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Autosalon Genf: Audi A3 Concept Jetta mit Grill und Ringen


Der Audi A3 ist in die Jahre gekommen. Auf dem Genfer Autosalon zeigen die Ingolstädter die nächste Generation. Das neue Coupé sieht aus wie die Tuningversion des neuen VW Jetta.

Vorsprung durch Technik versprechen und betagte Modelle verkaufen – zu diesem PR-Erfolg kann man Audi beim A3 nur gratulieren. Der aktuell verkaufte A3 vom Typ 8P/8PA wird seit 2003 gebaut. Zur Erinnerung: Das war die Zeit, als Audis noch ohne den großen Singleframe-Grill gebaut wurden. Im Rahmen von Auffrischungsmaßnahmen muss auch der A3-Fahrer seit langem nicht auf den Prunkgrill verzichten, doch im Kern fährt er mit einem VW Golf V durch die Lande. Erst Ende 2012 wird die Baureihe ersetzt, dann macht der A3 allerdings einen gewaltigen Sprung. Er darf als erstes Modell die technische Basis des Golf VII nutzen, der halbherzige Golf VI wird schlicht ausgelassen.

Die Limousine kommt wieder

Einen Ausblick auf die neue Generation soll das Audi A3 Concept gewähren, das auf dem Genfer Autosalon ausgestellt wird. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Appetithappen und nicht um ein künftiges Serienmodell. Immerhin kann man erkennen, wohin die Reise geht. Zunächst einmal nämlich in die USA. Für den US-Geschmack wird es vom nächsten A3 einen Sedan gegeben – ähnlich der Technikstudie von Genf. Audi würde damit eine sportlichere und etwas kleinere Variante des Jettas für Märkte anbieten, die sich mit der klassischen Form eines Kompakten nicht anfreunden können.

Serienmodell wird höher

Auffällig am nächsten A3 sind die flache Front, die stark modellierte Frontschürze und die lang in die Kotflügel gezogenen Frontscheinwerfer. Typisches Designelement des A3 bleibt die klare Schulterlinie. Scheinwerfer und Grill zeigen die Familienähnlichkeit zum A6.

Bei einem normalen Serienmodell dürfte die Dachlinie allerdings nicht so geduckt wie beim Concept ausfallen. Auch die Radhäuser muss man sich bescheidener vorstellen. Das A3 Concept wird vom bekannten Fünfzylinder-Turbo ausgesprochen sportlich angetrieben. Bei der Messestudie leistet das 2,5 Liter große Triebwerk 408 PS. Dazu gibt es einen Allradantrieb und ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe. In den Niederungen der Serienfertigung dürfte es deutlich weniger sein. Beim aktuellen Modell ist der Zweiliter-Diesel mit 140 PS das meistgekaufte Triebwerk und A3-Kunden haben bislang auch nicht die wenig spritzigen Basismotoren verschmäht.

Gernot Kramper mit Press/Inform

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