. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
16. November 2007, 15:37 Uhr

"Mindestlohn, ein deutsches Drama"

In den Niederlanden gibt es seit fast 40 Jahren einen gesetzlichen Mindestlohn, die Höhe der Sozialhilfe ist daran gekoppelt. Ein durchaus erfolgreiches Modell. Warum interessiert das nicht auch deutsche Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschaftler? Von Albert Eikenaar

Mindestlohn auch für ausländische Erntehelfer? In den Niederlanden kein Problem© Waltraud Grubitzsch/DPA

Jannes Bax aus dem niederländischen Wageningen ist gerade 23 Jahre alt geworden, arbeitet bei einem Gemüsegroßhandel und verdient derzeit 1317 Euro monatlich, plus acht Prozent Urlaubsgeld. Im Januar 2008 gibt es eine turnusmäßige Erhöhung von diesmal 18 Euro. Nach dem Beschluß der Regierung in Den Haag bekommt Bax dann insgesamt 1335 Euro brutto, das sind 303,90 Euro pro Woche*. Das ist das derzeit gültige gesetzliche Mindestgehalt bei einem Vollzeitjob. Bax, verheiratet, ein Kind, kommt mit dieser Summe gerade so über die Runden. Aber nur, weil seine Frau ein paar Mal die Woche putzen geht, legal, um auch ein Anrecht auf einen Teil des Mindestlohns zu haben.

Seit 38 Jahren erprobt

Für die Niederländer ist der Mindestlohn nichts Neues: Sie kennen ihn schon seit 38 Jahren. Am 27. November 1969 unterschrieb Königin Juliana das Gesetz, das einer sozialen Revolution gleichkam. Damals entwickelte sich die niederländische Wirtschaft zwar prächtig, doch Hunderttausende profitierten kaum vom neuen Wohlstand. Im Gegenteil: In vielen Haushalten drohte schon vor dem Monatsende ein schwarzes Loch im Portemonnaie. Diese Schieflage sollte ein Gesetz beenden. Das Parlament in Den Haag gab dazu eine Untersuchung in Auftrag. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie viel Geld eine Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern im Monat benötigt, um anständig leben zu können. Dazu sollten auch noch Blümchen auf dem Tisch, ein Tageszeitungsabonnement und regelmäßig Kaffe und Kuchen gehören. Sogar an ein Bierchen ab und zu wurde gedacht.

Eine große Debatte war nicht notwendig. Politiker, Arbeitgeber, Gewerkschaften - alle stimmten einer gesetzlichen Minimumregelung von damals 144 Gulden pro Woche als neuer Lohnnorm zu. Sie gilt noch immer für alle Unternehmen. Von Ausbeutung oder Hungerlöhnen war keine Rede mehr. Dass die Sozialpartner damit einen Teil ihrer Verhandlungsfreiheit in Sachen Lohnpolitik aufgaben und die Regierung das Mindestgehalt bestimmen ließen, gehört zur niederländischen Konsensdemokratie von Geben und Nehmen. Der jeweilige Sozialminister wurde verpflichtet, den Mindestlohn an den durchschnittlichen Anstieg der von den Gewerkschaften ausgehandelten Tarife anzupassen. Das war die so genannte Kopplung des Mindestgehaltes an die freien Kollektivverträge mit einer ersten Gehaltsstufe über das gesetzliche Minimum hinaus.

Die Kopplung sorgte für einen gewissen Frieden an der Mindestlohnfront: Man brauchte nicht mehr jedes Jahr über eine Anpassung zu debattieren. Das gilt genauso für die Angleichung der Sozialhilfe an die marktüblichen Gehälter. Bislang wurde der Mindestlohn zwei Mal wegen der schlechter Konjunktur nicht angeglichen. In den Niederlanden sieht man die Verknüpfung der Sozialhilfe mit der Höhe des Minimumgehaltes, das ab dem 23 Lebensjahr voll bezahlt wird, "als eine Basis des nationalen Lohngebäudes", wie Paulus Plas, Sprecher der FNV, dem Dachverband der Gewerkschaften, erläutert. "Niemand will dieses System zur Zeit verändern". Das bestätigt Roelof van der Kooij im Namen des Arbeitgeberverbandes VNO-NCW: "Das Thema steht bei uns nicht zur Diskussion. Das deutsche Lohndrama regt hier keinen auf."

