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Detroit Motorshow: Diese Flunder stiehlt jedem Porsche die Show

Er steckt sie alle in die Tasche. Der Überraschungsstar Ford GT stahl der internationalen Konkurrenz auf der Detroit Motorshow komplett die Schau. 2016 kommt die Flunder auf den Markt.

Der Ford GT ist der Star der Messe

Der Ford GT ist der Star der Messe

Wer an spektakuläre Sportwagen denkt, dem kommen zunächst Porsche, Ferrari, Lamborghini oder vielleicht Mercedes mit seinem AMG GT in den Sinn. Doch auf der Detroit Motorshow feiert mit dem Ford GT eine Legende ihre spektakuläre Wiederauferstehung.

Mit dem Mustang düpierte Ford bereits vergangenes Jahr die Konkurrenz. Ein bezahlbares Sportcoupé mit Leistung satt, brabbelndem Achtzylinder und jeder Menge Emotionen zu einem bezahlbaren Preis - doch das war nur der erste Streich.

Ford GT: Star of Show
Ford GT - der Star der NAIAS 2015

Ford GT - der Star der NAIAS 2015

Auf der Detroit Motorshow legt das blue oval aus Dearborn kompromissloser und hungriger denn je nach. Der Ford GT lässt als Star der Messe jene einzigartige Historie wieder aufleben, als der GT40 in der zweiten Hälfte der 60er Jahre viermal in Folge das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Es dauerte bis zum Jahre 2004 als Ford den GT in einer 550 PS starken Sonderserie von rund 4000 Fahrzeugen wieder auflegte. Gerade einmal hundert Fahrzeuge schafften es nach Europa. Ein Jahr müssen sich die Ford-Jünger noch gedulden, dann kommt die dritte Auflage des GT. Wie spektakulär er aussehen wird, gab es erstmals in der Detroiter Cobo Hall zu bewundern. Ein scharfer Beweis dafür, dass Entwickler und Designer von Ford derzeit eine lockere Leine bekommen und damit insbesondere der Volumenkonkurrenz von General Motors, Toyota und Volkswagen Kopfschmerzen bereiten. Und selbst die elitären Sportwagenhersteller können nur noch staunen.

Ford setzt auf Leistung

Ford will sich unter seinem neuen Chef Mark Fields mehr Sportlichkeit geben und nicht länger als graue Maus im Handel stehen. Bis 2020 soll daher ein Dutzend leistungsstarker Sportversionen vorgestellt werden; unter Ihnen Modelle wie Focus RS, F-150 Raptor, Shelby GT 350 R und eben der flunderflache GT. Der Ford GT soll dabei nicht nur optisch als scharfes Teil für Rennstrecke und Straße glänzen, sondern mit technischen Finessen in Aerodynamik, Antrieb und Leichtbau Jagd machen auf die erste Sportwagenliga. Für den standesgemäßen Vortrieb wird ein doppelt aufgeladener Sechszylinder-Mittelmotor mit über 600 PS sorgen. Die üppige Leistung wird über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse übertragen.

"Unsere ersten Innovationen als Unternehmen geschahen nicht im Entwicklungslabor, sondern auf der Rennstrecke", erinnert Ford-Konzernchef Mark Fields an ein Autorennen des Jahres 1901, "wir arbeiten leidenschaftlich an Innovationen und entwickeln Fahrzeuge, die die Herzen der Kunden laut schlagen lassen." Marktstart soll Ende nächsten Jahres sein, wenn der Ford GT an den historischen Dreifach-Erfolg des Jahres 1966 in Le Mans erinnert. Alles Gute zum 50. Geburtstag!

Karbon macht es möglich

Details über die Technik hält Ford aktuell noch zurück. Doch Entwicklungs-Chef Raj Nair unterstreicht, dass das Leistungsgewicht durch die Verwendung von Karbon und Aluminium eines der besten im Wettbewerb sein soll. Die Fahrgastzelle wird dabei ebenso aus Karbon bestehen, wie die Karosserieverkleidungen an Front und Heck. Die Rahmenmodule darunter werden aus leichtem Aluminium gefertigt. Leichtbau regiert auch in der Fahrgastzelle mit zwei Rennsitzen sowie einem Formel-1-Lenkrad, an dem verschiedene Bedienmodule untergebracht sind. Das traditionelle Cockpit wird von einem animierten Display ersetzt, das sich je nach Fahrprogramm variabel anpasst.

Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.