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7. November 2008, 22:50 Uhr
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Obama will Rettungsplan für Mittelschicht

Die Wirtschaft ankurbeln und mehr Jobs schaffen - das sind Barack Obamas oberste Ziele. In seinem ersten Auftritt vor der Presse präsentierte sich der künftige US-Präsident staatsmännisch und machte klar, dass er die Wirtschaftskrise sofort nach Amtsübernahme angehen will. Um die Probleme zu lösen, will Obama beim Normalbürger ansetzen.

Barack Obama mit seinem Beraterteam bei seiner ersten Pressekonferenz seit der US-Wahl© Stan Honda/AFP

US-Flaggen im Rücken, sein Beraterteam mit angesehenen Wirtschaftsexperten an seiner Seite: Bei seiner ersten Pressekonferenz seit der Wahl präsentierte sich Barack Obama staatsmännisch. Die Worte des künftigen Präsidenten der USA entsprachen seinem Auftritt - gelöst und ernst zugleich sprach er über seine Lösungen für das dringendste Problem Amerikas, die Wirtschaftskrise.

Obama will im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise keine Zeit verlieren. Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme am 20. Januar werde er die Herausforderungen durch die Wirtschaftsprobleme "frontal" angehen, sagte der Demokrat. Obama räumte jedoch ein, das Ausmaß der vor ihm liegenden Aufgaben nicht zu unterschätzen. Eine Lösung der Probleme werde nicht "schnell und leicht" zu erreichen sein, sagte er.

Obama erklärte: "Meine Priorität ist: Wie können wir die Wirtschaft ankurbeln? Wie schaffen wir wieder mehr Jobs?" Im Mittelpunkt des Maßnahmenkatalogs von Obama und seinem Beraterteam sollen nicht die Banken, sondern der Normalbürger stehen: "Wir brauchen einen Rettungsplan für die Mittelschicht", sagte der designierte Präsident. Seine Pläne gehen noch weiter - er will außerdem die Unterstützung der Arbeitslosen ausweiten, sobald er im Amt ist. Zudem befürwortete der künftige Präsident zusätzliche Hilfen für die krisengeschüttelte US-Autoindustrie. "Wir stehen vor der größten wirtschaftlichen Herausforderung unseres Lebens", sagte er. "Wir müssen schnell handeln, um ihr zu begegnen", so Obama.

Obama: "Das Lagerdenken aufgeben"

"Das amerikanische Volk braucht Hilfe. Der Wirtschaft geht es schlecht", sagte Obama, der erst am vergangenen Dienstag seinen historischen Wahlsieg errungen hatte. "Einige Schritte sind schon unternommen worden, und weitere Schritte in dieser Übergangszeit und in den folgenden Monaten werden notwendig sein", betonte er. Einige der Entscheidungen dabei würden "schwierig" werden. "Ich weiß aber, dass wir Erfolg haben werden, wenn wir Lagerdenken aufgeben und als eine Nation zusammenarbeiten." Barack Obama unterstrich allerdings auch, dass er noch nicht Präsident sei und die Geschicke des Landes noch in Händen der gegenwärtigen Regierung liege.

Mit Blick auf Personalentscheidungen sagte er, sie würden "rasch, aber nicht überhastet" getroffen und dann auch unmittelbar bekanntgegeben. Zunächst wurde besonders über den künftigen Finanzminister spekuliert. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten unter anderem die beiden früheren Finanzminister Robert Rubin und Larry Summers. Beide waren Mitglieder der Regierung von Bill Clinton. Auch der Name des New Yorker Fed-Chefs Timothy Geithner kursiert.

Buffett telefonisch zugeschaltet

Vor der Pressekonferenz am Freitag hatten sich Obama und sein designierter Vize Joe Biden in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mit den 17 Wirtschaftsberatern aus dem Wahlkampfteam getroffen. Unter den Wirtschaftsberatern Obamas befinden sich frühere Minister und Spitzenmanager von US-Firmen wie Xerox, Time Warner, Google und der Hyatt Hotel-Gruppe. Investorenlegende und Obama-Unterstützer Warren Buffett nahm telefonisch an dem Treffen in Chicago teil. Für die US-Wähler waren laut Umfragen die Wirtschaftsprobleme das wichtigste Thema bei ihrer Wahlentscheidung. Am Freitag veröffentlichte das US- Arbeitsministerium die jüngsten Arbeitslosenzahlen, denen zufolge die Quote im Oktober auf 6,5 Prozent gestiegen ist. Seit Jahresbeginn verloren die USA bereits rund 1,2 Millionen Jobs.

Nach der Pressekonferenz am Freitag wollten sich Obama und seine Familie nach Informationen des US-Fernsehsenders ABC zu Hause in Chicago kurz von den Strapazen des Wahlkampfs und der Siegesfeiern erholen. Am Montag trifft er sich dann mit Präsident George W. Bush im Weißen Haus. Er hoffe dabei auf "substanzielle Gespräche", sagte der Demokrat. Er und seine Familie wollen dann im Dezember auf Hawaii, wo Obama geboren wurde, Urlaub machen.

Verpassen Sie nichts: Weitere aktuelle Berichte, eine umfassende Grafik zu den einzelnen Ergebnissen, Reportagen, Analysen, Kommentare und Fotostrecken, finden Sie hier in unserem Extra zu den Wahlen in den USA.

ukl/DPA
KOMMENTARE (10 von 32)
 
eklatant (10.11.2008, 17:42 Uhr)
Ich hatte auch gutes gehofft
Hallo,
also ich bin auch noch guter Hoffnung, jedoch haben recherchen ergeben, das es nicht so ist als es uns Glauben gemacht wird.
Eine perfekte Tarnung soll es sein, aber auch wie das zerstören der WTC Türme (nine eleven), alles andere als perfekt.
Ich bin nicht der Meinung das sich einanderes Regime hinter Obama hält, als das von Bush.
Dazu sage ich erst dann wieder was, wenn ich mehr Beweise habe, oder wiederufe es wenn sich die Verantwortlichen vom 9.11 in Oslo vor einem Verbrechertribunal zu verantworten haben. Denn dieses sollte schon ein Ziel der Neuen Welt sein-
Damit diese sich nicht unglaubwürdig macht.
Ich glaube nicht das es dazu kommt, denn wie gesagt, alles nur eine bessere Tarnung, zur Motivation der geschlagenen Bevölkerung der Vereinigten Staaten und der Welt.
Ich bin ein anhänger vom Spiegel, aber auch hiervermisse ich mehr aufklärung zum Schutz der BRD.
Haben wir wirklich alles im Überblick ???
Ich denke NEIN, es wird mit Terror Terror gemacht. Hier schau ich nur auf Schäuble, der schon länger die Gesichtsausdrücke von Bush nach dem Anschlag mit sich trägt ???
Frau Merkel ist auch schon auf Obama Kurs, obwohl der doch alles andere als Bush darstellen soll, ist das denn nun egal für uns ???
Das Ziel die Weltherrschaft zu erreichen, geht manchen nicht aus dem Sinn, ich habe mehr Angst vor unserrer Regierung, als durch eine Bedrohung von außen.
Da wir unser selbsständiges denken gegen Null tendieren lassen, der Presse und allen Medien unterliegen, das unglaubliche nicht wahr haben wollen, werden wir geradewegs zu Statisten gemacht, wie es der Grossen Sache gerade past.
Wer traut sich denn noch was zu sagen, selbst wenn es eine freie Wahl ist, dann wurde schon vorab entschieden was zu wählen ist, wer das nicht tut schadet der Partei ???
HALLO lesen sie das nochmal, oder haben sie es schon verstanden ???
Wo bleibt die Freiheit ???
Ich nehme sie mir, aber wer weiß wie lange noch, sollte ich erfolgreicher werden, habe ich ein Problem !!!
Auch unsere Politiker sind an der Kette, also was ist mit Obama, es wäre der erste schwarze und auch der erste FREIE Präsident der USA ?!?
Es lebe der frei Geist, die Liebe und der Friede.
disti (09.11.2008, 08:49 Uhr)
!!!!!!!!!
1) Ich lese täglich Zeitungen aus verschiedenen Ländern. Mir fällt auf, dass besonders Deutschland Obama hochschaukelt.
2) Was soll das Gerede über Schwarz und Weiss. Mit diesem Problem hat die Wahl in den USA überhaupt nichts zu tun. Obama ist kein Schwarzer ! Seine Mutter war eine Weisse aus Texas und sein Vater ein Student aus Kenia. Die Probleme eines Schwarzen in den USA kennt er nicht. Damit die Schwarzen ihn wählen haben die Hintermänner im Wahlkampf seine Biographie zurechtgestutzt (Sozialarbeiter in Schwarzenviertel hihihi).
Ich empfehle www.antiwar.com zu lesen.
lazarus06 (08.11.2008, 21:00 Uhr)
Ja ,Ja H.P. natürlich.. aber Sie werden doch zugeben das es größtenteils anders Aufgenommen wird
