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Nachrichten: Porsche: Porsche und Schnellecke räumen Missverständnisse aus

Rolf Schnellecke traf sich gestern Michael Macht und Uwe Heck von der Porsche AG um, Missverständnisse in Bezug auf einen Pressebericht auszuräumen.

In einem Magazinbericht wurde letzte Woche behauptet, Schnellecke würde seinen Zeitarbeitern nur "Hungerlöhne" zahlen. Um einen Imageschaden zu vermeiden, müsse die Porsche AG in Erwägung ziehen, die Geschäftsverbindung mit Schnellecke zu lösen. Rolf Schnellecke drohte daraufhin Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wegen Verleumdung zu verklagen.

Rolf Schnellecke ist Wolfsburger Oberbürgermeister und Gesellschafter der Unternehmensgruppe Schnellecke die Zeitarbeiter im Porsche-Werk Leipzig beschäftigt; Michael Macht ist Vorstand für Produktion und Logistik der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG; Nikolaus Külps ist Mitglied des Vorstandes; Uwe Hück ist Konzernbetriebsratsvorsitzenden der Porsche AG. Diese hochrangige Runde traf sich gestern in Zuffenhausen um entstandene Missverständnisse auszuräumen.

Macht betonte dabei, dass Porsche den besagten Magazinbericht nicht initiiert habe. Es könne deshalb auch nicht die Absicht des Unternehmens gewesen sein, das Ansehen der Firma Schnellecke zu beschädigen. Die Schnellecke Leipzig GmbH erbringt seit 2001 zur vollsten Zufriedenheit des Sportwagenherstellers Logistikleistungen für das Leipziger Porsche-Werk. Die in dem Magazinbericht geäußerte Unterstellung, Rolf Schnellecke als Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg zu diskreditieren, wies Macht zurück.

Beide Seiten begrüßten ausdrücklich die konstruktive und gute Atmosphäre des Treffens. Uwe Hück und die Vertreter von Schnellecke kündigten weitere Gespräche auch mit der Arbeitnehmerschaft in Leipzig und im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit an.

Hans Bast / pressinform / PRESSINFORM

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