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Der neue Kia Rio: Premium zum Kampfpreis

Kleinwagen auf VW-Polo-Niveau für unter 10.000 Euro? Gibt es tatsächlich. Die neue Generation des Kia Rio kann sich sehen lassen. Obendrein gibt es sieben Jahre Garantie.

Dieser Kleine will nicht nur spielen, der beißt auch: Kräftig und selbstbewusst kommt die neue Generation des Kia Rio daher. Der Hantel-förmige Kühlergrill des Kleinwagens strahlt mit Kias neuem Markengesicht, der Rio zieht die Augenbrauen hoch und zeigt allen seine großen Scheinwerfer. Eine dynamisch ansteigende Seitenlinie und pralle Radhäuser machen den properen Auftritt komplett.

Was der 4,04 Meter lange Rio von außen verspricht, kann er auch innen halten. Die Verarbeitung ist sauber, das Cockpit wirkt aufgeräumt und dennoch nicht langweilig. Es gibt reichlich Ablagen, zwei 12-Volt-Steckdosen und einen USB-Anschluss an der Mittelkonsole sowie Becher- und Flaschenhalter. Statt die Insassen mit modischen Klavierlack-Wüsten zu erschlagen, die dann doch nur zerkratzen oder fettige Fingerabdrücke wie Magneten anziehen, gibt es übersichtliche Schalter mit ein bisschen Chromschmuck. Die Instrumente sind gut ablesbar, alles folgt dem Motto: Schick ja, Schnickschnack nein. Gegen Aufpreis wartet ein Navigationssystem mit großem Bildschirm an der Mittekonsole, kombiniert mit einer Rückfahrkamera.

Die Sitze sind bequem und nicht zu weich. Im Fond haben auch Erwachsene genügend Kopf- und Kniefreiheit. Die Klimaanlage verströmt ionisierte Luft und unterbindet damit Gerüche. Wer hätte das vor ein paar Jahren bei einem Kleinwagen erwartet. Minuspunkt: Groß gewachsene Fahrer finden keine ideale Position hinter dem Lenkrad, weil ein paar Kunststoffverkleidungen den Knien im Weg sind. Der Kofferraum fasst 288 Liter, das ist guter Klassendurchschnitt (VW Polo: 280 Liter; Opel Corsa: 285 Liter; Renault Clio: 288 Liter; Seat Ibiza: 292 Liter; Hyundai i20: 295 Liter).

Schwächen bei den Motoren

Der gute Eindruck setzt sich auf der Straße fast nahtlos fort. Die Lenkung ist leichtgängig, aber nicht gefühllos, die Federung komfortabel. In schnellen Kurven gibt der Rio ebenfalls eine passable Figur ab, untersteuert im üblichen Rahmen und geht kaum in die Knie. Weniger überzeugend sind die Motoren. Zur Verfügung stehen zwei Vierzylinder-Benziner (1.2 mit 62 kW / 85 PS und 1.4 mit 80 kW / 109 PS) sowie zwei Dieselaggregate (der Dreizylinder 1.1 mit 55 kW / 75 PS und der Vierzylinder 1.4 mit 66 kW / 90 PS). Selbst mit 109 PS ist der Rio im Vergleich zu den kleinen Turbobenzinern der Konkurrenz etwas schwach auf der Brust und braucht hohe Drehzahlen. Immerhin ist der Motor leise und laufruhig. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 5,1 Litern pro 100 Kilometer (Werksangabe). Klarer Minuspunkt: Die Start-Stopp-Automatik (ISG), die bei jedem Halt Treibstoff spart, muss extra bezahlt werden.

Der genügsamste Rio ist das verbrauchsoptimierte EcoDynamics-Dieselmodell (75 PS) mit einem Durchschnittsdurst von 3,2 Litern auf 100 Kilometern. Hier zeigen die Koreaner, was sie können. Der Spar-Rio verbraucht 0,1 Liter weniger als ein VW Polo Bluemotion. Mehr Spaß macht allerdings der 1,4-Liter Diesel mit 90 PS. Er bietet von allen Aggregaten den besten Durchzug zum Überholen, läuft unauffällig im Hintergrund und ist mit einem gut abgestuften Sechsganggetriebe kombiniert, dessen Hebel präzise durch die Schaltgasse flutscht. Den Durchschnittsverbrauch des großen Dieselmotors gibt Kia mit 4,1 Litern pro 100 Kilometer an.

Knallhart kalkulierte Preise

Das Basismodell des Rio kostet 9990 Euro und steht ab September beim Händler. Es hat außer ESP und sechs Airbags aber wenig Erwähnenswertes an Bord. Ungefähr bei 11.500 Euro startet das Modell Edition 7, erwarten darf man dort unter anderem Klimaanlage und CD-Radio. Knapp 14.000 Euro wird Kia für das Top-Modell aufrufen, bei dem wahrscheinlich Dinge wie LED-Tagfahrlicht, Tempomat, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Klimaautomatik und Lenkradheizung an Bord sind. Die exakten Preise und Ausstattungslisten will Kia erst später bekannt geben. Teurer sind die meisten Konkurrenten aber in jedem Fall – der VW Polo zum Beispiel startet bei 12.275 Euro, der Opel Corsa bei 11.640 Euro, der Mazda 2 bei 11.690 Euro und der Ford Fiesta bei 12.300 Euro. Noch größere Preissprünge entstehen, wenn der Kleinwagen besser ausgestattet wird. Bei Vollausstattung wird der Unterscheid zum Polo enorm. Außerdem gewährt Kia sieben Jahre Garantie.

Kia auf der Überholspur

In Zukunft werden die Koreaner der Konkurrenz wohl immer kräftiger in die Waden beißen. Nach dem Rio ist die Limousine Optima und 2012 die nächste Generation des Golf-Gegners Cee’d an der Reihe. Kia-Präsident Hyoung-Keun Lee macht zudem keinen Hehl daraus, dass er ganz neue Segmente erobern will. "Progressiv und distinktiv" werde sich die Marke präsentieren, und das auch auf der IAA im September. Kia könnte ein Coupé mit Hinterradantrieb als Studie zeigen.

Sebastian Viehmann/Press-Inform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(