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Byton K-Byte: Extrovertierte Kampfansage an den Rest der Autowelt

Byton legt die zweite Karte seines Fahrzeug-Trios auf den Tisch: Nach dem SUV folgt eine Limousine. Die markante Studie K-Byte soll ebenso wie der Crossover ein rollendes Smartphone sein, bietet aber auch eine Menge Platz für die Passagiere.

Byton K-Byte Concept

Byton K-Byte Concept. Mit der Limousine stellt das Start-up seine Namenstrategie vor.

Anfang des Jahres hat Byton aus die internationale Bühne mit einem Paukenschlag betreten. Auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas wurde ein Elektro-SUV gezeigt, das Byton Concept. Das Luxus-SUV fährt weitestgehend autonom, bietet jede Menge Gimmicks, eine Reichweite von mindestens 400 Kilometern und soll nur 45.000 Dollar kosten. Angesichts der luxuriösen Ausstattung und der Vollautomatisierung des Fahrvorgangs ist der Einstiegspreis eine Kampfansage an den Rest der Branche.

In China kommt das Ende 2019 auf den Markt, danach soll es nicht weniger leisten, als die Welt zu erobern. Byton-CEO Carsten Breitfeld hat ein solides Selbstbewusstsein, er will die Autowelt so verändern, wie es Apple mit dem iPhone bei den Mobiltelefonen gelungen ist.

Nach dem SUV wird eine Limousine folgen, sie wurde nun als Concept-Fahrzeug gezeigt. Danach kommt noch ein siebensitziger Van. Das Ganze soll innerhalb der nächsten fünf Jahre geschehen und alle Autos werden autonom fahren können.

Markante Akzente

Mit der Limousine stellt das Start-up seine Namenstrategie vor. Jedes der drei Fahrzeuge bekommt den Zusatz "Byte", um die digitale Ausrichtung der Byton-Modelle deutlich sichtbar zu machen. Die 4,95 Meter lange Studie der Elektro-Limousine mit dem Namen K-Byte steht auf der gleichen Plattform, wie der in Las Vegas gezeigte Crossover. Der war gefällig, aber auch konventionell gezeichnet. Die Studie setzt deutlich mehr Akzente. Byton-Chefdesigner Benoit Jacob zeigt die Technik des Autos stolz her. Die für die autonomen Fahrfunktionen notwendigen Sensoren sind geradezu auffällig platziert.

Bei einem vollautonomen Fahrzeug kann das Display nicht groß genug sein.

Bei einem vollautonomen Fahrzeug kann das Display nicht groß genug sein.

Hersteller

Es muss sich zeigen, ob die Serienversion auch noch diese markanten Merkmale haben wird. Technisch kann man an der Studie einen seriennahen Blick auf das SUV werfen. Etwa auf das große Armaturenbrett-Display mit einer Breite von sagenhaften 49 Zoll. Das Display zieht sich über die gesamte Fahrzeugbreite. "Sie können davon ausgehen, dass wir das in Serie bringen werden", sagt Byton-Chef . Beim Infotainment arbeitet Byton mit dem chinesischen Google-Gegenstück Baidu zusammen. Regelmäßige Updates von Hard- und Software sind Teil des Konzepts.

Mächtige Partner

"Mit einem Preis von 45.000 Dollar und einer Reichweite von bis zu 520 Kilometern fokussieren wir uns auf ein vollelektrisches und trotzdem bezahlbares Premiumautomobil, das allen Kundenwünschen an ein solches Automobil gerecht wird", sagte Byton-Manager Daniel Kirchert schon in : "Wir sind preislich wesentlich attraktiver als andere Premiumhersteller, bieten dabei allerdings meistens mehr Komfort, einen größeren Innenraum oder eine höhere Reichweite."

Finanziell wird Byton nicht so schnell die Puste ausgehen. Die jährliche Produktionskapazität im Werk Nanjing soll bei 300.000 Fahrzeugen liegen. Neben dem chinesischen Autobauer FAW ist nun auch der Batterieproduzent CATL am Unternehmen beteiligt.

Kra mit Pressinform
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