Unverständnis über deutsche Angsthasen-Mentalität

John van der Veen, Chef von Jannes Bax, versteht die deutsche Angsthasen-Haltung nicht. Als kleiner Unternehmer hat er es nicht leicht, seinem Personal das Pflichtminimum zu zahlen. "Ich finde aber, dass meine Leute ein Recht auf eine ordentliche Bezahlung haben. Wenn ich den großen fetten Brocken Deutschland sehe und lese, dass dort Millionen Menschen lausige drei bis vier Euro die Stunde bekommen, dann halte ich diese Schmarotzer, die ihre Mitarbeiter ausbeuten, für Straftäter". Beruhigend findet er, dass seine Konkurrenz mit den gleichen hohen Gehältern kalkulieren muss.

Wirklich angewiesen sind auf den niederländischen Mindestlohn übrigens nur wenige: Rund 130.000 Personen, bei immerhin 6,5 Millionen Erwerbstätigen, beziehen ihn - das sind gerade mal zwei Prozent aller Arbeitnehmer. Sie arbeiten in kleinen, mittelständische Firmen wie Dienstleistern, Händlern oder in der Landwirtschaft, die nicht eindeutig zu einer Gewerbesparte gehören und keinen Tarifvertrag kennen. Diese sind verpflichet, sich an den gesetzlich vorgeschriebenen Lohn zu halten. So werden auch jugendliche Zeitungsausträger oder Regalbetreuer 15 Jahren geschützt. Sie bekommen 30 Prozent des Tarifs, der jedes Jahr gestaffelt ansteigt, bis sie mit Erreichen des 23. Lebensjahres die vollen 100 Prozent erreichen.

Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass nur 0,6 Prozent der 130.000 Mindestlohnempfänger zu wenig verdienen. Allerdings steigt die Tendenz, Billigjobber aus dem Ausland zu hintergehen, weil sie sich nicht mit ihren Rechten auskennen. Mehr Inspektionen und eine Erhöhung der Bußgelder soll diesem Trend aber ein Ende setzen. Schon jetzt zahlt drauf, wer sich nicht an die Regeln hält: die Strafe liegt bei 6700 Euro. Denn auch für die Osteuropäer, die in Holland Spargel stechen oder Erdbeeren ernten, gilt der Mindestlohn.

Normale Lohnentwicklung - trotz Mindestlohns

Nicht nur die Gewerkschaften in den Niederlanden wundern sich, dass in Deutschland niemand Interesse an dem erfolgreichen niederländischen Modell zum Mindestlohn hat. Beim Arbeitgeberverband heißt es, dass es aus Deutschland "nur informell Interesse gegeben hat". Beim Sozialministerium informierte sich "nur" die deutsche Botschaft in Den Haag. Die FNV registrierte bei der Schwestergewerkschaft DGB kaum Bereitschaft, das System ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Man beharrt auf alten Standpunkten, während die Lösung vor der Haustür liegt, sagen niederländische Experten. FNV-Sprecher Paulus Plas: "Die DGB-Führung hat die Befürchtung, dass die Löhne eher nach unten als nach oben gezogen werden".

Allerdings passierte genau die in den Niederlanden nicht. Seit der Einführung des Gesetzes gab es eine normale Lohnentwicklung. Das Minimumgehalt verursachte auch kein Ansteigen der Produktionskosten, wie deutsche Firmen befürchten. Die Niederlande konkurrieren mit Erfolg auf dem globalen Markt - und in Deutschland. Voriges Jahr exportierten die kleinen Niederlande für ganze 78,9 Milliarden Euro Güter und Lebensmittel nach Deutschland, trotz der viel höheren Minimumlöhne im Käseland.

* Die erste Zahlung im Jahr 1969 lag bei 144 Gulden die Woche. Inflationsbereinigt und umgerechnet würde diese Summe heute bei 251 Euro pro Woche liegen. Der heutige Mindestlohn von 303,90 Euro pro Woche ist also stärker, als die Teuerungsrate gestiegen.

Mindestgehalt ab 1.1.2008

MonatsbruttoAlter (Jahre)Höhe (Euro)
100%231335
85,00%221134
72,50%21968
61,50%20821
52,50%19701
45,50%18607
39,50%17527
34,50%16461
30,00%15401

+ 8 % Urlaubsgeld, + 20 Urlaubstage (Quelle: Sozialministerum Den Haag)

