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Tests auf öffentlichen Straßen: Googles Roboterauto fährt ab Sommer in der Stadt

Das Ziel ist, ein Auto ganz ohne Lenkrad und Pedale zu bauen. In Kalifornien will Google nun einen neuen Prototypen seines selbstfahrenden Autos auf öffentlichen Straßen testen.

Von Florian Güßgen

Entfernt erinnert der neue Wagen an ein fahrendes Ei.

Entfernt erinnert der neue Wagen an ein fahrendes Ei.

Wer sich im vergangenen Jahr in der Nähe der Google-Zentrale in Mountain View in Kalifornien bewegte, der konnte sie immer wieder beobachten: jene weißen Autos der Marke Lexus, Typ RX450h, die sich, vorsichtig wie schlaftrunkene Käfer, durch die Straßen des Ortes tasteten. Auf dem Dach haben die Wagen eine Art Horn, überall sind Laser und Radare angebracht, auf der Stoßstange steht: self-driving car.

Zuerst hatte Google seine Tester auch auf den Autobahnen, den Highways, fahren lassen, zuletzt jedoch vor allem in der Stadt. Das Fahren in der Stadt gilt als schwieriger, ist gleichsam die Königsdisziplin der Branche. Fast eine Million Meilen, rund 1,6 Millionen Kilometer, seien die Testwagen nun im Selbstfahrmodus unterwegs gewesen, heißt es bei Google. Das entspreche einer Fahrerfahrung von rund 75 Jahren

Offenbar fühlen sie sich bei dem Digitalkonzern nun bestärkt, einen weiteren Schritt zu gehen. Im Sommer will der Konzern einen Prototypen seines selbst gebauten selbstfahrenden Autos auf öffentliche Straßen schicken, vorerst nur in in Mountain View. Das hat Google am Freitagmorgen über ein Posting auf seiner Webseite bekannt gegeben. "In diesem Sommer werden einige Prototypen des Fahrzeugs, das wir entwickelt haben, die Teststrecke verlassen und die Straßen von Mountain View befahren", heißt es in dem Blog.

Freude am Fahren ist unwichtig

Der Prototyp ist eine Weiterentwicklung jenes sehr kleinen, selbst produzierten und auch belächelten Wagens, den Google im vergangenen Jahr vorgestellt hat. Entfernt erinnerte der neue Wagen an ein fahrendes Ei. Wie der Lexus hat der neue Testwagen auch ein Horn auf dem Dach, ansonsten sind die 17 Sensoren des Fahrzeugs gut versteckt. Im Idealfall, dafür ist das Auto konzipiert, kommt es, anders als der Lexus, ohne Lenkrad, ohne Pedale für Beschleunigung und Bremse aus. Weil die Vorschriften derzeit jedoch noch verlangen, dass ein Testfahrer notfalls eingreifen kann, werden sie in den Autos Lenkrad und Pedale installieren.

Mit der Verkündung des Tests demonstriert Google, dass es die Technik des autonomen Fahrens weiter massiv vorantreiben will – und so die Konkurrenz unter Druck setzt. Dabei verfolgt der Konzern das Ziel, das Auto als möglichst effizienten Teil eines Transportsystems zu etablieren. Die Freude am Fahren ist für die Google-Manager nicht von Bedeutung. Fahrzeuge, die jeden auf Knopfdruck von A nach B bringen könnten, würden die Mobilität von Millionen von Menschen verbessern, heißt es in dem Post. Es gehe darum, die Zahl der Unfälle zu reduzieren, die auf menschliche Fehler zurückzuführen seien, die verlorene Zeit hinter dem Lenkrad zu vermindern und bislang benachteiligten Menschen zu helfen – etwa Blinden, die nie ein Auto steuern konnten und somit auch in ihrem Bewegungsradius deutlich eingeengt waren.

Gemütliches Stadt-Auto

Der neue Prototyp soll höchstens 25 Meilen in der Stunde fahren können, also mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 Stundenkilometern. Angetrieben wird das Ei von einem Elektroantrieb. Die Software wird dieselbe sein, die Google in den Lexus-Testwagen installiert hat.

In der vergangenen Woche war Google wegen seines Programms für selbstfahrende Fahrzeuge in die Kritik geraten. Laut einem Zeitungsbericht waren Testfahrzeuge in insgesamt elf Unfälle verwickelt, die meisten davon waren nach Angaben von Google allerdings Auffahrunfälle. Die Verbraucherschutzorganisation "Consumer Watchdog" warnte in einem vierminütigen Youtube-Video davor, bei der Entwicklung der selbstfahrenden Autos Datenschutz- und Sicherheitsaspekte zu vernachlässigen.

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