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Mercedes E-Klasse All-Terrain: Stock und Stein

Mercedes macht es Audi nach und bringt mit dem E-Klasse All-Terrain eine Kreuzung zwischen Geländewagen und Kombi. Den Kunden dürfte das gefallen.

Mercedes E-Klasse All-Terrain 2017 - LED-Scheinwerfer sorgen für Durchblick

Mercedes E-Klasse All-Terrain 2017 - LED-Scheinwerfer sorgen für Durchblick

Die Anfänge dieser seltsamen Fahrzeuggattung kommen aus den USA. Hier gab es bereits in den 70er Jahren Kombimodelle, die mit mehr Bodenfreiheit, Allradantrieb und Planken rundum zu Crossovern wurden, um Feldwege zu erklimmen und Boote zu bewegen. Audi brachte den Trend mit den Allroad-Modellen von A6 und später A4 nach Europa; andere zogen nach und nun springt auch Mercedes auf den Trend auf. Denn unter dem Strich ist der neue E-Klasse All-Terrain ein E-Klasse T-Modell mit den bekannten Kombitugenden wie viel Platz, Variabilität und Nutzlast. Dazu kommen Allrad, graue Planken und das war\'s.

Mercedes E-Klasse All-Terrain: Die E-Klasse zieht die groben Wanderstiefel an
Mercedes E-Klasse All-Terrain 2017 - nur als Kombiversion lieferbar

Mercedes E-Klasse All-Terrain 2017 - nur als Kombiversion lieferbar

"So vielseitig wie der All-Terrain war noch keine E-Klasse. Denn der Neue kombiniert eine markante Optik im SUV-Stil mit dem intelligenten Raumkonzept des T-Modells. Hinzu kommen die vielen Sicherheitsinnovationen und das mehrfach prämierte Interieur der E-Klasse", sagt Ola Källenius, Vertriebsvorstand bei Daimler AG, "mit serienmäßigem Allradantrieb 4MATIC und erhöhter Bodenfreiheit durch die ebenfalls serienmäßige Mehrkammer-Luftfederung AIR BODY CONTROL ist der All-Terrain ein Multitalent, das vielfältig einsetzbar ist - für Feldweg, Familie und Freizeit."

Auffälligstes Merkmal sind beim All-Terrain wie bei der Konkurrenz die dunklen Kunststoffleisten rundum sowie rustikal anmutende Stoßfänger an Front und Heck. Der Marktstart ist in Sachen Antrieb überaus müde. Zunächst ist der All-Terrain nur als Mercedes E 220d 4matic mit einem 194 PS starken Vierzylinder-Diesel zu bekommen. Er schafft 232 km/h Höchstgeschwindigkeit und verbraucht 5,2 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Der bekannte Dreiliter-Diesel und weitere Benziner sollen ihm folgen. Der E-Klasse All-Terrain ist nur als Kombiversion mit Luftfederung verfügbar und ist serienmäßig mit einzeln schaltbaren Fahrprogrammen ausgestattet, die Motor, Getriebe, ESP und Lenkung beeinflussen. Dank Luftfederung sind drei Niveaulagen von 0 bis +35 mm möglich. Unabhängig vom Fahrprogramm lässt sich das höchste Niveau auch manuell mit Hilfe der Niveautaste auf der Mittelkonsole anfahren.

Im Vergleich zum E-Klasse T-Modell steht die E-Klasse All-Terrain 29 Millimeter höher - 14 mm sind auf die Reifen mit größerem Höhen-/Breitenverhältnis und 15 mm auf das höhere Normalfahrniveau der Luftfederung zurückzuführen. Die Bodenfreiheit liegt zwischen 12 und knapp 16 Zentimetern. Seine Weltpremiere feiert der Stuttgarter Allradler Ende September auf dem Pariser Autosalon; Marktstart ist im Frühjahr 2017. Preislich dürfte es bei rund 55.000 Euro losgehen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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