HOME

KW 34/2003: Wie entstehen Dejávùs? (M. Meisner, München)

Ungefähr ein Drittel aller Antworten zog zur Beantwortung der Frage den Film "Matrix" heran. Tatsächlich aber scheint das Gehirn einem etwas vorzugaukeln.

Hans Fuchs, Bielefeld

Unser Gehirn besteht aus zwei Hirnhälften. Bei einem Deja- Vu hinkt für einen kurzen Moment die eine Seite der Anderen hinterher. Wenn sie dann aufschließt glaubt man das grade erlebte schon einmal erlebt zu haben.

Martin Wilke, Gran Canaria

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen wenn die Matrix etwas im Programm ändert. ;-)

Thilo, Hamm

Déjà-vu Erlebnisse sind Ereignisse, bei denen sich Musterübereinstimmungen vorhergegangener Erlebnisse im assoziativen Gedächtnis bilden. Da sich diese nicht auf ein, sondern auf mehrere vergangene Erfahrungen beziehen, sind sie nicht eindeutig zuzuordnen, kommen einem aber doch bekannt vor.

michael hack, idar-oberstein

déjà-vu-erlebnisse entstehen durch fehler oder veränderungen in der matrix.

David Schneider aus Langenselbold

Ich denke, Déjà-vus entstehen dadurch, dass das Unterbewusstsein während des Schlafens erlebte Dinge oder starke Empfindungen verarbeitet (siehe KW 26/2003 "Wieso gibt es Träume?"). Die dabei entstehenden Träume sind oftmals sehr realistisch. Wenn man danach eine Situation durchlebt, die der eines gehabten Traumes sehr ähnelt, entsteht der Eindruck, man habe diese Situation bereits erlebt ...

Tobi, am liebsten Weimar

Vielleicht sind es genau die Zeichen die ein Mensch manchmal braucht, um nicht in dieser von Hektik geprägten Gesellschaft unterzugehen. Es ist doch unheimlich spannend, zu glauben dass man die Zukunft schon einmal im Traum erlebt hat... auch wenn es manchmal schlechte Erlebnisse sind. Jeder Mensch möchte etwas Besonderes sein. Ein Déjà-vu-Erlebnis kommt da gerade recht... So leid es mir tut, aber ich glaube es ist sehr viel Einbildung dabei, wenngleich ich auch von diesen Situationen immer wieder beeindruckt bin.

Natacha Colin, Düsseldorf

Aus dem bekannten Film "The Matrix" konnte dieses schöne Zitat: "Ein Déja-Vue ist ein fehler in der Matrix" Leider kann ich sonst keine wirklich Antwort geben. Wahrscheinlich wird das aber so sein: Das Gehirn sieht einfach etwas schneller als das Auge ( oder anders rum) und das Auge sieht dann das Bild etwas später (oder das Gehirn).

Hoffe ich hab mich nicht ganz so dumm gestellt.

Andreas, München (OT Zittau)

wie, jetzt die Frage kam doch schon mal ........

Denis, Braunschweig

Das ist ein Update in der Matrix

Matthias Heddinga, Wakendorf I

Das Gehirn speichert Informationen mit einer Art "Zeitstempel". Manchmal wird an eine gerade erlebte Situation ein falscher "Zeitstempel" gehängt, so daß es uns erscheint als hätten wir dieses schon einmal in der Vergangenheit erlebt.

Marie,Schöftland

Habt ihr schon mal was von GOTT gehört?!

Robert Bleilebens, Köln

Déjà-vu-Erlebnisse sind tatsächliche Erinnerungen aus den Tiefen der menschlichen Seele, die darauf hindeuten, daß alles schon einmal da war; das heißt, daß sich die Ereignisse in einer Art kreisförmigen Zeitablauf in langen Abständen immer wiederholen.

Senol, Hamide

Das Gehirn wird durch bestimmte Ereignisse, sei es ein Geruch oder eine Tat, ein Gegenstand, an ein vor Jahren Erlebtes, ähnliches Ereignis oder Geträumtes erinnert. Kann es aber nicht richtig zuordnen und meint, dies schon mal erlebt zu haben.

A. Hammerbacher, Berlin

Kein Zufall, wenn die Menschen das Phänomen spontan so genannt haben "schon mal gesehen". Wir haben es wirklich schon mal gesehen. In einem früheren Leben. Die Erinnerung ist in der Seele gespeichert und sie wird in vergleichbarer Situation oder am vergleichbaren Ort blitzartig reaktiviert. Das Bewußtsein kann "logischerweise" damit nichts anfangen. Meist werden aber Gefühle verschiedenster Art mitaktiviert.

gunter frank, darmstadt, g.frank@nynex.de

... also, ich könnte schwören, daß ich auf diesse frage schon mal geantwortet habe...

gunter frank, darmstadt, g.frank@nynex.de

ganz einfach... ein kleines detail einer gerade erlebten situation löst eine assoziationslawine aus, die die atmosphäre einer früheren tatsächlich erlebten oder auch nur geträumten situation subjektiv wiederspiegelt. objektiv kann man dabei aber nur von einer ereignisüberschneidung von weniger als 0,01% sprechen - die 99,99 prozent nichtübereinstimmung fallen subjektiv nicht ins gewicht, weil das assoziierte ereignis sehr weit zurückliegt. diese eher unscharfe erinnerung verknüpft sich nun komplett mit dem gerade eben tatsächlich erlebtem und führt somit zu einem 100%igen "genau das hab ich schon mal erlebt"-gefühl.

Coldewey, Hamburg

Die Frage kommt mir irgendwie bekannt wor, hatten wir die nicht neulich schon mal ...?

Hans-Niklas Rolin

Durch die endlosen Wiederholungen in den RTL-Boulevardmagazinen.

MB,Minneapolis

traum situationen and die man sich nicht aktiv erinnert

dh. Man denkt man hat dies erlebt aber wirklich hat man es nur getrauem und man kann sich einfach nicht dran erinnern

Michael Probst, 09246 Limbach OT Pleißa

Das Gehirn vergleicht das Geschehnis mit bereits vorher verarbeiteten Eindrücken und findet Gemeinsamkeiten. Durch die stetigen "Löschaktionen" von temporären Empfindungswahrnehmungen von weiter entfernt liegenden Wahrnehmungen verschwimmt die Genauigkeit des bereits Geschehenen und "gespeicherten" Eindruckes (Gefühl) eines Erlebnisses.

Durch den nun ständig zu ziehenden Vergleich und die etwas verschwommene Erinnerung entsteht das Gefühl, man hat etwas bereits erlebt.

Besonders oft empfindet man Déjà-vu- Erlebnisse, wenn man reist und so seinen "Speicher" ständig mit neuen Umgebungsvariablen "füttert".

miprobst-at-freenet.de

Gerhard, Trier

Hab' ich die Frage nicht schon mal gehört?

kon,kret

Hatten wir die Frage nicht schon mal?

Oder ist das etwa doch ein Riss in der Matrix???

niko b köln

das ist ganz einfach: dein unterbewusstsein ist das einziege körperteil an deinem körper das weiß das es von der matrix beeinflusst wird. somit träumst du öffters das was eigentlich von der matrix auf dein unterbewusst sein in abstimmung mit anderen bewusstseinserweiterten personen am nächsten tag geschehen soll. dadurch denkst du diese schnittstelle kennst du wo bei es nur ein loch oder ein programierungsfehler war, der einige informationen ausdriften lassen hat. andere entstheungsmöglichkeiten sind änderungen in der matrix!