Von Albert Eikenaar
 
 
KOMMENTARE (10 von 22)
 
romeodelta (19.11.2007, 17:14 Uhr)
@iovialis
ist zwar schön aber wie langemüssen wir uns das anhören, dass es uns "eigentlich" noch schlechter gehen könnte? Das höre ich immer wieder aufs neuer - jedesmal, wenn uns etwas weggenommen wird, kommt diese Mist raus. Nur was sicher ist - "Die" werden so weiter machen, bis es uns nachweislich schlecht geht. Jetzt heißt es "sie froh, dass Ihr überhaupt Arbeit hat" und als nächstes vielleicht, "sei froh, dass Ihr was zu essen habt" und "sei froh, dass Ihr noch gehen könnt, denn es gibt bald eine "staatliche Begleitung" ins Nirvana - anders genannt „zum Wohle des Staates "assisted suicide" (und die Verwandten bezahlen die Rechnung)
AdmiralCrunch (19.11.2007, 09:56 Uhr)
@turmfalke
.dem ist nicht mehr hinzuzufügen !!!
100% richtig !!
Turmfalke (18.11.2007, 09:06 Uhr)
@Medley
Falsch, in Deutschland wirst du gezwungen schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen und um überleben zu können wirst du sie annehmen.
Deine Argumentation ist eine typische Aussage von nichtbetroffenen. Ich habe mal 20 €/Std verdient, bin Facharbeiter, habe Familie und arbeite mittlerweile für 7,38 €/Std. Ich habe einen Fulltimejob ( dreischichtig ), bin mindestens an zwei Wochenenden im Einsatz und habe netto ca. 1020 €.
Natürlich hätte ich diesen Job damals auch ablehnen können, man hätte mir für 3 Monate alles gesperrt und spätestens danach hätte man mir den nächsten Job in dieser Preisklasse angeboten.
Mein Arbeitslosengeld war ca 12 €/Std, du siehst also dass es legalisiertes treiben in die Armut ist von der Politik her und zwar auf Wunsch der Wirtschaft. Das Hochlebenlassen der Agenda 2010 und das sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, die lachenden Gesichter ist normal, hat man es doch tatsächlich geschafft den Einstieg in die Zwangsarbeit zu zementieren. Politik und Wirtschaft schert es einen Scheissdreck ob man von der Arbeit leben kann.
Medley (17.11.2007, 22:59 Uhr)
Mindestlohn 100 Euro/Std....
Warum nicht, wenn sich jeder daran halten muss, kein Problem. Dann könnte man auch einen Mindestlohn von 1000 Euro/Std. einführen. Muss man dann aber halt für eine Haarschnitt 1500 Euro bezahlen und für ein Brötchen 50 Euro. Aber egal, man bekommt ja satten Mindestlohn. Dumm dan halt nur, wenn die Arbeitnehmer in China und sonstewo für einen Lohn von 1000 Euro im Jahr arbeiten. Macht aber nichts. Dafür wird aber hingegen
bei uns dann niemand "versklavt". Im Übrigen, echte Sklaven wurden mit physicher Gewalt zur Arbeit gezungen, deutschen
Arbeitnehmern ist es hingegen freigestellt ob sie arbeiten wollen oder nicht. Wer nicht arbeiten möchte, bekommt dann natürlich keinen Lohn- bzw. Ersatzlohn(Harz4). Aber das ist ja auch normal. Wer im Supermarkt sine Raviolikonservendose nicht bezahlen will muss halt auch hungrig die Örtlichkeit verlassen. Geschenkt bekommt man im Leben nichts. Noch nicht einmal den Mindestlohn, den ich übringens vom Prinzip her
eigentlich Okay finde. Aber trotzallem wird
der beste "Mindestlohn" immernoch von dem Angebots- und Nachfrageverhältnis bestimmt. Wenn niemand für 7 Euro arbeiten will, müssen sich die Arbeitnehmer zwangsläufig zu einen höheren Lohn entschließen. Wenn trotzdem Menschen ein geringerer Lohn genug genug ist,.....so, that's Marktwirtschaft.
Angebot und Nachfrage halt. Das diese Marktkräfte sehr, sehr effektiv wirken!!! sieht man schon alleine
daran, das keinerlei Arbeit für ein oder zwei Euro die Stunde oder für gar für eine noch geringere Entlohnung angeboten wird, weil die Arbeitgeber natürlich ganz genau wissen, das wirklich NIEMAND!!! in Deutschland bereit wäre für solche Entlohnungen auch nur den kleinen Zeigefinger krumm zu machen.
---
Neubayer (17.11.2007, 12:10 Uhr)
Sklavenhändler
