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Quadro 350 D: Rollerfahren mit Auto-Führerschein

Dank einer hydraulisch-pneumatischen Neigetechnik legt sich der Quadro tief in die Kurve. Diesen Rollerspaß kann man auch ohne Motorradführerschein genießen.

Die wenigsten Fahrer werden die Neigetechnik des Rollers an die Grenzen bringen wollen

Die wenigsten Fahrer werden die Neigetechnik des Rollers an die Grenzen bringen wollen

Der breite Lufteinlassschlitz unter den beiden Scheinwerfern des Quadro 350 D gibt dem Dreirad-Roller ein freundliches Gesicht. So kommt er mit einem Lächeln um die Kurve, in die sich der Fahrer, dank der besonderen hydraulisch-pneumatischen Neigetechnik der Vorderachse, so richtig reinlegen kann.

Das Dreirad von Quadro Technologie aus Cerro Maggiore, Italien, soll Schräglagen bis zu 40 Grad ermöglichen. Biker erhalten das Gefühl, mit einem richtigen Motorrad unterwegs zu sein, verspricht der deutsche Quadro Importeur Kontakt MSA Motor Sport Accessories in Weiden. Das könnte Autofahrer interessieren, denn der Dreirad-Roller darf mit Pkw-Führerschein gefahren werden. MSA hat vor 20 Jahren auf dem deutschen Markt Fuß gefasst und bietet zum Jubiläum jetzt den 21 PS starken und 120 km/h schnellen den Quadro 350 D mit einem Preisvorteil für 6095 Euro an.

Quadro 350 D im Test: Der Pseudo-Pkw für die Stadt

Anders als Roller mit herkömmlichen Federbeinen bringt die Neigetechnik des italienischen Herstellers den Fahrern mehr Stabilität und Sicherheit. Ebenso bietet der 350 D beim Warten an einer roten Ampel oder beim Parken einen sicheren Stand. Der Dreirad-Roller bleibt im Gleichgewicht, niemand muss den Fuß zum Ausgleich auf den Boden setzen. Das Parken funktioniert ohne Ständer. Mittels eines roten Parkhebels lässt sich der Quadro fest fixieren und mit Feststellbremse sicher abstellen. Das Neigesystem der Vorderachse meistert selbst einen Höhenunterschied zwischen Bordsteinkante und Straße.

Unfug am Steuer: Handys, Bier und Zeitungslesen - das ist im Auto alles verboten
Im Sommer wird es warm, ist Nacktfahren dann erlaubt? Im Prinzip darf jeder nackt fahren, solange es andere nicht sehen können, erst dann würde man öffentliches Ärgernis erregen. Frauen sollten also zumindest einen BH tragen.

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Zur breiten Frontpartie des Quadro 350 D gehört eine hochgezogene Windschutzscheibe, die einen langstreckentauglichen Wetterschutz bietet. Ein geräumiges beleuchtetes Staufach unter dem Sitz hat Platz für zwei Helme. Im vorderen Staufach ist eine 12-V-Steckdose eingebaut, mit der ein Navigationssystem betrieben werden kann. Als Zubehör für die Ein-Zylinder-Viertakt-Maschine mit stufenlosem Getriebe (Continuously Variable Transmission - CVT) wird als zusätzliche Staumöglichkeit ein Topcase angeboten.

Für den Quadro spricht die moderne Neigtechnik, die Konkurrenzmodelle von Piaggio und Peugeot verfügen allerdings über eine breitere Motorenpalette. Billig sind alle diese Dreiräder nicht, Yamaha hat allerdings schon ein günstiges und kleineres Dreirad-Modell für die Stadt angekündigt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.