen".

Die Anne-Frank-Schule (AFS) in Bargteheide ist eine "Gemein-schaftsschule mit gymnasialer Oberstufe". So heißen in Schleswig-Holstein die Gesamtschulen seit der Schulreform 2007. Bis zur zehnten Jahrgangsstufe lernen alle Schüler unabhängig von ihrer Grundschulempfehlung gemeinsam, Schüler mit besonderem Förderbedarf genauso wie Hochbegabte. Seit 2011 ist die AFS eines von elf sogenannten Kompetenzzentren für Begabtenförderung in Schleswig-Holstein. Schüler, die zusätzliches Lernfutter brauchen, können beispielsweise bei den "Spürnasen" über den Unterricht hinaus an eigenen Projekten arbeiten.

Hochbegabung beginnt ab einem IQ von 130. Aber die Anne-Frank-Schule misst Begabung nicht allein am Intelligenzquotienten sondern fasst sie weiter und nimmt dabei alle Schüler in den Fokus. Mit großem Erfolg: Mehr als die Hälfte der Mädchen und Jungen schaffen einen höheren Abschluss als in der Grundschulempfehlung angegeben. Seit neun Jahren hat kein Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen. Sitzenbleiben, Schrägversetzungen oder andere Aussortierungen kennt man nicht.

Bei Gründung der Anne-Frank-Schule 1989 sah es zunächst nicht nach einem Erfolg aus, als sieben Lehrer die ersten Schüler in einem Einfamilienhaus unterrichteten. Inzwischen genießt die Anne-Frank-Schule mit ihren 862 Schülern und 67 Lehrern einen guten Ruf weit über ihr Einzugsgebiet hinaus. Die Nachfrage nach den Plätzen in den fünften Klassen ist jedes Jahr doppelt so hoch wie das Angebot.

"Wir freuen uns, mit der Anne-Frank-Schule Bargteheide eine Schule auszeichnen zu können, die sich vom Außenseiter zum Vorbild entwickelt hat", sagt Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. "Wie die Preisträger der vergangenen sechs Jahre beweist sie, dass gute Bildung überall möglich ist, unabhängig von der Schulform. Viel wichtiger ist das Engagement von Schulleitung und Lehrern." Bei dem Wettbewerb für den Deutschen Schulpreis durchlaufen die Schulen ein aufwendiges Bewerbungsverfahren: 20 Schulen werden ausgewählt und zwei Tage besucht. Während dieser Schulinspektion beobachten die Experten nicht nur wie Lehrer im Unterricht mit den unterschiedlichen Begabungen ihrer Schüler umgehen. Für die Jury zählt auch, ob die Pädagogen ihr didaktisches Konzept weiter entwickeln, wie Schüler Verantwortung für andere übernehmen und wie das Klima an der Schule ist.

Der Sprecher der Jury, Professor Michael Schratz von der Universität Innsbruck, war nach seinem Besuch vor allem vom Umgang der Lehrer mit ihren Schülern beeindruckt. "Die Lehrer trauen ihren Schülern mehr zu als diese sich selbst. Durch diese Ermutigung wachsen die Mädchen und Jungen buchstäblich über sich selbst hinaus", sagt Schratz.

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