Mir kommt die Verweigerung des Mindestlohnes wie eine Legalisierung des modernen Sklavenhandels vor.Denn so müssen sich ja die Leiharbeiter oder Beschäftigte mit Geringstvedienst vorkommen, die zB. am Band oder einer anderen Fabrik neben den Tarifangestellten arbeiten. Der Mensch muss von seiner Arbeit leben können.Gruss Neubayer
H.P. (17.11.2007, 09:06 Uhr)
gute Ansätze
Wir können uns noch so aufregen, es wird sich wenig ändern. Nur gemeinsam können wir es schaffen dieses System der Ausbeutung zu bekämpfen und neu zu gestalten, nicht alle Politiker sind schlecht, sie sind in ihrem System gefangen und werden fremd gesteuert von die Wirtschaft, dem Kapital.
All das muss offen gelegt werden, jedem Bürger müssen die Augen geöffnet werden damit er erkennt was lost ist.
Es gibt gute Ansätze, dies fand ich heute im Internet: http://arbeitslosengeld2forum.gmxhome.de/
km2000 (17.11.2007, 03:33 Uhr)
Der Mindestlohn ist weltweit anerkannt
Der Mindestlohn ist weltweit anerkannt als eine notwendige Maßnahme wenn in einer Volkswirtschaft eine negative Einkommenssteuer eingeführt wird (also unter einem gewissen Lohnniveau der Staat zusteuert), da sonst die Firmen das Lohnniveau unter das Existenzminimum drücken können.
Mit Hartz4 haben wir inzwischen eine Sozialleistung die wie eine negative Einkommenssteuer wirkt, daher brauchen wir auch einen Mindestlohn.
ganzbaf (17.11.2007, 00:22 Uhr)
In Frankreich seit über 50 Jahren Mindestlohn...!
...Er liegt heute bei ca. 8.-Euro/h und wird alle 2 Jahre automatisch der Inflation angepasst. (!)
.
Außerdem kennt man in Frankreich noch die ebenfalls hier dringend notwendige 35Std.Woche - wenn man wirklich von den hohen Arbeitslosenzahlen runterkommen will, ohne die Bilanze derart zu fälschen und zu frisieren, wie unter Münteschrecke... ;-Pp
Oetker333 (16.11.2007, 21:58 Uhr)
Ja nun
wenn ihr den Mindestlohn wollt, wieso wählen dann so viele CDU/CSU und FDP?
iovialis (16.11.2007, 21:30 Uhr)
Ach Leute...
Wenn ich hier so die Kommentare lese, haben wohl die wenigsten eine Vorstellung davon, was so ein Politiker wirklich leistet! Macht mal den Job! Statt dessen wird geklagt und geschimpft, Ungerechtigkeit empfunden und gejammert...
Dabei geht es Deutschland verhältnismäßig gut. 5 Jahre Ukraine haben mir gezeigt, daß es schlimmer sein kann. Das soll allerdings nicht heißen, daß es auch in Deutschland "besser" werden könnte. Aber noch geht es den Deutschen viel zu gut - denn sonst würden sie ja auf den Straßen stehen und Demonstrieren... oder sich wirklich gegen das wehren, worüber sie sich beschweren.
Mindestlohn halte ich übrigens für einen "falschen Ansatz"; erstens aus dem Grund, daß dieser auf den Bürger umgewälzt wird und zweitens, weil die Arbeit in Deutschland sowieso schon viel zu teuer ist. Mehr Arbeit entsteht damit nicht - im Gegenteil, die Unternehmer wollen die Kosten senken und rationalisieren noch stärker.
Wenn das Auskommen an Arbeitsleistung gebunden ist, wird das Jammern nie aufhören. Einkommen soll sich lohnen. Deshalb wünsche ich mir ein Grundeinkommen. Die verbleibende Arbeit ist dann "gerecht" zu verteilen, denn tun muß man dann immer noch was - aber nicht, weil man gezwungen ist.
.
http://www.iovialis.org/download
MEHR ZUM ARTIKEL
Post-Mindestlohn Wie Verdi seine Wunden leckt

Die Entscheidung ist gefallen: Der Mindestlohn für Briefzusteller kommt nicht. Nicht nur für die SPD ist das eine Schlappe, sondern auch für die Gewerkschaft Verdi. Im stern.de-Interview erläutert ein Gewerkschaftsvertreter die neue Strategie - und wettert gegen das Unternehmen Pin. mehr...

Post-Mindestlohn "Union hat sich vom Acker gemacht"

"Lobby-Poltik", "Wortbruch", "strategischer Fehler": Nach der gescheiterten Einigung über den Post-Mindestlohn machte die SPD ihrem Ärger über den Koalitionspartner recht deutlich Luft. Die Opposition kanalisierte ihre Kritik allerdings anders. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe