HOME

AUTO: Open Air mit Superbremse

Die fünfte Generation des Mercedes SL ist der erste Zwitter unter den Luxus-Roadstern. Er bietet einerseits ein festes Blechdach überm Kopf, andererseits den totalen Frischluft-Kick.

Der jüngste Luxus-Renner von Daimler-Chrysler verwandelt sich innerhalb von Sekunden vom Cabrio zum geschlossenen Coupé. Im neuen Mercedes SL feiert auch ein neuartiges Bremssystem Weltpremiere, das den Anhalteweg verkürzt.

Coupé oder Cabrio? Diese automobile Daseinsfrage quälte bislang Damen mit dickem Finanzpolster und betuchte Herrenfahrer. Vorbei. Mercedes liefert der fahrenden Oberschicht demnächst eine standesgemäße Lösung, den neuen SL, anfangs allerdings nur mit Fünflitermotor und 306 PS. Die fünfte Generation des Schwaben-Klassikers ist der erste Zwitter unter den Luxus-Roadstern. Er bietet einerseits ein festes Blechdach überm Kopf, andererseits den totalen Frischluft-Kick. Knopfdruck genügt. Der Autohimmel klappt vollautomatisch nach hinten und verschwindet innerhalb von 16 Sekunden vollständig im Kofferraum.

High-Tech-Dach

»Das hat uns viel Gehirnschmalz gekostet«, sagt Frank Knothe, Leiter der Baureihen S, SL und SLK, denn »die Lösung aus dem SLK konnten wir nicht einfach übernehmen«. Bei dem klappt die Heckscheibe nämlich mit der Wölbung nach unten zurück. Kommt dann das eigentliche Dach mit entgegengesetzter Wölbung drauf, entsteht zwischen beiden Teilen ein nutzloser Hohlraum, der viel Gepäckraum kostet.

Kofferraum: Kein Raumwunder

Dagegen ist die von elf Hydraulikzylindern gesteuerte Luftnummer beim neuen SL ein mechanisches Kabinettstückchen und ein echter Hingucker. Vor dem Verklappen wird die Heckscheibe erst ausgeklinkt und so gedreht, dass sie mit der Wölbung nach oben samt Hutablage haarscharf unter die Biegung des Dachs passt. Ergebnis: weniger toter Raum beim zwischengelagerten Dachstuhl. Stolz vermelden die Stuttgarter 235 Liter Kofferrauminhalt bei offenem Dach. Das sind 52 Liter mehr als beim Vorgänger, reicht aber dennoch nur für zwei Golf-Garnituren.

Blitzeis in Texas: Irre Pirouette: Dieser SUV-Fahrer hat mehr Glück als Verstand

Elektronische Bremse

Mächtig Gehirnschmalz mussten Knothe und sein Team auch bei der zweiten Weltpremiere im Automobilbau drangeben. Die heißt SBC - »Sensotronic Brake Control« -, auf Deutsch etwa Sensor-Bremsen-Steuerung. Tritt der Fahrer aufs Bremspedal, wird der Verzögerungsbefehl nicht mehr nach dem Gießkannen-prinzip per Bremsflüssigkeit an die Räder weitergeleitet, sondern elektrisch per Kabel. »By Wire« heißt das Verfahren unter Ingenieuren. Elektronische Fühler melden über die bordeigene Datenautobahn an den SBC-Computer für jedes Rad getrennt, wie stark und wie schnell es abgebremst werden muss. Danach aktiviert der Mini-Rechner aus einem Hochdruckspeicher die Bremsflüssigkeit, die über Elektropumpen losgeschickt wird. Welche Bremspower jeweils am einzelnen Rad gebraucht wird, regeln Raddruck-Modulatoren.

Sicherheitsgewinn

Wozu der ganze Aufwand? Erstens bedeutet das beim Bremsen in Kurven eine deutlich höhere Fahrstabilität, weil jedes Rad einzeln behandelt wird. Bislang waren allenfalls grobe Bremslastverteilungen zwischen den Achsen möglich. Zweitens steht der SL-Fahrer bei einer Notbremsung aus Tempo 120 um eine knappe Wagenlänge eher als beim Vorgängermodell. Grund: Die Bremsklötze liegen schon vor dem Ernstfall unter hohem Druck in »Lauerstellung«.

Ehe die neue Superbremse serienreif war, musste Entwickler Frank Knothe fast vergessene Tugenden reaktivieren. »Auch mit modernsten Verfahren kann man nicht alles simulieren. Dann ist wieder die altbewährte Erprobung nötig.« Beispielsweise für das Bremsgefühl der SL-Piloten. »Der Gegendruck im Pedal«, so Knothe, »muss dem Fahrer Mercedes-typisch vertraut vorkommen, sonst fühlt er sich unsicher.« Tausende von Kilometern malträtierten Testpersonen die Anlage wie anno dazumal, bis der ideale Kompromiss zwischen Komfort und optimaler Wirkung eingestellt war. Verblüffendes Ergebnis: Im Normalfall merkt der Fahrer nichts von dem High-Tech-Stopper.

Notsitze? Fehlanzeige!

Hingegen fällt ihm sofort auf, dass der Wagen nur zwei Sitze hat. Verschwunden die Alibi-Notsitze des Vorgängers, die höchstens für Kleinkinder oder Haustiere taugten. So gesehen zwingt der Roadster zu einer Limousine als Zweitwagen oder zur Bescheidenheit. Zum Ausgleich dürfen die beiden Passagiere ordentlich Speck auf den Rippen haben. Der SL schafft 295 Kilogramm Nutzlast. Nach Abzug der Golfausrüstung bleiben da noch etwa 125 Kilo pro Person. Das dürfte die Zielgruppe trösten, die schon wegen des Einstandspreises von mehr als 180000 Mark nicht zur Kid-Generation zählen wird.

Von Peter Weyer

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?