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Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet: Fröhliche Weihnachten

Noch auf der Suche nach dem richtigen Weihnachtspräsent? Bis Heiligabend ist es nicht mehr lange hin und der geliebte Ehegatte hat bereits alles. Wie wäre es mit einem Porsche 911 - vielleicht in braun-metallic, eben mit allem Zipp und Zapp, Allradantrieb und einem beweglichen Dach für die schönen Tage? Fröhliche Weihnachten.

Zu Weihnachten möchte keiner mit leeren Händen dastehen. Der eine schenkt Socken, der andere Oberbekleidung oder eine der unvermeidlichen Spielkonsolen, die sich nicht nur in Kinderhand längst größter Beliebtheit erfreuen. Doch Wirtschaftskrise hin und schwere Zeiten her - Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr und da sollte man nicht am falschen Ende sparen. Nicht alle müssen zurückstecken und nicht wenige lassen es zum Heiligabend auch in diesem Jahr wieder richtig krachen. Für all diejenigen, die sich oder am Besten dem Partner ein automobiles Schmuckstück unter den Weihnachtsbaum legen wollen, haben die Sportwagenhersteller Jahr für Jahr viele Versuchungen parat. Was würde besser passen als ein Porsche 911? Und da Weihnachten genau die rechte Zeit für ein Stück Schokolade ist, sollte er gleich in der neuen Trendfarbe braun um die Ecke grollen.

Ein offener 911er unter dem Weihnachtsbaum geht allenfalls im Maßstab 1:12 und der eigene Nachwuchs würde bereits hier große Augen bekommen. Doch viele der Kinder sind heute längst über 50, haben viel erreicht und sich trotzdem den juvenilen Spieltrieb bewahrt. Wer nicht nur spielen, sondern auch ein exklusiven Sportwagen für jeden Tag des Jahres bewegen möchte, für den ist ein Porsche 911 Carrera im Maßstab 1:1 genau das richtige. Gerne gleich mit Doppelkupplung, Allradantrieb und Cabriodach – es ist schließlich Weihnachten. Der 911er ist so oder so ein Traumauto. Das unterscheidet die aktuelle Generation nicht einmal marginal von seinen Vorgängern. Nicht nur Porsche-Fans können die leidigen Diskussionen um Wasser- und Luftkühlung oder Porsche- und Volkswagenmehrheit mehr hören. Also ab ins Geschäft und zugeschlagen. Wer es sich leisten kann, darf ihn guten Gewissens in der Einfahrt parken und den entsprechenden Gutschein unter den Weihnachtsbaum legen.

Auf der Suche nach dem rechten automobilen Präsent aus dem Hause Porsche muss man sich allenfalls kurz überlegen, ob es nicht auch der neue 911 Turbo sein dürfte. Doch etwas Zurückhaltung hat schließlich noch nie geschadet und gerade als offene Version darf man es guten Gewissens bei solider Saugertechnik belassen. 3,8 Liter Hubraum, Sechs-Zylinder-Boxer, 283 KW / 385 PS und 420 Nm sind ein Ansage, die einen bei der Auswahl des Geschenks kaum zweifeln lassen. Das sollte für dieses Jahr reichen. Der Beschenkte freut sich nicht nur über klassischen Formen und begehrenswerte Linien sondern auch darüber, dass er die üppige Motorleistung nicht allein über die Hinterräder auf die Straße bringen muss. Zudem sollte das neue Jahr mehr Entspannung bringen – und sei es nur am Steuer. Denn auch das Schalten übernimmt der 4,44 Meter lange Porsche 911 Carrera 4S ganz von selbst. Zumindest wenn die Ausstattungsoption PDK bei der Bestellung angekreuzt wird. Muss aber nicht sein, denn auch wenn Hightech lockt, hat die Handschaltung gerade bei einem Sportwagen wie dem 911er ihren unvergleichlichen Reiz.

Üppige Ausstattung

Dabei liegen die Vorteile der Doppelkupplung auf der Hand. Die Finger am Steuer, die Straße im Blick. Das Rauf- und Runterschalten übernimmt das nahezu ruckfrei arbeitende Getriebe von selbst. Nebenbei spart das ganze mindestens einen halben Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Im Praxistest verbrauchte der offene 911er trotzdem 12,7 Liter Super auf 100 Kilometern. Das lässt sich angesichts dieser Leistungsreserven durchaus akzeptieren. Doch so sanft das PDK auch schaltet und die Arbeit des Fahrers übernimmt, sie hat auch ihre Schwächen. Das ist zum einen der Lustverlust, über die Schaltpaddel nur noch manuell in die Automatik eingreifen zu können. Zum anderen hat das automatisierte Getriebe im Automatikmodus gerade bei verlangsamter Fahrt immer wieder Probleme, den rechten Gang zu finden. Bei beschleunigter Fahrt schnalzen die Gänge dagegen wie eine eins.

Die Fahrleistungen werden es dem Beschenkten schwer machen, das Präsent jemals wieder zu verlassen. Die obligatorische rote 4S-Leuchtspange am Heck dürfte ein weiteres Lächeln in das Gesicht zaubern. Eine Ausstattung mit klimatisierten Ledersitzen, Xenonlicht, Navigation und weiteren Annehmlichkeiten sowieso. Vieles spricht bei einem Sportwagen wie dem 911er für einen Allradantrieb. Gerade in Herbst und Winter kann der Stuttgarter seine Leistung so deutlich lässiger auf die Straße bannen. Dank elektronischer Momentenverteilung ist der Carrera 4S nunmehr auch dynamisch ein Bringer. In maximal 100 Millisekunden entscheiden Elektronik und Zwischengetriebe wo die üppig portionierte Antriebskraft am sinnvollsten ansetzen soll. Der Allradantrieb bringt dabei gerade einmal 55 Kilogramm Mehrgewicht. Das sind 110 Christstollen. Zu Weihnachten ein nichts. Wenn der Beschenkte bei Anblick und Probesitzen nicht schon völlig der Welt entrückt ist, hilft am Heiligen Abend ein kurzer Vollgasspurt. Wer sich für das Sport-Plus-Paket entscheidet, drückt den Allradler in 4,5 Sekunden auf Tempo 100. 0 auf 160 km/h schafft der knapp 1,5 Tonnen schwere Cabrio-Allradler in 9,8 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: knapp 300 km/h.

Traumhaftes Geschenk

Da sieht man über Nebensächlichkeiten wie einen kleinen Kofferraum gerne hinweg. In den meisten Fällen ist der 911er schließlich nicht der Lastesel in der Familie. Durch die Allradtechnik im Vorderwagen liegt das Volumen nunmehr nur bei 105 Litern. Größere Taschen oder der nächste Weihnachtseinkauf sollten daher lieber auf die Notsitze im Fond. Sitzen kann hier sowieso niemand. Der Porsche 911 Carrera 4S Cabrio PDK ist ein wahrer Traumwagen und ein wahrlich traumhaftes Geschenk. Jetzt fehlt nur noch derjenige, der einem diesen Wagen unter dem Weihnachtsbaum stellt. Wollen würden sicher viele. Bleibt nur noch das nahezu unbedeutende Hindernis von 117.251,40 Euro – ohne Extras. Frohes Fest.

Stefan Grundhoff; press-inform / press-inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.