Andre S. Bramsche

Ein Deja-vu ensteht dadurch ,dass eine Bildinformation von einem Auge schneller verarbeitet wird als von dem andren.Dadurch ist die Information schon verarbeitet und im Gedächnis "abgelegt" bevor das zweite Auge gesendet hat .Deshalb glaubt man, etwas schon vorher mal fesehen zu haben .Hat man ja auch ....nur einen Bruchteil vorher

Gerold Schmidt, Bremen

Zu Dejawü Erlebnissen kommt es, weil die beide Gehirnhälften unterschiedlich schnell auf ein Bild reagieren. Eine Gehirnhälfte erinnert sich daran, was die andere Gehirnhälfte schon erfasst hat.

O. Rang, Utah

Ein dejavu entsteht, weil das eine Auge die Information schneller ans Gehirn weitergeleitet hat, als das zweite. Wenn jetzt die Informationen des zweiten Auges eintreffen, denkt man, man hätte ein dejavu.

Volkher, Inzlingen

Die Tiefenresonanz der Matrix beeinflusst die Zeta-Wellen eines Traeumenden im Neo Cortex dahin, das dieser in der REM Phase Erlebnisse durchlebt die er/sie zu einem spaeteren Zeitpunkt auch tatsaechlich erlebt. Der andere Fall ist, das der/die Deja Vu Erlebende simpel den Vorfall vergessen hat, und durch eine Wiederholung der Gegebenheiten diese Erinnerung aus dem Langzeitgedaechtnis als "schon einmal erlebt" heraus geholt werden.

Michelsen, Flensburg

Das Gehirn des Menschen merkt sich die Information, die ihm durch das Auge zur Verfügung gestellt werden, wie ein Foto. Jetzt werden nur noch die Veränderungen betrachtet und das nicht kontinuierlich, sonder im Abstand von wenigen Sekundebruchteilen. Wenn man jetzt innerhalb dieser (sehr kurzen) Zeit etwas völlig anderes Anschaut und dann wieder zurück sieht auf das ursprüngliche Bild, erkennt das Gehirn das Bild wieder und wir haben das Gefühl des Déjà-vu. Hoffentlich ist das etwas verständlich geworden.

Philipp Speck, 35716 Dietzhölztal

Plötzliche Erinnerung des Unterbewusstseins an eine ähnliche Position des Ichs in einer ähnlichen Situation. Unbewusste Assoziation, die sodann ins Bewusstsein rückt d.h. bewusst wird.

Edit Herbut, Lägerdorf

Ein Déjà-vu-Erlebnis kann man haben, wenn Gerüche, Visuelles oder Töne oder Kombinationen aus diesen, unserem Gedächnis bekannt vorkommen, weil wir Ähnliches schon mal erlebt haben, es nur vergessen haben, weil es zu lange her ist, oder nicht wichtig genug war. Unser Gehirn hat auch nur eine begrenzte Speicherkapazität! Es meldet halt: "AH, das kenne ich!" - der Rest ist leider verloren gegangen.

Katharina, Bad Camberg

Déjà vu Erlebnisse kommen daher, dass unsere eine Gehirnhälfte um Bruchteile schneller arbeitet, als unsere andere. Die Seheindrücke werden in elektrische Impulse umgewandelt und an das Großhirn weitergegeben. Dieses besitz bestimmte Areale, welche aus Nervenfasern bestehen, die Meldungen von den Sinnesorganen zu den sensorischen Projektionsfeldern bringen, wie auch das optische Projektionsfeld am Hinterhaupt. Nun ist das Großhirn in eine rechte und linke Großhirnrinde geteilt, auf welche die Körperregionen spiegelbildlich abgebildet werden. Somit kommen die Sinneseindrücke von der linken Seite normalerweise in die rechte Großhirnrinde und die von der rechten Seite in die linke Großhirnrinde. Dabei kommt es vor das diese Impulse "falsch" laufen und noch einmal in das Bewusstsein gelangen, also ein zweites mal gesehen werden.

J.Nowacki aus Düsseldorf

Déjà-Vu-Erlebnisse sind Wiederholungen von Träumen, die kurz vor dem natürlichen Aufwachen geträumt wurden. Dies las ich vor einigen Jahren in einer Zeitschrift.

Björn Rademacher, Augustdorf

Ein Deja-Vu-Erlebnis entsteht wenn die Maschinen die nächste Umgebung in der Matrix verändern.

andré, berlin

unser hirn speichert bilder immer mit dem datum ab. das datum wird natürlich mit voranschreitende zeit immer ungenauer. und vielleicht hat es ja mal einen zahlendreher beim speichern. das bild, was wir jetzt sehen und mit eigentlich heutigem datum speichern bekommt dann ein datum aus der vergangeneit. sehen wir das bild im nächsten augenblick noch einmal, haben wir das gefühl, es irgendwann schonmal gesehen zu haben.

Laura, New York

Deja-vu Erlebnisse entstehen dadurch dass ein Auge das Gesehene schneller an das Gehirn weiterleitet als das andere und das Gehirn durch diese minimale Zeitverschiebung durcheinander kommt, so dass man also das Gefuehl hat eine Sache schon einmal gesehen zu haben (aber eben nur ein Bruchteil einer Sekunde frueher). So wurde es mir vor Jahren von meinem Biologie Lehrer erklaert.

Axel Zander, Hamburg

Solche Erlebnisse sind nur durch wenige besondere Merkmale ausgezeichnet, so daß sie mit Erinnerungen an vergangene Erlebnisse verwechselbar sind. Das Gefühl der Identität beruht also auf Täuschung.

doris ehemals clara ehemals kunigunde

wenn man genau das selbe macht, wie in eines seiner vorleben.......

Eric, México

Siehe Matrix: Alles Rechenfehler, genauso wenn man etwas angeblich "verloren" hat und es dann an den seltsamsten Orten wiederfindet. Und die Maschinen sind so arrogant, dass die uns sogar einen Kinofilm darueber zeigen... ich muss weg

Allès Wissen, Irgend-Veau

Wenn man ein Déja Vu hat, ist man 1) entweder in einer Zeitschleife gefangen (Star Trek) 2) oder hat einen Fehler in der Matrix gefunden.

Sonja, Mainz

Meiner Meinung nach sind das Situationen, Momente oder Augenblicke, die man unbewusst gesehen oder erlebt hat (z.B. in Träumen)und dann in der Realität wiedersieht bzw. wiedererlebt.

Albrecht Henze, Bahia Azul

Die Neuro-Physiologen sprechen von Erinnerungsschleifen, die durch eine Fehlfunktion zustande kommen. Die Hypnose-Therapeuten wissen zu berichten, daß in bestimmten Gehirn-Frequenz-Bereichen Erinnerungen möglich sind, die jeder Nachprüfung standhalten. Auch wenn es sich um Orte handelt, wo der Klient noch niemals war oder um Sprachen, die er nie gelernt hat. In meiner Kinesiologie-Praxis auf Mallorca finde ich seit Jahren immer mal wieder Krankheits-Ursachen, die in einem Vorleben entstanden sind. Gleichgültig wie man zu alle dem stehen mag, die Frage ist eigentlich, ob wir es uns weiterhin leisten können, alles abzulehnen, nur weil es nicht (besser noch nicht) beweisen können. Auf den Hinweis eines Zuhörers, daß er nur glaube, was er mit seinem gesunden Menschenverstand sehen und begreifen könne, antwortete Albert Einstein einmal: dann legen sie doch einmal ihren gesunden Menschenverstand hier auf den Tisch. Wenn wir also die hier gestellte Frage zum Anlass nehmen, alte Denkstrukturen aufzubrechen, dann hat sie sich schon gelohnt. Dem Stern sei Dank! Oder ist es nicht wirklich interessant, daß wir alles in Frage stellen, nur niemals die Begrenztheit unserer Wahrnehmung. Nicht nur die Bewußtseinsforscher, sondern auch die großen deutschen Denk- und Verhaltensforscher, wie Prof. Singer vom Max Planck-Institut oder Prof. Ernst Pöppel (Grenzen des Bewußtsein) aus München haben nachgewiesen, wie begrenzt unser Verstand ist. Auf der Ebene des Bewußtseins stellt sich die Frage der Wiederholung von Erlebtem übrigens gar nicht: alles was wir je erlebt haben, ist dort gespeichert und wird dann eben tatsächlich wieder "erinnert". Das betrifft natürlich nicht nur Erlebnisse aus diesem Leben. Damit ist aber unser Verstand wieder hoffnungslos überfordert, richtig?

