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Renault Alpine A110: Wunderschön, kompromisslos und agil

Was lange währt, wird endlich gut. Mit dem A110 reanimiert Renault die Kultmarke Alpine. Das rassige Coupe überzeugt nicht nur optisch, sondern auch dynamisch.

Der Alpine A110 schafft 250 km/h Spitze

Die Alpine A110 schafft 250 km/h Spitze

Nach 30 Jahren Pause ist es soweit: Frankreich hat eine neue Alpine. Ein sportlicher Zweisitzer mit großer Tradition. In Frankreich zumindest ist die Alpine eine Legende, seitdem die Alpine-Modelle vor 40 Jahren auf der Rennstrecke von Sieg zu Sieg eilten. 1973 hat es sogar für die Rallye-Weltmeisterschaft gereicht.  

Kurven ja - Komfort nein

Klein, leicht, agil, schnell – diese Eigenschaften zeichnen auch die neue Alpine aus. Die Neuauflage, A110, ist ein kompakter Sportwagen geblieben. Die Höhe beträgt 1,25 Meter, das Gewicht nur 1103 Kilogramm. "Wir haben jedes Gramm gejagt", sagt Alpine-Chef Michael van der Sande. Agilität rangiert selbst vor PS-Stärke, gegenüber dem Gewicht musste sogar die Motorleistung zurücktreten. "Mehr PS hätten mehr Gewicht bedeutet", erklärt Michael van der Sande. Doch auch mit "nur" 252 PS durchbricht der Franzose nach 4,5 Sekunden die 100 km/h-Marke und beschleunigt weiter, bis bei 250 km/ abgeregelt wird. Das Fahrwerk verzichtet auf adaptive Dämpfer. Die A110 ist sehr komfortabel und steckt auch schlechte Straßen weg. Der Mittelmotor-Sportwagen profitiert in Kurven von der geringen Masse, die nach Außen drängen kann. Die Alpine wurde perfekt austariert und lässt sich ohne extremes fahrerisches Können durch fordernde Kurvenkombinationen treiben. Es kommt nicht auf die Einzelwerte an, das Gesamtpaket des Franzosen überzeugt . Bei der A110 passt bei den Fahreigenschaften alles zusammen. Er ist smart, schick, wendig und temperamentvoll. Kurzum: Die neue Alpine muss den Porsche Cayman nicht fürchten – im Gegenteil.

Preisvorteil Frankreich

Weniger schön wird es beim Thema Komfort. Da stört das Hartplastik am Lenkrad und die ungünstig gestalteten Kofferräume. Nicht mal ein Bordtrolley passt hinein. Im Innenraum gibt es weder Ablagen noch ein Handschuhfach. Die Alpine bleibt eine Fahrmaschine und ein Wagen für Auto-Puristen. Definitiv ist sie kein Komfort-Sportler für die bequeme Gangart. Beim Preis muss man die Ausstattungsliste im Auge behalten. Die Premier Edition der Alpine A110 kostet 58.000 Euro und damit mehr als der Porsche Cayman 718 mit PDK (55.520,25 Euro). Zieht man jedoch die Extras des Franzosen in Betracht, liegt der Porsche deutlich über der 60.000 Euro Marke. 

Kra mit Pressinform und MID
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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