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Mercedes E-Klasse All-Terrain: Die E-Klasse zieht die groben Wanderstiefel an

Die elegante E-Klasse wird rustikal. Mit etwas mehr Bodenfreiheit und jeder Menge Plastikanbauten folgt Mercedes der Modellpolitik von Audi und Volvo.

Mercedes E-Klasse All-Terrain 2017 - nur als Kombiversion lieferbar

Mercedes E-Klasse All-Terrain 2017 - nur als Kombiversion lieferbar

Barbourjacke statt Businessanzug - dieser Trend hat nun auch die E-Klasse erwischt. Der jüngst vorgestellte elegante Kombi wird mit einer Prise SUV gewürzt. Audi und Volvo machen es seit Jahrzehnten mit den Allroad- und Cross-Country-Modellen vor, die Stuttgarter haben sich bislang geziert.

Über die ganze Gattung kann man geteilter Ansicht sein: Allradantrieb und höheres Fahrwerk geben dem Auto den gleichen Nutzwert, wie ein SUV ihn mitbringt. Aber das Ganze besitzt nicht die muskulöse SUV-Optik - es bleibt ein hochbeiniger Kombi, der mit markigen Plastikteilen "verschönert" wurde. Da macht der Mercedes keine Ausnahme.

Aber keine Nische im Markt ist heutzutage klein genug, dass sie nicht besetzt wird. Also steht der neue Benz für den solventen Landmann auf dem Pariser Motor Salon 2016, Marktstart ist im Frühjahr 2017.

Die üblichen Zutaten

Das All-Terrain-Modell erhält die üblichen Kunststoffschützer um Radläufe und Seitenschweller. Obendrein gibt es einen Doppelspeichengrill mit Zentralstern, wie man ihn von den Mercedes-SUVs gewohnt ist. Dazu gesellt sich ein angegrauter Frontstoßfänger. Peinlich aber auch typisch für die Gattung ist der gefakte Unterfahrschutz, der nur optische Funktionen erfüllt. Die exklusiven Radsätze im Format 19 und 20 Zoll zeugen davon, dass die rustikale Ausstattung vor allem dem Ego des Fahrers dienen soll.

Keine Prestige-Motoren im Programm

Größere Reifen plus serienmäßige Luftfederung bringen den All-Terrain-Modellen 29 Millimeter mehr Bodenfreiheit im Vergleich zum normalen Modell. Bis 35 km/h hebt das Fahrprogramm All-Terrain den großen Kombi um weitere 20 Millimeter nach oben. Das macht alles in allem fast fünf Zentimeter. Das kann sich sehen lassen und hilft, wenn man den Pferdetrailer von der Wiese holen will.

Erstaunlich ist nur die müde Motorenauswahl: Ausgerechnet für die rustikal Variante der E-Kasse gibt es zunächst nur den 194 PS starken Vierzylinder-Diesel. Der wäre in der Preisklasse oberhalb von 55.000 Euro gewiß nicht die erste Wahl für Pferdebesitzer und Yachteigner. 

Einen ausführlichen Text finden Sie hier:


Mit MID und Pressinform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.