Suppenhuhn, Kamerun

Bevor wir auf die Welt kommen, sucht sich unserer unsterbliche Seele einen Körper und ein Leben au, das dabei hilft unser Karma zu erfüllen. Manchmal erinnern wir uns an das, bereits vorab, "angesehene" Leben und so entstehen diese - schon mal gesehen - Erlebnisse.

Carsten, Berlin

Durch meine Schwiegermutter

MG, Bargteheide

Ein Nervenimpuls der Augen erreicht auf zwei verschiedenen Wegen das Gehirn. Der schnellere erinnert sich daher, wenn der zweite verarbeitet wird.

Martin Meyer, Hannover

Alles erlebte, gehörte, gesehene und gelesene wird im Gehirn "abgespeichert" Der größte Teil im Unterbewußtsein. Tritt jetzt eine diese Erinnerungen bei einem Ereignis zutage, von dem wir meinen wir hätten dies schon einmal erlebt, ist dies ein sogenanntes Deja-Vu. Wir meinen wir wären schon einmal an einem bestimmten Ort gewesen, hätten dies oder das genau so erlebt. In Wirklichkeit haben wir es nur gelesen, oder im Fernsehen gesehen u.s.w.

Shabba, Jamaica

"A deja vu is usually a glitch in the Matrix. It happens when they change something."

immerhin eine ueberlegung wert, oder nicht? ;)

unbekannt

Das Gehirn verbindet die Situation die man gerade erlebet mit einem früheren, sehr ähnlichem Erlebniss. Da sich diese so ähnlich sind kann das Gehrin sie nicht voneinander unterscheiden und man denkt man hätte das Alles schonmal durchlebt.

...,oder es ist doch so wie in "Matrix" und es ist nur ein Programierfehler ;-)

Brezel - Bernd aus Breslau

....die Frage kommt mir irgendwie bekannt vor!

Parise, Hamilton - Lissabon

Durch langsames Verarbeiten (Stocken) und Wiederspieglung des Erlebniss/Betrachtung, im menschlichen Gehirn.

Spannendes Verhalten - Gruss.

Hilde aus Hamm

Das Déjà-vu-Erlebnis ist eine Faulheit des Gehirns: Der Erlebende meint, eine Situation oder einen Gegenstand, der neu ist, schon einmal gesehen zu haben - tatsächlich spiegelt das Gehirn ihm dies nur vor. Der Grund hierfür liegt darin, daß das Gehirn versucht, alle Erlebnisse bekannten, dem Gehirn vertrauten Mustern zuzuordnen. Bei einem Déjà-vu-Erlebnis geschieht dies auch - allerdings täuscht sich das Gehirn darüber, etwas Neues einem vermeintlich bekannten Muster zuordnen zu können. Es sagt sich, getreu seinem Zuordnungsmechanismus: "Das habe ich schon einmal gesehen!" Im Grunde genommen ist es zu "faul", für ein neues Erlebnis ein neues Muster zu kreieren.

KyLine, Homburg

Déjà-vu-Erlebnisse resultieren aus Fehlern in der Matrix! :-)

Juli1a, Nürnberg

Ein Déjà-vu ist doch bekanntlich ein Fehler in der Matrix!!

Robert Thomas, Berlin

Ein Déjà-vu entsteht durch eine fehlerhafte Zuordnung im Gehirn. Der Mensch hat Erinnerungen. Um sich erinnern zu können hat sucht das Gehirn in einem Index nach einem "Bild" der Erinnerung. Stimmt die Zuordnung eines "Bildes" nicht mehr mit der richtigen Erinnerung überein, weil es vergessen wurde, gibt es ein Déjà-vu.

ingo, münchen

wenn das eine Auge eine Information, die es sieht schneller ans Hirn leitet wie das andere auge....dadurch entsteht dann im Hirn das gefühl das man dieses "Gesehene" schon einmal erlebt bzw. gesehen hat, wenn dann das andere Auge die Information ans Hirn leitet und diese dort verarbeitet bzw. aufgenommen wird!

Christian, Mainz

Das Gehirn speichert bestimmte Erlebnisse nur teilweise ab. Wenn ein Mensch dann später etwas ähnliches Erlebt, spiegelt ihm das Gehirn vor, er habe exakt diese Erfahrung schon einmal gemacht. Wenn sich ähnliche Erlebnisse, die dann "falsch" oder unvollständig vom Gehirn gespeichert werden, oft wiederholen, verstärkt sich das Déjà-vu-Erlebnis umso mehr.

Pantelis Pasvantis

ich denke mal dass ein deja vu einfach dadurch entsteht dass eine information versehentlich ins Langzeitgedaechtnis rutscht anstatt ins kurzzeitgedaechtnis und dass daher dieser merkwuerdige Effekt des bereits vertraut seins entsteht.

Eine andere Möglichkeit ist das Unser Gehirn die Informationen die Unser Auge aufnimmt einen Augenblick zu spät verarbeitet in diesem Moment und dadurch dieses Deja Vu Erlebniss zustande kommt.

Mfg aus Leverkusen

Oliver Hitchman, Zürich (Schweiz)

Durch kurzzeitige verschmelzung mit unserem Paralleluniversum. Wissenschaftlich belegt: Zahlen können für sich sprechen, alles was wir vermeintlicherweise "sehen" basiert auf elktrischen Impulsen welches durch unsere Auge aufgefangen und durch unser Gehirn interpretiert werden. Doch...woher wissen wir was wir sehen; enspricht das was unser Gehirn uns interpretiert wirklich dem was wir sehen ? Manchmal geraten diese "Normen" in Verschmelzung; das Deja-vu erfolgt.

Neo

Sie sind ein Fehler in der Matrix... Das passiert immer dann, wenn sie etwas verändern... Wenn Du die Wahrheit wissen willst, folge dem weißen Hasen...

Oder:

Das d.-v.-E. wird damit erklärt, daß diese Sinnestäuschung eine Übereinstimmung oder Ähnlichkeit mit früheren tatsächlichen Erlebnisinhalten hat bzw. mit vergessenen oder verdrängten Phantasievorstellungen übereinstimmt. Die Sinnestäuschung kann im Traum auftreten, im Zustand der Erschöpfung, im Beginn von Psychosen oder Neurosen, zu Beginn einer Dämmerattacke oder in der epileptischen Aura.

Andreas Vallbracht, Hamburg

Das gerade Erlebte überspringt das Kurzzeitgedächtnis und rutscht gleich in das Langzeitgedächtnis. So hat man das Gefühl, die Situation schon länger zu kennen.

Mario P. aus Mannheim

** Die Matrix ist fehlerhaft programmiert. **....sys64738

Santner Herwig

Reinkarnation

nikolaus, waldhausen

die frage kommt mir bekannt vor. ich glaube sie nächsten monat schon mal gelesen haben. wohl so eine art tunnel effekt.

Klaus, Berlin

Ich habe selbst schon einige Déjà vu Erlebnisse gehabt. Das Gehirn erinnert sich nicht an komplette Bilder, sondern orientiert sich an einzelnen Punkten. Wenn diese Punkte übereinstimmen oder sehr ähnlich sind, erinnert man sich an das vorhergehende Ereignis. Ich habe noch keinen *glaubhaften* Bericht gehört, nachdem jemand ein Déjà-vu-Ereignis nutzen konnte, um eine gemachte Erfahrung zu korrigieren, daher halte ich sie für eine Sinnestäuschung.

