Traumstart für Frankfurt mit 3:0 gegen Bordeaux

19. September 2013, 23:08 Uhr

Schon nach vier Minuten gingen die Frankfurter in Führung. Bei ihrem Europa-League-Comeback nach fast sieben Jahren gewannen die Hessen hoch verdient mit 3:0. Freiburg dagegen hatte Pech.

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Europa League, Eintracht Frankfurt, Girondins Bordeaux, SC Freiburg

Marco Russ im Glück nach dem 2:0 in der 16. Minute gegen Bordeaux. Constant Djakpa traf in der 52. Minute zum 3:0.©

Eintracht Frankfurt ist mit Glanz und Gloria auf die internationale Fußball-Bühne zurückgekehrt. Durch Tore von Vaclav Kadlec (4. Minute), Marco Russ (16.) und Constant Djakpa (52.) gewannen die Hessen am Donnerstag bei ihrem Comeback in der Europa-League nach fast sieben Jahren hoch verdient mit 3:0 (2:0) gegen Girondins Bordeaux und holten damit den erhofften Auftaktsieg in der Vorrunden-Gruppe F. Vor 44.000 Zuschauern überzeugte die Mannschaft von Armin Veh mit druckvollem Spiel und könnte nach dem Traumstart gegen zehn Franzosen im nächsten Spiel am 3. Oktober bei APOEL Nikosia schon einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde machen. Bei Girondins sah Lucas Orban in der 62. Minute die Rote Karte wegen einer Notbremse.

Der Rahmen war festlich, und mit einem Blitzstart heizten die Eintracht-Profis die prächtige Stimmung auf den Rängen noch weiter an. Dank ihres neuen Torgaranten Kadlec gingen die Frankfurter zum Auftakt der kräftezehrenden englischen Wochen schon nach vier Minuten in Führung. Der Tscheche, der in den Playoff-Spielen im August noch für Sparta Prag auf Torejagd gegangen war, nahm in stark abseitsverdächtiger Position den von Stefan Aigner vorgelegten Ball auf und jagte ihn an Cedric Carrasso im Tor der Franzosen vorbei in die Maschen. Bereits das vierte Tor im vierten Spiel für Kadlec. Nachdem Tranquillo Barnetta (14.) eine große Gelegenheit zum 2:0 noch verpasst hatte, stellte Russ wenig später die Weichen bereits auf Sieg.

Gäste fanden zunächst kaum ins Spiel

Der Abwehrspieler, der ebenso wie der verletzt pausierende Alex Meier schon beim letzten Europa League-Start 2006/07 im Team der Hessen stand, verlängerte eine Hereingabe von Barnetta fast unbedrängt zum zweiten Treffer. Der in der Ligue 1 bis auf Platz 16 abgerutschte französische Pokalsieger fand zunächst überhaupt kein Mittel gegen die schwungvollen Angriffe der Eintracht. Erst als Mitte der ersten Spielhälfte der Frankfurter Druck nachließ, gelang es den Gästen, sich etwas zu befreien. In der 25. Minute hätte Andre Poko eine Unaufmerksamkeit der Abwehr per Kopf sogar fast mit dem Anschlusstor bestraft.

Im 25. Europacup-Spiel von Coach Veh schalteten die Hessen danach zwar einen Gang zurück, blieben bei ihren Kontern aber jederzeit torgefährlich. Das mögliche 3:0 vergab kurz vor der Pause Takashi Inui (44.), dem bei seinem Solo Richtung Gäste-Tor der Ball versprang. Das Versäumte holte Djakpa sieben Minuten nach Wiederbeginn nach, als er einen Freistoß aus gut 20 Metern an der Abwehrmauer von Girondins vorbei ins Netz zirkelte.

Nach dem Platzverweis für Orban, der Aigner kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt hatte, dominierten die in der Bundesliga zu Hause nach zwei Partien noch punktlosen Hessen das Spiel fast nach Belieben. Allein die mangelnde Konsequenz im Abschluss verhinderte einen höheren Erfolg für die Frankfurter, die auch die Ausfälle von Leistungsträgern wie Meier oder Jan Rosenthal kompensierten.

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