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Fahrbericht: Toyota Yaris 1.33 VVTi: Japanisches Polospiel

Downsizing, Start-Stopp-Automatik, Leichtbau: Toyota trimmt seine Modellpalette auf Sparsam. Der Yaris mit seinem neuen 1,3-Liter Motor zeigt, dass man dabei auf ordentliche Fahrleistungen nicht verzichten muss.

Kaum eine Marke hat sich den Umweltschutz so dick auf die Fahnen geschrieben wie Toyota. "Wir sind zuversichtlich, dass wir Ende des Jahres deutlich unter 140 Gramm pro Kilometer liegen", sagt Technik-Sprecher Tim Fronzek. Damit meint er den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Toyota-Modelle und zählt weitere Beispiele auf – etwa dass bis auf den Einliter-Benziner jetzt alle Motoren standardmäßig mit Sechsganggetriebe kombiniert sind und weltweit kein Allradfahrzeug weniger CO2 ausstößt als der Urban Cruiser. Auch bei dem Polo-Konkurrenten Yaris haben die Japaner die grüne Welle eingeführt – kein Modell bringt es auf mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer.

Die Kunden wird es vor allem an der Zapfsäule freuen. Der Yaris verbraucht im Drittelmix auf zwischen 4,2 Liter (1.4-Liter Diesel) und 5,1 Liter (1,3-Liter Benziner) Treibstoff auf 100 Kilometer. Der 1,33 Dual VVTi ist neu an Bord. Der Vierzylinder leistet 74 kW/101 PS, hat eine variable Ventilsteuerung und ist mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Im Vergleich zum phlegmatischen Einliter-Dreizylinder mit 93 Newtonmetern hat der neue Vierzylinder 132 Newtonmeter Drehmoment anzubieten und fährt sich auch jenseits von 50 Km/h angenehm flott. Der Yaris beschleunigt in 11,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist mit 175 km/h Autobahn-tauglich, auch wenn er dafür reichlich Anlauf braucht. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsganggetriebe mit langen Wegen, aber präziser Gangführung. Optional gibt es ein sechsstufiges automatisiertes Schaltgetriebe namens MultiMode.

Der Yaris fährt sich leicht und problemlos, untersteuert in schnellen Kurven gutmütig und bietet einen ausgewogenen Federungskomfort. Gewöhnungsbedürftig ist die synthetisch-leichtgängige Lenkung.

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Start-Stopp ohne Störung

Die Start-Stopp-Automatik beim Handschalter hat einen Freilaufmechanismus, der Anlasser liegt permanent am Schwungrad an und kann den Motor ohne Verzögerung neu starten. "Das ist wie Fahrradfahren mit einer Freilaufschaltung. Sobald sie treten, geht es sofort wieder voran", vergleicht Fronzek das Prinzip. In der Praxis erweist sich das Start-Stopp-System als sehr reaktionsschnell und vor allem rüttelfrei.

An die notwendigen Manöver gewöhnt man sich schnell: Auskuppeln und im Leerlauf an die Kreuzung heranfahren, damit die Automatik arbeiten kann. Etwa ein bis zwei Sekunden nach dem Stillstand schaltet sich der Motor ab, was man noch am ehesten am Drehzahlmesser merkt – das Aggregat läuft ohnehin sehr vibrationsarm. Toyota verspricht durch die Start-Stopp-Automatik eine Kraftstoffeinsparung von 10 bis 12 Prozent. Mit einem Druck auf die Eco-Taste zwischen den Sitzen kann man das System auch abstellen.

Der Innenraum des Yaris überzeugt mit einem sehr guten Platzangebot, auch im Fond. Die Rückbank ist im Verhältnis 60:40 teilbar und lässt sich um 15 Zentimeter nach vorn oder hinten verschieben. Der Kofferraum fasst je nach Position der Rückbank 275 bis 363 Liter (Seat Ibiza: 292 Liter, Fiat Grande Punto: 275 Liter, Honda Jazz: 428 Liter, VW Polo: 280 Liter, Dacia Sandero: 320 Liter). Durch das bauchige Heck des Yaris kann man den Stauraum bis unters Dach auf satte 1183 Liter erweitern, wenn man die Rücksitze zusammenklappt.

Preise und Konkurrenten

Das Cockpit des Yaris langweilt mit vielen nacktem Plastik-Flächen, doch es gibt jede Menge Ablagen und Staufächer. Zwei Dinge fallen unangenehm auf: Große Fahrer müssen sich den Raum für das rechte Bein mit einer nervigen Kunststoffverkleidung teilen und die in der Mitte des Armaturenbrettes platzierten Rundinstrumente sind bei Sonneneinstrahlung nicht optimal abzulesen.

Der Yaris ist in vier Ausstattungsstufen zu haben. Mit dem 1,3-Liter Motor an Bord starten die Preise für den Dreitürer bei 14.330 Euro und für den Fünftürer bei 15.050 Euro. Zum Vergleich: Ein Seat Ibiza 1.6 (105 PS) ist ab 15.990 Euro zu haben, ein Honda Jazz 1.4 (100 PS) ab 16.290 Euro, für den Fiat Grande Punto 1.4 (95 PS) muss man 14.800 Euro anlegen und für den Dacia Sandero 1.6 (87 PS) 10.000 Euro. Der neue VW Polo kostet mit 85 PS-Motor 15.075 Euro.

Die Serienausstattung des Yaris 1.3 (den Motor gibt es erst in den Ausstattungslinien Cool und Sol) beinhaltet unter anderem Zentralverriegelung, Servolenkung, elektrische Fensterheber und Außenspiegel, CD-Radio, Bordcomputer, Klimaanlage, Front-, Kopf- und Seitenairbags, Knieairbag für den Fahrer sowie ESP.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?