Thomas Schammer, Regensburg

Mir ist es ab und zu passiert, das ich an einem Ort an dem ich noch nie war (oder glaubte, noch nie gewesen zu sein) plötzlich dachte: "Hier war ich schon mal!" Ich habe zwei Erklärungsmöglichkeiten: Entweder ich hatte das Erlebnis vergessen, das ich an dem Ort hatte oder der Ort ähnelte einem anderen, an dem ich schon mal war - so einfach ist das ;-) Nichts mit Esoterik!

dominik, köln

vergeßlichkeit?!

D.Klewes, Dortmund

Jeder Mensch ist von mehr oder weniger starken Magnetfeldern umgeben.Durch diese M. erhalten wir Gedanken bzw. Vorstellungen von anderen Menschen, die wir uns nicht erklären können, da wir es nicht selbst tatsächlich erlebt haben. Dieses Phänomen gibt es oft bei den Ureinwohner Australiens, die plötzlich spüren was ein anderer Stammensgenosse denkt. (ähnlich wie bei der Telepathie).

Sven Schumacher (35) , Ladenburg

Die Enstehung ist mir auch völlig unklar. Tatsache ist aber das ich (wie manch anderer auch) schon Dinge erlebt habe die ich VORHER getäumt hatte.

Oft bleibt aber die Erkenntis wage weil man nicht mehr sicher sagen kann ob man die Situation wirklich vorher schonmal in einer anderen Form wargenommen hatte.. SEHR interessantes Thema!!!

Sirup, Gammertingen

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen durch Fehler in der Matrix... .

Kevin Wölfer, Berlin

Zwei Gehirnhälften -> eine nimmt schnell auf, eine langsam -> die langsamere sagt dann "Hey, das kenn ich irgendwo her"

Nur die eigentliche Frage muss lauten, warum haben wir nicht permanent vorraussehende (zurücksehende) Momente?

Chaos, irgendwo

Fehler in der Matrix!

Sven, Calw

Ja sag, hat das nicht grad schon jemand gefragt ?

Reiner Muhn

Wenn jemand das Gefühl (vielleicht auch Tatsache) hat, er hat das, was er gerade erlebt hat (Gefühl,Situation u. ähnl.) schon einmal erlebt, oder könnte ahnen, was gleich passieren wird.

MitschL, Hahnstätten

Eine anerkannte Erklärung befaßt sich mit dem unterschiedlichen Aufbau der Gehirnhälften. Einhergehen tut hiermit nämlich auch die Dominanz eines der Augen, die man im Gesicht mit sich herum trägt. Dessen Nerven-Impulse werden schneller bearbeitet und im Extremfall sogar vor dehnen des 'devoten' Auges. Die Bearbeitung der Informationen, die als zweites das Gehirn erreichen, werden wahrheitsgemäß mit einer Erinnerung verknüpft, die die bereits abgearbeiteten Informationen des dominanten Auges darstellen. Man glaubt, das gab es schon. Die Kozentration darauf führt meißt zu analogen Ereignissen, weswegen diese naheliegende Erklärung häufig nicht aktzeptiert wird. gegrüßt!

Mordoch, Ibb.

Wenn sie etwas in der Matrix ändern... weiss doch jeder.

C. Schmidt, Frankfurt am Main

Wie Déjà-vu-Erlebnisse zustande kommen, ist bis heute ungeklärt. Jeder Psychoanalytiker und jede Psychologin, die sich damit beschäftigte, hat eine eigene Theorie dazu entwickelt. Bewiesen wurde bislang keine.

Die Psychologie nimmt an, dass es sich beim Déjà-vu schlicht um eine vorübergehende Störung handelt, und zwar entweder um eine des Gedächtnisses oder der Zeitempfindung, der Aufmerksamkeit oder der Wahrnehmung.

Die Psychoanalyse hingegen vermutet Symbolhaftes: Siegmund Freud beispielsweise glaubte, ein Déjà-vu-Erlebnis sei eine unbewusste Erfüllung von Wunschvorstellungen und diene gleichzeitig der Angstabwehr.

An ein funktionsgestörtes Areal im Gehirn glauben Neurobiologen: Patienten, deren epileptische Anfälle im Schläfenlappen beginnen, berichten oft von Déjà-vu-Erlebnissen.

Hans Küster, Stötten

Das Déjà-vu-Erlebnis entsteht durch eine Fehlschaltung im Gehirn. Was wir sehen geht in den Erinnerungsteil unseres Gehirns und dann erst in die normale Verrabeitungszentrale. Deswegen meinen wir uns zu erinnern das Wahrgenommene schon einmal gesehen oder erlebt zu haben.

S.Schimbor aus Berlin

Wir registrieren visuell eine Szene in diesem Moment mit einer Gehirnhälfte. Dadurch, dass die andere Gehirnhälfte es erst später erkennt,aufnimmt und verarbeitet, dieser visuelle Augenblick sich also nur verschiebt, haben wir das Gefühl wir hätten es schon erlebt o. geträumt.

Christian aus Fulda

Die Frage kenne ich doch.....!??!!

uma. Halle

Da unser Gehirn eine rechte und eine linke Hälfte besitzt, welche unterschiedliche Aufgaben durchführen und vereinfacht gesagt über eine Hauptverbindung miteinander verfügen, kann es unter Umständen zu einer Zeitverzögerung bei der Auf- und Abarbeitung der Informationen zwischen den beiden Gehirnhälften kommen. Deswegen haben wir das Gefühl eine Sache schonmal oder soeben gerade erlebt zu haben. Diese Auswirkung wird auch Déjà-vu genannt.

Ralf, Hamburg

Ähhh - die Frage habe ich doch schon mal irgendwo gelesen ....?

Peter Meine Recklinghausen

Reincarnation.

Harms, Velbert

ist ganz einfach: nur ein klitzekleiner Kurzschluß im Gehirn - und schon meint man, alles schon mal erlebt zu haben....

Marc-Philipp, Passau

Unser Gedächtnis speichert ständig Alltägliche Situationen, auch Informationen denen wir keine große Bedeutung zuordnen. Sobald sich eine bestimmte Situation wiederholt und dadurch gleichzeitig eine vorhandene Erinnerung hinzukommt entsteht ein Déjà-vu-Erlebniss.

alfred heier, at 8292 hackerberg 69

wenn man etwas erlebt, was man schon einmal erlebt hat?

Werner Schumann, Peissenberg

Ich habe solche Erlebnisse schon selbst gehabt: Eine Situation ergibt sich, und ich weiss genau dass ich sie schon mal erlebt habe. Nur weiss ich nicht wann -vielleicht im Traum? Möglicherweise eine Zukunftsvision aus dem "Topf" der Informationsquanten, die ständig virtuelle Zukünfte bilden? Meiner Meinung nach ist das Phänomen des dèjá-vu rational nicht erklärbar. Ich ordne es eher in den paranormalen Bereich ein, wir alle wissen ja das es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich nicht erklären lassen. Rein rational denkende Menschen werden wohl auch nie eine solche Erfahrung machen. Es sind meisten die, die offen für Gefühlswelten sind und sich auch sonst mit "geistigen" Dingen (im positiven Sinn) beschäftigen. Freuen wir uns einfach, dass wir déjá-vu Erfahrungen haben. Ich habe einmal versucht, geträumte Situationen nach dem Erwachen aufzuschreiben. Irgenwann tritt sie ja vielleicht wirklich ein, und dann hätte man einen Wunderbaren Beweis. Leider hat es nie! geklappt. Liebe Grüsse, wernerschumann@hotmail.com.

Listl, SOSUA, Dom. Rep.

Die deja-vu Erlebnisse haben ihren Ursprung in den Wahlen. Vorher wird alles versprochen und hinterher nichts gehalten.Jeder denkt nun - das habe ich doch schon gesehen. Leider keine psychische Sinnestäuschung Freunde!

