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Fahrbericht: Nissan Qashqai 2.0 dCi 4WD: Hummeln im Hintern

Mit dem Qashqai will Nissan das unentdeckte Land zwischen Kompaktwagen und SUV erobern. Das kernige Freizeitmobil für rastlose Großstadt-Nomaden bietet Allrad, gute Ausstattung, kräftige Motoren und attraktive Preise. Manchmal aber auch nichts Halbes und nichts Ganzes.

Qashqai – das klingt irgendwie nach einer fantastischen Alien-Rasse aus "Raumschiff Enterprise". Doch die Qashqai (sprich: Kasch-Kai) gibt es wirklich. Es handelt sich um einen Nomadenstamm, der im letzten Jahrhundert eher unfreiwillig im Iran sesshaft wurde. Für das genaue Gegenteil ist der gleichnamige Nissan gedacht. Mit ihm dürfen moderne Großstadt-Nomaden Hummeln im Hintern haben, nach Feierabend die Kinder (falls vorhanden) bei der Oma abliefern, die Freizeitausrüstung in den Kofferraum packen und ins Abenteuer aufbrechen.

Nissan baut damit als erster die Art Fahrzeugtyp, die bei vielen Herstellern noch in der Entwicklung ist: Ein kompaktes, fast coupéartig geformtes Freizeitmobil mit SUV-Charakter wie der VW Tiguan oder der BMW X6. Auf dem jetzigen Markt muss der Qashqai allenfalls mit kleinen und mittleren SUV wie dem Daihatsu Terios, Fiat Sedici oder Hyundai Tucson konkurrieren. Den Almera, der bislang Nissans Kompakt-Segment mehr schlecht als recht ausfüllte, haben die Japaner übrigens sang- und klanglos eingestellt.

Von den Dimensionen her kann man den 4,3 Meter langen Qashqai durchaus als kompakt bezeichnen. Wirklich übersichtlich ist er trotzdem nicht. Vor allem nach hinten versperren wie bei vielen größeren SUV das aufsteigende Heck und die breiten C-Säulen die Sicht. Entspannt manövrieren lässt es sich nur mit der optionalen Rückfahrkamera. Nach vorn helfen die zwei schmalen Bügelfalten auf der Haube ein bisschen bei der Orientierung. Geradezu gewaltig sind die breiten Außenspiegel. Hier waren die Designer allerdings an neue Sicherheits-Vorschriften gebunden.

Verkehrssünder benutzen verbotenerweise den Standstreifen.

Auch der Innenraum des Qashqai hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Das Cockpit ist ergonomisch günstig um den Fahrer herum gebaut, die Materialien wirken hochwertig und an der Verarbeitung gibt es nichts zu mäkeln. Den gewissen Pep, den man von einem Trendsetter erwartet, bleibt der Qashqai aber schuldig. Die Mittelkonsole mit ihren zahllosen Schaltern wirkt etwas überfrachtet. Praktisch sind die Multifunktionstasten am Lenkrad, vor allem der Schiebetaster für den Tempomaten.

Der Qashqai bietet nur wenig Ablagemöglichkeiten für Kleinkram. Dafür gibt es ein großes Handschuhfach und ein enormes Staufach zwischen den Sitzen. Es ist so tief, dass auch große Flaschen problemlos Halt finden. Gegen Aufpreis sorgt ein riesiges Glasdach für grandiose Ausblicke, ähnlich wie im Renault Scénic oder Skoda Roomster. Per Knopfdruck kann man die Sonne durch eine stufenlos verschiebbare Kunststoff-Abdeckung draußen halten.

Das Platzangebot für Fahrer und Beifahrer ist großzügig, allerdings stört im linken Beifahrer-Fußraum eine gewölbte Plastikabdeckung beim Ausstrecken. Auf den Rücksitzen ist die Kopffreiheit akzeptabel, an den Knien zwackt es aber etwas. Für mehr als zwei Personen hat Nissan den Qashqai auch nicht unbedingt gedacht: Zielgruppen sind vor allem junge Pärchen, die keine Kinder haben, und ältere Paare, bei denen die Kinder schon aus dem Haus sind.

Fragt sich nur, ob das Konzept aufgeht. Ältere Menschen könnten leichte Zweifel bekommen, wenn sie beim Einkaufen eine Wasserkiste in den Qashqai-Laderaum wuchten müssen. Denn die Ladekante hat eine stolze Höhe aufzuweisen. Das Gepäckraumvolumen ist mit 410 Litern immerhin deutlich größer als das der meisten Kompaktwagen. Die Sitzbank lässt sich geteilt umklappen und vergrößert die Ladekapazität auf 1513 Liter. Da Nissan den Qashqai als Trendmobil für zwei Personen ausgibt, hätten die Japaner auch gleich herausnehmbare Sitze anbieten können – damit gäbe es mehr Platz für sperrige Freizeitausrüstung. Eine Dachreling will Nissan als Zubehör nachreichen.

