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Shanghai Auto Show 2011: Die Showstars in China

China ist das Eldorado der Autobranche. Auf der Shanghai Auto Show drängen sich die Premieren. Mercedes zeigt die umwerfende neue A-Klasse, und der nächste New Beetle von Volkswagen macht Schluss mit der runden Niedlichkeit.

China wird als Absatzmarkt für die großen Autobauer der Welt immer wichtiger, entsprechend gewinnen auch Fahrzeugpremieren im asiatischen Reich immer mehr an Bedeutung. Die letzte Shanghai Auto Show lockte immerhin 1.500 Ausstellern aus 25 Ländern an. 2011 sollen besonders deutsche Premieren für den Showglanz sorgen.

Premiere für das BMW M5 Concept

Bereits präsentiert wurde das BMW 6er Coupé, sein Messedebüt wird der sportliche Zweitürer allerdings erst auf der Shanghai Auto Show erleben, bevor er zu Preisen ab 74.700 Euro ab Herbst 2011 zu den Händlern rollt. Doch BMW hat für China noch ein zweites Eisen im Premierenfeuer. Auf der Shanghai Auto Show soll auch ein BMW M5 Concept stehen, das den neuen Top-Sportler der BMW 5er-Reihe vorwegnimmt. Auch der doppelt aufgeladene BMW M5 soll ab Ende 2011 zu den Händlern rollen. Ebenfalls Premiere in Shanghai soll ein Hybridmodell der Bayern auf Basis des 5ers mit langem Radstand feiern, kündigte BMW-Chef Norbert Reithofer an. Der Öko-5er soll auch in China produziert werden.

Als weiteres Show-Highlight will Mercedes auf der Shanghai Auto Show ein Conceptcar der kommenden Mercedes A-Klasse ins Rampenlicht schieben. 2012 soll der kleine Stuttgarter dann als Zwei- und Viertürer auf den Markt kommen.

Audi Q3, VW Beetle und Citroen DS9

Aber auch Audi will die Shanghai Autos Show 2011 nutzen und sich mit dem neuen Audi Q3 bei den kleinen SUV positionieren. Bevor der kompakte SUV, der sich die technische Plattform mit dem VW Tiguan teilt, auf der IAA im Serienkleid debütiert, darf er in China in seriennaher Form als Appetitanreger nochmal vorfahren.

Gespannt blicken Käfer-Fans, pardon Beetle-Fans, ebenfalls auf die Shanghai Auto Show, denn dort soll der neue New Beetle endlich seine Hüllen fallen lassen. Weiter im Retrodesign unterwegs wird die Dachlinie deutlich flacher ausfallen. Unter dem Blech hält die aktuelle Golf-Technik Einzug.

Einen großen Auftritt auf der Shanghai Auto Show plant auch die französische Autonation, speziell Citroen. Bereits als Conceptcar hatte der Citroen Metropolies, der zuletzt auf dem Autosalon in Genf dem europäischen Publikum vorgeführt wurde, viel Anerkennung eingefahren. Die Studie könnte als obere Abrundung der DS-Baureihe, als DS9 debütieren. Komplett in China gezeichnet und entwickelt, würde sich die Marke mit dem Doppelwinkel auf diese Weise markant in der Oberklasse zurückmelden.

Uli Baumann/Auto Motor Sport

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.