G.Wollmann / Frankfurt am Main

Déjà-vu-Erlebnis = schon gesehen Es ist eine Erinnerungstäuschung, bei der soeben erlebtes schon früher einmal erlebt erscheint.Bei Gesunden besonders durch Erschöpfungszustand bedingt, aber auch Symtom bei Neurosen, Psychosen, organischen Hirnleiden.

Philipp Jenning, Freising

Das weiß doch jetzt schon jeder: Fehler in der Matrix!

Martin Theiß, Mainz

Unser Gehirn verarbeitet erlebtes in ca 1/4 Sekunden großen "Scheibchen", und wenn wir es uns einfach und wie einen Computer vorstellen wollen: Alle diese Scheibchen haben einen Zeitindex, wann sie passiert sind und werden nacheinander "durchgesehen" und im Kurzzeitgedächtniss das einige Minuten faßt abgelegt.

Kommt unser Gehirn nun aus dem Tritt was den Zeitindex der Scheibchen angeht entstehen Sprünge, wenn diese in den nächsten Speicher verschoben werden. Wenn unser Gehirn bemerkt das etwas schief läuft wir ein Schnitt gesetzt und ein neuer Zeitindex geschrieben.

Uns kommt es dann so vor das wir meinen etwas kurz bevor es passiert ist zu wissen und wenn uns das deja-vu wirklich auffällt ist es meistens zu Ende weil unser Gehirn den Einschnitt macht und den neuen Zeitindex beginnt.

- In hoffentlich einfachen Worten den Stand der Dinge wie ich ihn kenne...

Martin

Matthias, Landshut

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen dadurch, dass die Information die von den Augen ans Gehirn gesendet werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreffen. Dadurch bekommt man das Gefühl, eine bestimmte Siutation schon einmal erlebt zu haben.

Heidelgart, Siegen

Naja, wie gesagt, das ist, wenn die mal wieder was an der matrix moduliert haben

Sascha Bachmann/ Recklinghausen

1.Theorie:Deja vu Erlebnisse entstehen durch Träume. Man stellt sich bestimmte Ereignisse im Traum vor und manchmal kommt es so gut hin das man halt ein Deja vu hat. 2.Theorie:Es passieren einem so viele Ereignisse/Erlebnisse im täglichen Leben das halt manche Situation genau gleich sein können.z.B: man bringt den Müll raus und die Nachbarkatze sitzt erneut an ein und der selben Stelle neben der Tonne.Dann denkt man an ein Deja vu.

Sascha Bachmann

1.Theorie:Deja vu Erlebnisse entstehen durch Träume. Man stellt sich bestimmte Ereignisse im Traum vor und manchmal kommt es so gut hin das man halt ein Deja vu hat. 2.Theorie:Es passieren einem so viele Ereignisse/Erlebnisse im täglichen Leben das halt manche Situation genau gleich sein können.z.B: man bringt den Müll raus und die Nachbarkatze sitzt erneut an ein und der selben Stelle neben der Tonne.Dann denkt man an ein Deja vu.

Peter Laffin, Magdeburg

Déjà-vu Erlebnisse sind eine Folge des Träumens. Wie bereits bekannt, erinnert man sich nicht immer vollständig an einen Traum. Allerdings ist in der Nacht Geträumtes (und dort "Erlebtes") nicht komplett aus dem Gedächtnis gelöscht, sondern nur nicht bewusst abrufbar. Kommt es aber vor, dass man im Alltag eine dem Traum ähnliche Situation erlebt oder ein Detail wiedererkennt, kommt das Gefühl auf, etwas zum zweiten Mal durchzumachen. Es sind also Details aus Träumen, die wir wiedererkennen und somit das Traum-Erlebnis mit der aktuellen Realität gleichsetzen.

Wetter, Norden

Durch zeitversetzte Wahrnehmung

A. Kusserow, Berlin

Déjà-vus sind vermutlich darauf zurück zu führen, dass im Laufe des Lebens alles Erlebte im Tiefenbewusstsein gespeichert wird. Aber eben nicht immer bis in kleinste Details, sondern wohl in verschiedenen Genauigkeitsgraden von "brillant" bis "schemenhaft". Dazu braucht man nur seine Erinnerungen zu durchforsten und stellt fest, dass man sich an Manches erinnert, als wäre es gestern, während anderes nur noch bruchstückhaft vorhanden ist. Erlebt man nun eine neue Situation, "matcht" sie in manchen Fällen mit bereits Erlebtem, weil sich spezifische Aspekte zufälligerweise mit dem Erinnerten überschneiden, z.B. Personen, Gerüche, Klänge, Orte, Atmosphäre. Diese erlebte "Schnittmenge" aus Realität und Erinnerung verdoppelt dann das momentane Situationsgefühl zum Déjà-vu. a.kusserow@t-online.de

Rachel - Bremen

Manche Menschen "sehen" halt die zukunft manchmal, und wenn das dann eintritt was sie gesehen haben, dann haben sie das "Déjà vu"... oder manchmal denkt man man hat etwas schon mal erlebt, aber es war eigentlich nur in einem traum schon mal erlebt worden, was daraus rührt, dass man es als kleines kind erlebt hat aber sich nicht dran erinnern kann und nur noch den traum weiß, der aus dem frühzeitlichem kindheitserlebnis aber herrührt.. KURZ: Déjà Vu's sind hochentwickelte Erinnerungsprozesse im Hirn!

Timon

vielleicht so : da von den entzuendeten augen erstmal das signal ne kurze strecke bis zumhirn zuruecklegen muss, sehen wir alles sowieso zeitversetzt. jetzt lass irgendwelche einfluesse die interpretation und deren zeitliche reihenfolge durcheinanderkommen und schon uebersetzt unser jehirn dat ding zweimal... einmal intensiver als das andere. hab aber auch schon deja-vus gehabt, wo sogar der wortlaut der personen vorhersehbar war... das kann ich mir nicht erklären... gibt also mindestens 2 phänomene... oder so...

Pesh, Stuttgart

Durch eine zeitlich begrenzte Fehlfunktion werden Informationen, die über die Sinnesorgane (meist das Auge) ins Gehirn gelangen und mit dem Kurzzeitgedächtnis abgeprüft werden müssten, bei einem deja-vue direkt zum Langzeitgedächtnis geleitet. Dies hat den Effekt, über einen kurzen Zeitraum das Gefühl zu haben, die Eindrücke bereits erlebt zu haben. Da das Gesehene vom Langzeitgedächtnis fälschlicherweise als bekannt bestätigt wird, kommt einem alles wie ein zweites Mal in Ablauf vor.

Ulrich Rosemeyer, Gifhorn

Nach "wissenschaftlicher" Auffassung unterscheidet man "déjà-vu" (sich in einer seltsam vertrauten Umgebung befinden) und "déjà-vécu" (das Gefühl, diese Situation schon erlebt zu haben). In der Neurologie werden sie oft als Begleiterscheinungen bei epileptischen Anfällen beschrieben. Aufgrund der Komplexität unseres Gehirnes haben wir alle ab und zu mal kleinere Ausfälle, die bei Epileptikern einfach nur stärker ausgeprägt sind (ca. 10% aller Menschen sind dazu prädestiniert!!). Es könnte sich also bei einem "Gesunden" durchaus jedesmal bei einem déjà-vu oder -vécu-Erlebnis um einen knapp entgangenen epileptischen Anfall handeln. Das Gefühl der vertrauten Erinnerung entsteht dann einfach nur durch die kurzfristige Minderdurchblutung der entsprechenden Hirnareale. Unser Bewußtsein füllt dann diese "Lücke" (die wir nicht real erleben!) mit bereits erlebten Inhalten aus, um eine gewisse "Kontinuität" zu bewahren. Soviel zur wissenschaftlichen Auffassung.

