In Durban wird darum gerungen, Fortschritte beim Klimaschutz zu machen. Dabei müssen wir keine Ergebnisse aus Südafrika abwarten, um etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Ob mit dem Flugzeug, Auto oder Fahrrad: Wie wir uns fortbewegen, wirkt sich auf unsere CO2-Bilanz aus. Testen Sie es!
Gegen die Erderwärmung kann jedoch auch jeder einzelne etwas tun. Pro Jahr produziert jeder Deutsche etwa elf Tonnen CO2; weltweit liegt der Durchschnitt bei 3,8 Tonnen.
Zu Buche schlägt auch die Art, wie wir uns fortbewegen. Einmal mit dem Auto von Hamburg nach München, das macht gut 800 Kilometer. Mit dem Flugzeug von Mallorca nach Frankfurt: Einfach kommen da ungefähr 1250 Kilometer zusammen. Doch wissen Sie, was das für Ihren Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck bedeutet? Testen Sie es mit dem CO2-Rechner!
Damit Sie Ihr Ergebnis auch einschätzen können: Von den elf Tonnen CO2, die jeder Deutsche im Jahr verursacht, entfallen laut Bundesumweltamt im Durchschnitt allein 850 Kilogramm CO2 auf den Flugverkehr, 110 Kilogramm auf die öffentlichen Verkehrsmittel und 1560 Kilogramm auf die Privatfahrzeuge. Verbrauchen Sie weniger als ungefähr 2500 Kilogramm CO2 durch die Art, wie Sie sich fortbewegen, ist Ihre Bilanz schon ganz gut. Liegen Sie über diesem Durchschnitt, gibt es noch Einsparpotenzial. Vielleicht sollten Sie dann häufiger das Auto stehen lassen und kurze Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen.
So geht's:
1. Bewegen Sie die Regler auf die Kilometeranzahl, die Sie geschätzt im Jahr mit dem Fahrrad, der Bahn, dem Auto und dem Flugzeug zurücklegen. Der CO2-Rechner erstellt Ihre persönliche Jahresbilanz.
2. Durch Verschieben der Regler können Sie herausfinden, wie sich ein paar Kilometer weniger mit dem Auto und ein paar mehr mit dem Rad bemerkbar machen.
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