Experimente mit spektulärer Aussicht

3. Februar 2013, 09:01 Uhr

Mit fast 70 Stunden für Forschungsexperimente haben die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS in der vergangenen Woche einen neuen Fleißrekord aufgestellt.

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Arbeitsam wie nie haben sich die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS verschiedensten Experimenten gewidmet - und haben mit fast 70 Stunden für Forschungsexperimente in der vergangenen Woche einen neuen Fleißrekord aufgestellt, die Experimente der russischen Besatzungsmitglieder nicht mitgezählt. mehr...



So einige Tests haben sie dabei an sich selbst durchgeführt, allerdings in einem harmlosen Rahmen. Ein anderer roter Faden zog sich jedoch bei vielen Tests hindurch.

O-Ton Vic Cooley, Mitverantwortlich für die Planung der Experimente:

„Man kann diesen ein gewisses Motiv zuordnen: Physik der Flüssigkeiten. Es war also schon eine Woche der Physik von Flüssigkeiten.“

Unter anderem wurde mit „Geoflow“ eine Miniaturerde erstellt – und künstliche Gravitation geschaffen. Sie beruht auf der Spannung zwischen der volleyballgroßen äußeren Hülle und dem etwa baseballgroßen Zentrum. Beide Bereiche sind auch unterschiedlich warm, sodass Bewegungen zu beobachten sind, wie sie auch im Erdinnern stattfinden sollen.

Zudem ging es um ein sogenanntes Kapillarfluss-Experiment, in dem Flüssigkeiten passiv bewegt und voneinander getrennt werden konnten. Wissenschaftler hoffen hier auf eine Weiterentwicklung der Tanks von Raumschiffen, wo derzeit noch mechanische Pumpen arbeiten. Diese würden dann vielleicht von dem passiven System abgelöst. Schließen