Da ich selber schon einige anfallsfreie déjà-vécu-Erlebnisse hatte, macht mir diese Ansicht manchmal Probleme. Nämlich immer dann, wenn ich den Dialog in dieser Situation vorhersehe. Es kam oft vor, dass ich wusste, was der oder die gleich sagen wird. Das kann ich mir mit Erinnerungen irgendwie nicht erklären. Schon komisch alles, vielleicht leben wir ja auch immer wieder das gleiche Leben endlos hintereinander, wäre auch ne Erklärung. Apropos, hast du mir diese Frage nicht schon mal gestellt? ;-)

Alex, Shanghai

.....habe ich diese Frage nicht gestern schon gestellt?

Klaus Lehmann, Göttingen

Der Speicherplatz des Gehirnes ist begrenz. Dennoch können wir uns an nahezu unendlich viele Altagssituationen erinnern. Das "Abspeichern" dieser Situationen ist nur durch maximale Datenkomprimierung möglich. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Parameter die eine spezielle Situation in der Erinnerung charakterisieren. Beispielsweise Art des Lichtes, Geruch, Stimmung. Die Details fallen der Datenreduktion zum Opfer. Dadurch erhöht sich aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine neu auftretende Situation durch dieselben Parameter wie eine bereits gespeicherte Situation charakterisiert und als gleich empfunden wird. Wir haben das Gefühl des "Schon einmal erlebten".

Ian Christ, Würzburg

Ganz einfach: In bestimmten Fällen ist die "Speicherung" einer Situation oder eines Sachverhaltes im Gehirn schneller abgeschlossen, als uns diese Situation oder dieser Sachverhalt bewußt wird. So trifft im Moment des Bewußtwerdens dieser Reiz zweimal ein - einmal direkt über die Auswertung der Signale unserer Sinnesorgane - und einmal aus unserer unbewußten Erinnerung an "gerde eben". Deswegen können wir auch beim besten willen nicht sahgen, wo und wann wir diese Situation schon einmal erlebt haben. Es handelt sich ja tatsächlich um DIE SELBE Situation - die wir nur doppelt und um ein winziges bisschen zeitlich versetzt wahrnehmen.

DSM aus Sankt Augustin

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen nicht, sie passieren einfach, bzw. sind schon passiert, und ehe man sich versieht ist es auch schon zu spät. Hierbei wirft sich auch die Frage auf, wie lange ein Moment dauert, oder wann genau die Gegenwart ist. Aber genug damit, ich hab mal gehört es würde sich um eine Fehlschaltung im Gehirn handeln, die das gerade Erlebte fälschlicherweise auf den Erinnerungspfad schickt. Dadurch glaubte man, das gerade Gesehene schon einmal erlebt zu haben. Um ehrlich zu sein (man erlebt das ja selbst oft genug) glaube ich nicht sonderlich an diese Erklärung, da man z.B. in Konversationen die Antworten des Gegenübers im Vorraus kennt. Und wie ginge eine Fehlleitung, wenn die Person noch gar nichts gesagt hat??? Wahrscheinlich ist es doch nur ein Fehler in der Matrix...

Pascal Wallisch, Chicago

Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Defekt im Quellengedaechtnis, dem so-called source memory. Das Gehirn vermischt dabei die Labels fuer neues und familiaeres. Im Labor sind deja-vus bislang immer noch nicht herstellbar (was ein charakteristisches Merkmal dieses Phaenomens sein koennte), sie nehmen aber mit dem Alter ab. Sie nehmen zu bei Stress und Muedigkeit. Moeglicherweise sind Deja-vus die normalen Begleiterscheinungen eines normal arbeitenden, jedoch komplexen Gedaechtnisapparates. Wie und warum deja vus jedoch zustande kommen ist eine offene empirische Forschungsfrage. Ich denke nicht, das es in dieser Hinsicht Sinn macht so generell darueber nachzu"denken". Mit Intuition kommt man hier wohl kaum weiter. Experimente sind angesagt.

www.alexberlin.de

Bei der Verarbeitung des Inhalts des aktiven Gedächtnisses mit dem Langzeitgedächtnis durchläuft die aktuelle Information mehrere Schleifen, wobei Einzelaspekte zB. akkustische, visuelle, taktile Informationsinhalte mit bereits abgespeicherten, bekannten, "schon gesehenen" (frz: déjà-vu)Langzeitgedächtnisinhalten abgeglichen werden.

Durch einen Verarbeitungsfehler zB. gestörter Hirnstoffwechsel, blockierte Synapsen, Unterversorgung, ... kann dabei die "Reihenfolge" der Langzeit- und Kurzzeitinhalte durcheinander geraten.

Es entsteht der Effekt, dass das was wir gerade wahrnehmen, also der Inhalt unseres aktiven (Kurzzeit)Gedächtnisses, uns als ein Inhalt aus dem Langzeitspeicher vorkommt - als etwas, was wir bereits kennen.

erkan dogru - düsseldorf

da das gehirn aus 2 hälften besteht -- kommt es dadurch manchmal zu zeitpunkten wo es einfach nicht "synchron" läuft-

um es einfach zu erklären !!;-)

J aus S

durch zuviel TV glotzen denken wir,bestimmte situationen erlebt zu haben oder an ähnlichen orten gewesen zu sein.

Andi, Basel

als 1. ich bin kein hirnforscher und 2. kein klugscheisser das heisst die richtigkeit der antwort ist mit sicherheit nicht wissenschaftlich bewiesen. ich habe es mir von einem uniprof so erklären lassen: bsp: man steigt in einen bus, trifft einen bekannten; und hat den eindruck, das man das genauso schon mal erlebt hat. normalerweise wird dem gehirn nur die info gegeben, das man in den bus steigt und einen bekannten trifft--> das wird dann im kurzzeitgedächtnis abgelegt. die info, das man in den bus gestiegen ist, befindet sich aber auch schon imm langzeitgedächtnis, da man ja öfter bus fährt und solche informationen dadurch auch öfter im gehirn gespeichert werden. der mensch und demzufolge auch das gehirn kann fehler machen. dadurch, das sich einige infos decken, hat das kurzzeitged. mit dem langzeitged. komunikationsprobleme und meint diese info dorthin zu leiten. das lzg gibt dann einen sagen wir aha-effekt zurück und meint, das hab ich schon erlebt. die neuen infos (mit dem bekannten) werden dadurch nicht berücksichtig und es kommt zu dieser fehlinformation. das klang für mich logisch und nachvollziehbar, aber wenn die wissenschaft eine andere erklärung herausfindet bin ich daran interessiert. mfg andi.

Klaus, Biesel

s. Matrix Teil 1

Andreas Kessel, Schwarzach

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen durch besonders seltene Gefühlsmischungen. Tritt die selbige Gefühlsmischung erneut auf, so erscheint einem der Moment als bereits durchlebt.

Christoph Schönhaus, Wolfsburg

Unsere Augen sind jeweils mit einer Gehirnhälfte verbunden. Kommt es nun dazu, dass eine Gehirnhälfte das Gesehene langsamer als die andere verarbeitet, dann macht das auf uns den Eindruck, als würde eine Erinnerung hervorgerufen, als hätten wir das Gleiche schonmal erlebt.

Golem, Kingdom

Das sind zufällige Programmierschleifen in der Matrix!

PS:Hab ich das nicht schon mal geschrieben???

Georg Nitzinger, Landshut

Das menschliche Gehirn verarbeitet alle Sinneswahrnehmungen nahezu in Echtzeit, d.h. in dem Moment, in dem z.B. das Abbild eines Roten Balles unsere Netzhaut trifft, bestätigt das Gehirn, daß es sich um einen roten Ball handelt. Manchmal kommt diese Meldung aber im Bereich von Millisekunden nach dem Ereignis, sodaß wir der Meinung sind, das gerade Gesehene kommt uns so vor, als hätten wir es schon einmal erlebt.

Viviane, Hirschhorn

Ich glaube sie entstehen durch bildhafte Situationen, die wir schon einmal als realitätsnahe Gedanken oder Träume bewust oder unbewust im Kopf hatten. Kommt man dann in die betreffende Situation oder an den Ort, erscheint einem alles bekannt schon einmalvorgekommen zu sein.So als hätte man es schon einmal erlebt.

Anna Konda, Köln

Durch die Fehler in der Matrix.... is doch klar :)

Moritz

„Déjà vu ist eine zeitweilige Störung der Gedächtnisleistung“, erklärt der Neurologe Prim. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Grisold, Vorstand der neurologischen Abteilung am Kaiser Franz Josef Spital in Wien. „Neue Eindrücke werden laufend von unserem Gedächtnis mit Erlebtem verglichen und sofort bewertet. Beim Déjà vu ist diese Leistung gestört. Neue Eindrücke bekommen deswegen vom Gedächtnis das Etikett „ schon erlebt “.“

Michael Wörner

Wenn ich meine Antwort hier kundtun würde, würde man mich möglicherweise in eine Anstalt sperren. Sicherlich haben andere Leser plausible wissenschaftliche Erklärungen, die für die meisten Menschen zufriedenstellend sind.

Katharina Imhoff , Neustadt

deja-vu- erlebnisse sind wunderbar magisch, in ihrer erlärung aber simpel. schon aus müdigkeit kann es passieren, daß beide hirnhälften zeitversetzt funktionieren. die eine erlebt etwas, die andere stellt kurze zeit später fest : toll ! genau das habe ich irgendwann schon mal gehört.

Tony Storm 63739 Aschaffenburg

Eines unserer beiden Augen sendet die Bildinformation schneller als das andere an unser Gehirn. Dadurch nehmen wir das gleiche Bild mit einem kurzen Zeitabstand zweimal war. Da die Information sofort ins Kurzzeitgedächtnis wandert, haben wir das Gefühl das wir diese Situation schon einmal erlebt haben.

Wolfgang Rausch-Ebert aus Heidelberg

Erinnerungen werden im Gehirn an der falschen Stelle abgespeichert, dadurch können wir uns nicht direkt an ein Erlebnis erinnern haben aber das Gefühl es schon einmal erlebt zuhaben

Sebastian, Eichsfeld

In Wirklichkeit haben wir die Quelle der Erfahrung vergessen - vielleicht vor Jahren, haben es im Fernsehen gesehen oder im Fotoalbum bei Freunden. Doch das haben wir vergessen. Experten nennen das Quellenamnesie, soll heißen: Wir vergessen mit der Zeit, woher wir eine Information – und damit die Erinnerung daran – haben. Wir erinnern uns sowieso immer nur an die letzte Erinnerung von einer Erinnerung, sagen Psychologen mit einem Augenzwinkern.

Andreas Schuster, Inning am Ammersee

Durch Fehler in der Matrix

Spinx, Kassel

Vielleicht träumt man unterbewusst (d.h. man kann sich nicht mehr an seinen Traum erinnern) ein Erlebnis, hat dabei ein ganz bestimmtes Gefühl, man riecht im Traum vielleicht auch noch irgendwas und dann erlebt man genau das Geträumte (z.B. auch mit dem dazugehörigen Geruch) in ähnlicher Form in vollem Bewusstsein - und man glaubt das Ereignis ist schon einmal geschehen!

Sebastian, Sao Paulo

Dejavu-Erlebnisse entsehen dann, wenn die Matrix einen Fehler hat. Im realen Leben gibt es so etwas wie ein Dejavu nicht.

David Gielen, Dinslaken

Wissenschaftler vermuten, das Ereignisse (oder auch generelle Erinnerungen)im Gehirn dadurch gespeichert werden, dass sie ein spezielles Muster im Hirn ansprechen oder vielleicht sogar ein spezielles Muster "einbrennen".

Erlebt man jetzt irgendetwas, was das Gehirn aus irgendeinem Grund nach dem gleichen Muster abspeichern will - so kommt es zu einer Überlagerung dieser Errinerungen: Ein und derselbe Platz soll zwei verschieden Erinnerungen abspeichern. Durch diese Überlagerung kommt es zu einem Déjà-vu.

Shamil, Luxemburg

Man denkt an etwas und es geschieht zur gleichen Zeit, oder gerade danach.

Mir ist noch nie vorgekommen dass ich eine Szene 2 mal hintereinander sah (cfr Matrix), also bleibt diese Theorie für mich aus.

Entweder erlebt man in solchen Fällen eine geringfügige Zeitverschiebung wobei der Geist der Zeit hibterherläuft, oder aber es heisst unsere Geschichte sei bereits geschrieben und es wäre bloss eine "Erinnerung" daran was geschehen wird.

Meiner Meinung ist es weder das eine noch das andere, unser Geist ist in dem Fall bloss zu faul die Daten in der richtigen Reihenfolge zu halten, die Erinnerung des Ereignis wird also dem eigentlichem Ereignis vorgeschoben.

Ich warte nur noch auf den blauen bilschirm in meinem Kopf, dann weiss ich wem ich die Schuld geben kann :)

Prost.

Neo

Durch Fehler in der Matrix.

robbo haj

keine ahnung...oh, das dachte ich doch eben schon...

Sebastian, Rosenheim

Ich dachte immer, das ist ein Fehler in der Matrix.

Helga, Germersheim

Es entsteht 1) wenn man etwas aehnliches in einem Traum gesehen hat oder 2)wenn man etwas macht, was an schon gemacht hat, oder etwas sehr aehnliches... alles wiederholt sich!

Oliver, Frankfurt

Das sind Fehler in der Matrix. Gut erklärt im ersten Matrix Film.

Tobias Gerster, Berlin

Risse in der MATRIX, ist doch klar!!

gruen, muenchen

Ich hatte frueher oft diese deja vu-Erlebnisse, und habe dazu mal was gelesen. aber seit fast 15Jahren nichts neueres erfahren. Ich hoffe ich kann das schluessig erklaeren: Meines wissens ist das auf einen kurzzeitigen blackout des gehirns zurueckzufuehren. das unterbewusstsein nimmt aber weiter die umgebung auf. Ist das Ueberbewusstsein wieder aktiv erlebt man die situation bewusst. Das passiert alles so schnell das man denkt es schon mal erlebt zu haben. In wirklichkeit vergleicht das Ueberbewusstsein mit dem Unterbewusstsein und das ergebniss ist das DejaVu.....

Ich bin auf alle faelle gespannt was hierfuer noch fuer antworten kommen und ob es dann vielleicht einen Experten kommentar dazu gibt

gruesse

Werner, Mannheim

Déjà-vu-Erlebnisse sind Synchronisations-Fehler im Zeitempfinden des Gehirns. Häufige Wiederholungen dieses Efektes deuten auf beginnende Schizophrenie.

Michael, Blieskastel

Die Zeit und Ihre Abfolge ist pure Illusion. Wir Menschen haben uns entschieden, eine mögliche Ausrichtung, nämlich Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft wahrzunehmen (erscheint uns wohl praktisch). Jede andere Ausrichtung ist aber auch möglich und manchmal (ungewollt) hat wohl unser "Betriebssystem" einen kleinen Aussetzer und wir schauen einen kurzen Augenblick in die andere (Zeit-)Richtung. Kommen wir dann später und auf normalem Wege zu diesem Zeitpunkt, erinnern wir uns an die bereits vorhandene und abgelegte Situation... Déjà-Vu

Barbara, Melbourne

Manchmal nimmt das Gehirn eine Situation schneller wahr als gewoehnlich und so erscheint diese Wahrnehmung dann wie ein 'replay'

R. Marquardt, Texas

Mir ist, als waere diese Frage schon mal gestellt worden.

| | | | | | V

Hab ich das nicht schon einmal geschrieben?

Thomas G. A. Mank, Berlin

In der Region des Kurzzeitgedächnisses kommt es manchmal zu einer Art 'endlosschleifigen' Verbindung zwischen Neuronen, die an der Speicherung des aktuellen Geschehens beteiligt sind. Auf diese Weise wird das Erlebte nicht gespeichert, sondern das Speichern wird wiederholt. Diese Wiederholung erscheint uns wie eien Erinnerung an das gerade synchrone Erleben.

Astrid Kaufmann, Wiesbaden

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen dadurch, dass unser Gehirn immer versucht, es sich einfach zu machen. Alles wird gespeichert. Bilder von Straßenkreuzungen, Gespräche mit den Nachbarn, Streitthemen und Argumente . Ziel ist es, schneller auf Unbekanntes reagieren zu können, indem es mit bereits Bekanntem verglichen wird. So entstehen Muster, immergleiche Reaktionen auf bestimmte Situationen. Kommt man nun also in eine Situation, die man irgendwann einmal bereits ähnlich erlebt hat, oder sieht man zm Beispiel eine Straßenkreuzung, die einer bereits gespeicherten ähnelt, so meldet das Gehirn sofort: Hallo, kenne ich! Das hast du schon einmal gesehen, nach links geht es nach Hause!, auch wenn man in einer fremden Stadt ist und es ganz sicher nach links nicht nach Hause geht. Das Gehirn aber hat eins seiner Muster angewandt und sich so die Mühe gespart, ein neues Bild zu speichern. Wenn wir also in irgendeiner Situation das Gefühl haben, genau dieses schon einmal erlebt zu haben, dann stimmt das wahrscheinlich auch -fast jedenfalls. Denn genau so war es nicht. Allenfalls so ähnlic! h, unser Gehirn aber hat aus Vereinfachungsgründen die feinen Unterschiede einfach unterschlagen.

suzan, hagen

eine gehirnhälfte arbeitet schneller als die andere. ( für einen ganz ganz kurzen augenblick )

heiter wien

weiss nicht

N. C. , Frankfurt am Main

Déjà-vu-Erlebnisse entstehen dadurch, dass unser Gehirn im Schlaf oder in Ruhephasen uns in Situationen versetzt, die dann im Unterbewusstsein vervollständigt werden. Das Unterbewusstsein leitet uns dann diesem "Traum" gemäß in das Déjà-vu-Erlebnis. In spirituellen Kreisen geht man davon aus, dass man in Ruhephasen und Träumen das weitere Geschehen, also seine eigene Zukunft,anhand der schon bestehenden "Fäden" zu sehen bekommt. Man bekommt also das zu sehen, wofür man sich (unbewusst) schon entschieden hat und wird dann auch in diese Richtung geführt...

Alex, Mainz

Déjà-vu-Erlebnisse enstehen durch eine Diskrepanz zwischen der Zeit, die das Gehirn braucht um etwas Gesehenes verarbeiten zu können und dem "Sehen" selbst. Dabei hat man dass Gefühl etwas schon einmal gesehen zu haben, wobei man in Wirklichkeit aber ein und dasselbe sieht. Das Gehirn hat dabei das Gesehene schon "empfangen","verarbeitet" und als "gesehen" gespeichert, erst danach erkennt man es mit den Augen und denkt "isch glaub isch hab´n Déschawü!"

Hugo Benz, Ahrweiler

Wodurch? Fernsehen an Feiertagen! Wie? Kiste an; Tüte Chips auf.

Patrick, Leverkusen

Auch wenn ich sicher der hunderte bin, der das schreibt: Ein Deja vu ist eigentlich ein Fehler in der Matrix, die Matrix ändert in diesem Moment einen Fehler und wenn man ein solches Ereignis miterlebt hat, wurde gerade ein Detail im Umfeld verändert.

Neo, Zion

Na wenn sie etwas ändern... (bin wahrschenlich der 57. der das sagt)

Manuel Zerpies, Nürnberg

Ein Déja-vu-Erlebnis kann dadurch entstehn, dass dieser Traum einfach eine Art "Wahrsage" oder so etwas sein soll. Es war vielleicht früher in der Seinzeit oder so überlebenswichtig. (Dies ist alles nur eine Vermutung!!)

fern Luxemburg

Man stelle sich vor anstatt eines Bildes von einer augenblicklichen Situation plötzlich zwei zu 'empfangen', ähnlich der Vorstellung zwei identische Fotos nebeneinander vor sich zu haben.(Der Grund hierfür müsste mit der modernen Hirnforschung zu klären sein) Die Sinne übermitteln beide nacheinander. Sie werden dann als identisch erkannt, verschmelzen zu einem obwohl getrennt wahrgenommen. Diese 'ultra-kurze' Zeitverschiebung vermittelt ein doppeltes und doch identisches Bild.

Nadine, Deutschland

Sie sind ein Fehler in der Matrix.

kt, Grevenbroich

hervorgerufen durch "Fehl-"Funktionen im Hippocampus, einer an der Informationsverarbeitung und -Speicherung beteiligten Struktur im Gehirn

ralle, minden

fehler in der matrix ...

Michaela, Nürnberg

Normalerweise werden alle Eindrücke, die auf den Körper einwirken, gleichzeitig vom Gehirn verarbeitet. (Sehen, hören, riechen,...) Manchmal kommt es aber vor, dass ein Ereignis schneller verarbeitet wird, als andere, dann ist die Info schon da und man erhält später weitere Informationen, so dass der Eindruck entsteht, dass hätte man doch schon mal erlebt. (Hat man dann quasi auch, Bruchteile von Sekunden früher.)

scords, hockenheim

Deja vus entstehen durch fehler in der matrix!

Sebastian Kusatz, Berlin

Ich glaube, daß es daran liegt, daß das eine Auge schneller Reize zum Gehirn sendet als das andere. So wird unterbewußt im Gehirn bereits ein Bild projiziert, was der Mensch so als scheinbar bereits erlebt empfindet. Wenn nun das zweite, "langsamere" Auge die Reize (das Gesehene) zum Gehirn sendet, wird ein "echtes" Bild erschaffen. Warum uns aber die zeitlichen Relationen völlig anders vorkommen (man denkt ja oft, daß man das Gesehene mitunter vor vielen Tagen o.ä. bereits erlebt hat - die Reizleitung dürfte aber nur Millisekunden dauern, wenn überhaupt), kann ich nicht ansatzweise versuchen zu erklären.

S. Kehl, Köln

Wenn man Dinge erlebt, die solchen Erlebnissen ähneln, welche im Langzeitgedächtnis gespeichert sind, gaukelt das Gehirn dem Menschen vor, genau dieses Erlebnis schon einmal erlebt zu haben??!!

Mann, Mond

Die Frage hab ich doch schon mal gelesen!

Gabi,Berlin

Ein Déjà-vu-Erlebnis hat man immer dann, wenn das Gehirn aktuelle Geschenisse sozusagen "falsch ablegt", dass heißt es greift in dem Moment wo das Ereingnis gescheit bereits auf den Speicher für Erinnerungen zu. So kommt es uns vor, als ob wie dieses Ereignis oder die Situation schon einmal erlebt hätten, da wir uns ja daran erinnern.

Also kein früheres Leben oder etwas ähnlich spannendes. Nur eine kleine Fehlfunkton.

M. Hellmig, Berlin

Impulse, die im Gehirn unterwegs sind starten an einen bestimmten Punkt und nehmen dann unterschiedliche Wege zum Ziel. Dabei kann es dazu kommen, daß die Impulse mit einer minimalen zeitlichen Verzögerung ihr Ziel erreichen. Das Gehirn verarbeitet dann den ersten Impuls und kurz darauf den gleichen (zweiten) Impuls noch einmal.