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Kompaktklasse: Shooting Brake Kia Proceed - cool und noch bezahlbar

Kia bringt den ersten Shooting Brake im Kompaktsegment auf den Markt. Die Mischung zwischen Coupé und Kombi ist durchaus sportlich und macht beim Alltagsnutzen keine Abstriche.

Kia Proceed GT

Kia Proceed GT

Shooting Brake – die Form ist ein Lifestyle-Lademeister. Diese Mischung von Kombi und Coupé steht immer für Spaß und Sportlichkeit. Bislang gab es diese Bauform allerdings nur in höheren Preisklassen. Nun demokratisiert Kia diese Form und bietet den erste Shooting Brake der Kompaktklasse an.

Erwartungsgemäß ist die Karosserie länger und dafür niedriger als bei den anderen Mitgliedern der Ceed-Familie. Trotz des sportiven Äußeren werden im Innenraum fast die Dimensionen eines Kombis erreicht. Das Kofferraumvolumen von 594 Liter lässt sich mit der dreigeteilten Rückbank auf bis zu 1545 Liter erweitern – das ist nur minimal weniger als beim Ceed Kombi.

Kompaktklasse: Kia Proceed – höllisch hübscher Shooting Brake
Kia Proceed GT

Kia Proceed GT - In der Seitenansicht ist die geschwungene Dachpartie gut zu erkennen.

Der Mercedes CLA Shooting Brake kommt nur auf 495 bis 1354 Liter. Kia kombiniert hier sportliche Optik mit praktischen Nutzen und Alltagstauglichkeit.

Mit nur 1422 Millimeter Höhe ist der Shooting Brake das flachste Modell der Kompaktklasse. Das sieht sportlich aus, führt aber natürlich nicht zu der erhöhten Sitzposition, die heutzutage viele Kunden wünschen. Designed wurde der Proceed in Deutschland. Die elegante Dachlinie, die stark geneigte Heckscheibe und die LED-Heckleuchten mit ihrem Leuchtband wecken Assoziationen zu weit teureren Modellen von Mercedes und Porsche.

Spitzenmodell der Baureihe

Auch der Innenraum glänzt mit sportlichen Akzenten. Pedale in gebürstetem Aluminium, dazu sportliche Sitze mit einem erstklassigen Seitenhalt. Vorn findet man reichlich Platz, die zweite Reihe begrenzt allerdings die Kopffreiheit für große Passagiere. Ebenfalls ein Nachteil der flachen Form: Die kleine Heckscheibe beeinträchtigt die Sicht nach hinten.

Angetrieben wird die GT-Version des Proceed von einem 4-Zylinder-Reihenbenziner mit 1591 cm3 Hubraum. Mit seinen 204 PS kommt er bestens mit dem rund 1,5 Tonnen schweren Fahrzeug zurecht. Die Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h für die Automatik-Version und 230 km/h für den Handschalter reichen vollkommen aus. Ebenso die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,5 bzw. 7,6 Sekunden. Verbrauchen soll der Kia 6,2 Liter auf 100 Kilometern. Wer aufs Gaspedal tritt, kann aber leicht einen zweistelligen Verbrauch erreichen. Besonders sparsam fährt sich dieses Auto nicht  - wenn der Spaßfaktor herausgekitzelt wird.

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Mit dem Proceed kann man komfortabel reisen und bei Bedarf im Sport-Modus flott und zügig vorankommen. Die Lenkung ist direkt und präzise und gibt gute Rückmeldung von der Straße,

Der Proceed wurde als Spitzenmodell konzipiert. Günstige Einsteiger-Versionen gibt es daher nicht. Der GT kostet Kia mit 6-Gang Handschaltung ab 31.190 Euro. Die 7-Gang-Automatik kostet 2000 Euro Aufpreis. Günstiger ist die Proceed GT Line, hier beginnen die Preise bei 27.690 Euro.

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