Denn Sie können eben nicht mal eben sagen das Sie stolz sind Deutsch zu sein ohne den Nachtrag das sie alle Menschen achten und auch kein NPD Parteibuch haben.Also bitte bei den Normalitäten bleiben... Klar steht nach der Darwinschen Lehre fest das wir gemeinsame Vorfahren haben,selbst den selben Gott auch wenn er anders genannt wird..
H.P. (08.11.2008, 20:39 Uhr)
Ein Gott eine Menschheit!
@jeder Italiener,Franzose u.s.w. kann sagen ICH BIN STOLZ ITALIENER oder,oder zu sein.Wenn das ein Deutscher sagt .. IST ER EIN NAZI
Ich bin stolz ein Deutscher zu sein und ich bin stolz ein Mensch zu sein der alle Kulturen, Religionen, Rassen und Völker achtet. Da wir alle eine Gemeinschaft sind, wir alle stammen aus einer einzigen Quelle. Ein Gott eine Menschheit!
H.P. (08.11.2008, 20:20 Uhr)
Wir leben nicht mehr in der Vergangenheit!
Wer sich die Mühe macht über den Tellerrand hinaus zuschauen, wird die Erfahrung machen das alles mit allem verbunden ist und nur gemeinsam können wir in Zukunft weiterkommen und überleben. Wer nur an sich und sein Land, Religion oder Rasse denkt, hat wenig verstanden. Am Ende gewinnt der, der mit allen Völker und Rassen in einer globalen Welt zusammenarbeitet und zusammenlebt. Wir leben nicht mehr in der Vergangenheit!
Putinki (08.11.2008, 18:04 Uhr)
gmathol
Ihre Beschreibung über die sozialen Zustände in den USA "überzeugt". Darum kommen Millionen Illegale in die USA und die meisten aus Süd-Amerika. Dort herrschen Großmaul Hugo Chavez und Freunde. Versuchen Sie mal die Sache zu sehen, wie sie wirklich ist, anstatt Meinungen von "Amerika bashers" nachzuäffen. Sie machen sich nur lächerlich.
Sadri-K (08.11.2008, 17:49 Uhr)
Congratulation Mr President !!
Obamaaaaaaaaa!!!!
ich bin sehr froh,dass die Amerikaner endlich einen intelligenten Man als President gewählt haben.Sie hatten 2000 auch die Möglichkeit einen gebildeten man als President zu wählen,nämlich Al Gore,diese Möglichkeit hatten sie verpasst,und wir sehen das Resultat in der ganzen Welt,und heute bin ich sehr froh,dass die Amerikaner am 4 November die richtige Entscheidung getroffen haben.
Ich hätte mir so gewunscht,ich wäre an diesem Tag Amerikaner.
Glueckwunsch Mr President.
Nicht nur die Amerikaner,sondern die ganze welt ist stolz of Sie.
Congratulation America.
tricky_dude (08.11.2008, 16:22 Uhr)
Ich meinte
Bürger, nicht Bürgen.
tricky_dude (08.11.2008, 16:21 Uhr)
@SirExekutive
Wo steht das die Rockefellers gespendet haben? Obama hat Lobbyspenden abgelehnt. Aber eine Menge Bürgen haben gespendet Wieviele haben für ihn gestimmt? Kann man leicht ausrechnen. Viele haben mehrfach gespendet. Da kommt schon was zusammen.
SirExekutive (08.11.2008, 16:15 Uhr)
sehr sehr widersprüchlich
obamas weltwahlkampf hat über 700.000.000 $ gekostet. größtenteils finanziert von gesellschaften wie die rockefellers und co, welche ja gearde dafür bekannt sind, ihren reichtum auf den schultern des kleinen mannes erwirtschaftet zu haben...
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und nun redet die rockefeller marionette von wegen mittelstand unterstützen.. jenen mittelstand welcher von der industrie die obama finanziert hat, jahrzehnte lang systemamtisch ausgebeutet haben..
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die pressen welche in den wahlkampf mit eingebunden wurden, fahren auf der welle mit und verkaufen obama als messias..
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wisst ihr eigentlich worauf das ganze hinaus läuft?
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auf den absoluten supergau.. denn spätestens seit hitler wissen wir was passiert, wenn gesellschaften wie die rockefeller (welche auch die nazis finanziert und derer struktur mit aufgebaut haben) einen "führer" aufbauen, welchem im großen stil zu gejubelt wird...
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alle schwimmen sie auf der euphorie welle mit, wie damals genau bei hitler auch
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