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Wie kommt der Seehund dahin? Frau findet lebende Robbe auf Acker in Nord-England


Beim Spaziergang mit ihrem Hund traute eine Frau in Nordengland ihren Augen kaum: Mitten auf einem Feld lag ein Seehund - 30 Kilometer vom Meer entfernt. Der ungewöhnliche Landgang sorgte für Furore.

Britische Rettungskräfte haben einen auf einem matschigen Feld in Nordengland gestrandeten Seehund geborgen - rund 30 Kilometer vom Meer entfernt. Sie gehen davon aus, dass die junge Kegelrobbe von der Irischen See etwa 75 Kilometer den Fluss Mersey hochgeschwommen war, bis sie schließlich auf einem Feld des Dorfs Newton-le-Willows nicht mehr weiterkam.

Eine Frau entdeckte beim Hundespaziergang den ungewöhnlichen Gast, fotografierte ihn und stellte das Foto ins Internet, wo es rasch für einige Furore sorgte. Die Polizei warnte Anwohner, sich von dem "möglicherweise gefährlichen" Tier fernzuhalten. Die Einsatzkräfte versuchten an das Tier heranzukommen, es war zunächst jedoch nicht sehr freundlich.

Anwohnerin glaubte an ein kollabiertes Pony

Der Eigentümer des Feldes, Farmbetreiber Gary Watkinson, war völlig überrascht von der Entdeckung. "Wir sind diesen Morgen aufgewacht und fanden die Robbe auf unserem Feld, was gelinde gesagt sehr ungewöhnlich ist", sagte er "The Telegraph".

Eine Anwohnerin hatte die Robbe zunächst für ein kollabiertes Pony gehalten. "Ich dachte, es sei verletzt", sagte sie über das Tier auf dem Feld. "Das arme Ding muss so viel Angst haben".

Unter Anteilnahme zahlreicher Schaulustiger und angelockt von einem Fisch robbte das verschreckte Tier über das Gras bis in einen Anhänger und wurde zu einer Tierklinik gebracht, wo es untersucht wurde. Nach Angaben der Polizei war die kleine Robbe völlig erschöpft. Sie werde nun wieder aufgepäppelt und dann ins Meer zurückgebracht.

mka/AFP AFP

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