Unter der Haube stehen vier Motorvarianten bereit: Zwei Benziner (1.6 mit 115 PS und 2.0 mit 141 PS) sowie zwei Dieselmotoren (1.5 dCi mit 105 PS und 2.0 dCi mit 150 PS). Die kleinen Motorvarianten gibt es nur als Fronttriebler, die 2.0-Liter-Maschinen lassen sich auch mit dem aus dem X-Trail bekannten Allrad-System „All-Mode 4x4“ kombinieren.

Bislang konnte man nur die beiden Top-Motoren testen - und die können sich durchaus sehen lassen. Der 2.0-Liter Vierzylinder mit 141 PS geht kraftvoll zu Werke, vorausgesetzt, man gönnt ihm höhere Drehzahlen. Für zusätzlichen Biss würde man sich nur noch einen Turbolader wünschen. Die manuelle Sechsgangschaltung lässt sich präzise und leichtgängig bedienen. Alternativ gibt es ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe.

Die kraftvollste Motorisierung ist der 2.0-Liter dCi mit 150 PS und Allradantrieb. Das drehfreudige und dabei laufruhige Aggregat kommt auch im Renault Scénic zum Einsatz. Allerdings schneidet der Qashqai bei den Fahrleistungen eine Spur schlechter ab als der Franzosen-Van: 10,9 Sekunden braucht er für den Spurt auf 100 Km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 190 Km/h erreicht. Dafür hält sich der Verbrauch in Grenzen, bei unseren Testfahrten flossen selten mehr als sieben Liter durch die Leitungen.

Im Gegensatz zu den meisten SUV mit permanentem Allradantrieb kann man den Qashqai auch im reinen Frontantrieb-Modus fahren. Dazu gibt es einen hübschen Drehschalter an der Mittelkonsole. Im normalen Fahrbetrieb gibt es zwischen den Stufen "2WD" und "Auto" (Allrad) aber praktisch keinen Unterschied, denn das Verteilergetriebe schickt nur dann Drehmoment an die Hinterräder, wenn Schlupf entsteht.

Auf der Straße bekommt man den Allradantrieb erst bei härterer Gangart zu spüren – während der Fronttriebler leicht untersteuert, bleibt der Allradler länger im Neutralbereich. Mit der Agilität eines kompakten Allradlers (zum Beispiel BMW 325 xi, Mazda 6 MPS oder Audi A4 Quattro) kann der Qashqai freilich nicht mithalten. Zu stark sind die Wankbewegungen der Karosserie, zu ist hochbeinig das Fahrwerk. Unebenheiten bügelt der Qashqai allerdings gekonnt glatt und sorgt für einen angenehmen Fahrkomfort. Sehr direkt ist die Lenkung ausgefallen, die einen guten Kontakt zur Straße vermittelt.

Zum Offroader wird der Qashqai auch mit Allradantrieb nicht. Dafür fehlt im unter anderem die Geländeuntersetzung. Falls man sich einmal im Matsch festgefahren hat, steht aber eine Längssperre zur Verfügung. Der "Lock"-Modus koppelt Vorder- und Hinterachse bei einer festen Antriebsverteilung von 57:43.

Preislich ist der Qashqai ein attraktives Angebot. Die Spanne reicht vom 19.790 Euro teuren Einstiegsmodell Visia 1.6 (115-PS-Benziner mit Frontantrieb) bis zum Tekna 2.0 dCi (150-PS-Diesel mit serienmäßigem Partikelfilter und Allradantrieb) für 30.140 Euro. Sechs Airbags und ESP gehören bei allen Modellen zur Sicherheitsausstattung. Der billigste Allradler (Visia 2.0 4WD) ist für 22.840 Euro zu haben.

Schon die Basis-Ausstattung ist recht ordentlich und umfasst unter anderem Klimaanlage, elektrische Fensterheber rundum, Multifunktionslenkrad, CD-Radio und eine Bluetooth-Freisprechanlage. Als Acenta bietet der Qashqai zusätzlich einen Tempomaten, die Zwei-Zonen-Klimaautomatik oder Nebelscheinwerfer. Die Top-Ausstattung Tekna lässt kaum Wünsche offen, auch Xenon-Licht und das Panorama-Glasdach sind an Bord. Als Extras gäbe es nur noch Automatikgetriebe, das DVD-Navigationssystem mit Rückfahrkamera und Metalliclackierung.

Für 33.890 Euro hätte man dann einen voll ausgestatteten Allradler mit einem ausgezeichneten Dieselmotor – das macht dem Großstadt-Nomaden so schnell keiner nach.

Pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?