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Showcar: Renault Trezor - die heißeste Kiste aus Paris

In Paris legt Renault den spektakulärsten Aufschlag vor: Der schönste Wagen des Autosalons ist der Renault Trezor.

Renault Trezor Pariser Salon 2016

Renault Trezor Pariser Salon 2016

Da können Audi, BMW und Mercedes machen, was sie wollen, der Hingucker auf dem Pariser Autosalon kommt aus Frankreich. Der Renault Trezor ist eine Studie zum Staunen. Chefdesigner Laurens van den Acker hat für den Autosalon diese atemberaubende Studie einen elektrischen Sportwagens skulptiert. Diese muskulösen Formen hat man zwar schon beim Renault Dezir gesehen, doch der Renault Trezor macht es noch viel spannender.

Showacar: Renault Trezor - die heißeste Kiste in Paris
Renault Trezor Pariser Salon 2016

Renault Trezor Pariser Salon 2016

Die 4,70 Meter lange GT-Studie besitzt den Elektromotor aus der Formel E. Der Trezor bietet daher jede Menge technische Superlative auf. Er will etwa den Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden schaffen. Nur bei Trezor gilt wie bei allen Studien: Bei einem Fahrzeug, das nicht gebaut wird, ist das Papier geduldig.

Wirklich innovativ ist die Verbundkonstruktion von Dach und Motorhaube, die in einem Stück in die Höhe geschoben wird, damit Passagiere das Fahrzeug betreten oder verlassen können. Fahrzeugdach, Panoramascheibe und Motorhaube schwingen als Einheit nach oben. So einen grandiosen Auftritt bietet sonst kein Auto. In Fahrt blicken die Insassen wie durch einen Visierhelm nach vorn und zur Seite. Das Fahrzeug ist so niedrig, dass man auf Türen verzichten kann. Eine gewisse Gelenkigkeit bleibt allerdings eine Grundvoraussetzung, um im Fahrersitz Platz zu nehmen.

Der Pilot bekommt ein rechteckiges Lenkrad in die Hand gelegt, in dem gleich drei Bildschirme integriert sind. Mittels Touchpad lassen sich Tempomat, Lautstärke und Telefonie steuern. "Mit dem Trezor setzen wir die konsequente Weiterentwicklung fort und starten gleichzeitig ein neues Kapitel im Lebenszyklus", sagt Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker, "die neue Studie ermöglicht einen Ausblick darauf, wie die zukünftigen Renault Fahrzeuge aussehen könnten."

Diese schönen Worte bedeuten nichts anderes, als dass der Studie eben kein Sportwagen folgen wird.

Sehr schade.

Kra mit Presinnform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.