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Der scheidende Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Reinhold Robbe, verabschiedet sich mit klaren Worten. Im Gespräch mit dem stern kritisiert er die militärische Führung scharf. Beim Afghanistan-Einsatz würden "etliche Probleme beschönigt".
Im Jahresbericht zur Bundeswehr fährt Reinhold Robbe schwere verbale Geschütze auf, um die eklatanten Missstände in der Truppe anzuprangern. Weitermachen wird der Wehrbeauftragte jedoch nicht.
Aufgerissene Augen, schiefe Zähne, dicke Backen: Das kommt dabei heraus, wenn Tierpräparatoren wenig von ihrem Handwerk verstehen.
Im Mai wird Reinhold Robbe als Wehrbeauftragter des Bundestages ersetzt, heute legt der SPD-Politiker seinen letzten Jahresbericht vor. Schon im Vorfeld geht er mit der Bundeswehr-Führung hart ins Gericht. So bemängelt Robbe, dass 600 Militärärzte fehlen.
Die Affäre um Ekel-Rituale bei der Bundeswehr ist offenbar größer als bislang vermutet. Nach neuen Informationen des Wehrbeauftragten Reinhold Robbe sind Sauf- und Sex-Exzesse bei der Truppe gang und gäbe. Auch die Vorgesetzten seien darüber informiert.
Alkoholkonsum bis zum Erbrechen und rohe Schweineleber - die Mutproben in der Mittenwalder Kaserne und anderswo zeugen für den Wehrbeauftragten Reinhold Robbe von einem Alkoholproblem nach Dienstschluss. Das Verteidigungsministerium betrachtet die Vorfälle hingegen als Ausnahme.
Rohe Leber mit Hefe, Alkohol bis zum Erbrechen, Obst im Hintern: Nach Elite hört es sich nicht an, was sich bei den Gebirgsjägern in Mittenwald zugetragen hat. Für den Wehrbeauftragen Reinhold Robbe ist aber der Gruppenzwang der Elite verantwortlich für die absonderlichen Rituale.
Die Zahl traumatisierter Soldaten ist durch den Afghanistan-Einsatz rasant gestiegen. Doch nur wenige bekommen in der Heimat Hilfe - ein Skandal, kritisiert der scheidende Wehrbeauftragte Robbe.
Neue Erkenntnisse über den Taliban-Angriff, bei dem vier deutsche Soldaten starben: Entgegen ersten Berichten wurden die Männer nicht durch eine Rakete getötet, sondern durch eine Sprengfalle und Mörser-Beschuss. Auch Rang, Alter und Herkunft der Soldaten stehen mittlerweile fest.
"Wer in das Kanonenrohr eines Leopard 2 schaut, überlegt sich zwei Mal, ob er eine deutsche Patrouille angreift": Mit markigen Worten hat sich der designierte Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus in die Debatte um die Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan eingeschaltet.
Erneuter tödlicher Zwischenfall in Afghanistan: Nato-Truppen haben versehentlich vier Zivilisten getötet. Die Rufe nach einer besseren Ausrüstung der Bundeswehr werden lauter. Der Auswärtige Ausschuss will nun den Vorwürfen nachgehen.
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