14. Februar 2013, 12:13 Uhr

Die schlimmsten Meteoriteneinschläge

Am Freitag bekommt die Erde Besuch: Ein Asteroid kommt ihr gefährlich nahe. Einen Einschlag wird es zum Glück nicht geben. Andere Himmelskörper hinterließen Spuren.

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Meteoriten sind Brocken aus dem All, die auf Planeten oder ihre Monde aufschlagen. Sie können von anderen Planeten, Kometen oder auch von Asteroiden wie "2012 DA14" abgesprengt worden sein. Geschätzt erreichen pro Jahr mehr als 19.000 Meteoriten mit einer Masse von jeweils mehr als 100 Gramm die Erdoberfläche. In der Erdgeschichte hinterließen allerdings nur wenige so große Krater, dass ihre Spuren bis heute sichtbar sind.

1600 Meter ist der Durchmesser des Barringer-Kraters im US-Bundesstaat Arizona. Entstanden ist er vor etwa 50.000 Jahren, als ein Meteorit mit einem Durchmesser von 45 Metern und einem Gewicht von 270.000 Tonnen auf die Erde prallte. 72.000 Kilometer war er schnell, als er auftraf und mit voller Wucht ein 170 Meter tiefes Loch in die Erde riss. Der Krater wurde nach dem amerikanischen Bergbauingenieur Daniel Barringer benannt, der dort 1902 als erster forschte. Wissenschaftler fanden in dem Krater kleine Stücke des Himmelskörpers aus Nickel und Eisen, der Hauptteil des Meteoriten verdampfte.

 
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