HOME

Kia Stonic: Die Alternative zu VWs T-Roc - Kias Mini-SUV für kleines Geld

Der Kia Stonic sieht gut aus, ist ein rundherum solides Auto und kostet nicht die Welt. Mit seinem lebhaften Dreizylindermotor offenbart der Koreaner wenig Schwächen und schlägt sich sowohl auf der Autobahn als auch in der Stadt ziemlich gut.

Der Kia Stonic kostet mindestens 15.790 Euro

Der Kia Stonic kostet mindestens 15.790 Euro

Der Hyundai-Konzern gibt bei den kleinen SUVs mächtig Gas. Nach dem Hyundai Koa zieht Kia mit dem Stonic nach. Technisch unterscheiden sich beide Modelle. Der Kona besitzt eine eigene Plattform, der Stonic baut auf dem Kia Rio auf. Mit seinem Lifestylefaktor soll der Stonic Konkurrenten, wie dem Renault Captur und dem Peugeot 2008 die Käufer abjagen. Die Botschaft ist einfach zu verstehen: Dieser Mini-SUV kann auch einen Kombi oder Van aus der Kompaktklasse ersetzen. Der Stonic bietet die die beliebte erhöhte Sitzposition, das begehrte SUV-Aussehen  und hat vergleichsweise viel Platz.

Der Dreizylinder-Turbomotor mit seinen 120 PS kommt mit dem gut 1.2 Tonnen schweren Stonic ganz gut zurecht. Eine Spitzengeschwindigkeit von immerhin 185 Km/h ist für einen Mini-SUV auch mehr als ausreichend. Der Norm-Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,0 l/100 km. Leider sind Dreizylindermotor nie wirklich leise, das ist auch beim Kia Stonic. Dafür rollt der Stonic komfortabel dahin und kommt auch mit Unebenheiten gut zurecht. Wie von Kia zu erwarten, macht der Innenraum einen wertigen Eindruck. Genarbte Flächen und Applikationen verströmen behagliche Atmosphäre.

Vorn sitzt man komfortabel, in der zweiten Reihe bemerkt man dann doch die Dimension eines Kleinwagens. Mit einem Volumen von 352 bis 1155 Liter (Renault Captur CX-3: 377 bis 1235 Liter, Peugeot 2008: 350-1194 Liter) erreicht der Kofferraum den Klassendurchschnitt. Nach der Markteinführung am 30. September wird noch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe folgen, genauso, wie ein SCR-Kat für den Dieselmotor. Einen Allradantrieb ("zu geringe Nachfrage") und eine Hybridisierung wird es in Deutschland in absehbarer Zeit nicht geben. Dafür gibt es 20 Zweiton-Kombinationen und neun Uni-Lackierungen.

Der Preis ist für einen schicken Mini-SUIV fair berechnet: Ab 15.790 Euro ist der Koreaner mit dem 84 PS 1.2 Liter Motor zu haben, der 1.0 T-GDI geht bei 18.390 Euro los. Zum Vergleich: Der Renault Captur startet bei 15.990 Euro und der Peugeot 2008 bei 17.550 Euro. Doch mit seiner Ausstattung hat der Stonic die Nase vorne. Hinzu kommt die Sieben-Jahres-Garantie von Kia. Angeboten werden die bekannten Varianten Edition 7, Vision, Spirit und Platinum Edition. Bereits in der Basis sind neben Radio, sechs Lautsprechern und Klimaanlage beispielsweise die Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Spracherkennung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, ein Start-Stopp-System oder 15 Zoll große Alufelgen drin. Im Platinum-Trimm gehören etwa noch die Kartennavigation, ein Digitalradio, die Rückfahrkamera, ein Fernlichtassistent oder die Klimaautomatik dazu. Der Kleine kann also auch ganz schön luxuriös.

Neuer Kia Ceed Gibt es den Golf-Gegner aus Korea bald auch als SUV?

Die erste Probefahrt mit den Kia-Prototypen: Sportlicher und schicker will der neue Ceed sein. Zum großen Durchbruch fehlt ihm nur eins: die SUV-Variante.

Kia Stonic -Die Alternative zu VWs T-Roc - Kias Mini-SUV für kleines Geld

Der Kia Stonic sieht gut aus, ist ein rundherum solides Auto und kostet nicht die Welt. Mit seinem lebhaften Dreizylindermotor offenbart der Koreaner wenig Schwächen und schlägt sich sowohl auf der Autobahn als auch in der Stadt ziemlich gut.

Kompaktklasse Kia Ceed - Erwachsener denn je

Der Ceed hat Kia zu einer europäischen Marke werden lassen. Der Golf-Konkurrent ist in seiner dritten Generation besser denn je; überzeugt mit einem gutem Fahrwerk, zeitgemäßen Triebwerken und sehenswerten Design. Günstig war aber gestern.

Kra mitPressinform/MID
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.