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Skoda Octavia Combi: Küss mich, Dummkopf!

Ein Sport-Kombi mit edlen Design, hervorstechender Qualität, 1a Fahreigenschaften zu überschaubaren Preisen? Kein Problem, dann ist der Octavia Combi der richtige Wagen.

Von Gernot Kramper

Von außen überzeugt der Combi mit einem eleganten Blechkleid, das sich keine Schwächen leistet. Ohne Schwierigkeiten kann sich der Beau aus Böhmen neben den Platzhirschen wie dem T-Modell der C-Klasse oder auch einem 3er-Touring behaupten. Allerdings hebt er sich auch nicht ab.

Diese Kritik streift schon fast das "Mäkeln", doch jemand, der weniger das Gediegene, sondern das Auffällige liebt, wird eben dies vermissen. Das Design fließt im Vergleich zum Vorgänger flüssiger um den Wagen, dabei stechen die Veränderungen nicht unbedingt ins Auge. Das Wagen strahlt Zurückhaltung und Understatement aus. Fahrer, die gern auf dicke Hose machen und mit einem Pseudogeländewagen liebäugeln, werden ihn als langweilig empfinden.

Wäre dies ein Combi nach Ihrem Herzen?

Fahraktives Fahrzeug

Dafür fährt sich der Wagen ausgezeichnet. Sehr sportlich, fast ein wenig hart liegt der Octavia auf der Straße. Er reagiert präzise und folgt willig den Lenkimpulsen. Es ist eine Freude ihn zu lenken. Spritzig auf der Landstraße, wie fest geklebt auf der Autobahn, übersichtlich und präzise in der Stadt. Einziges Manko: Manchmal nervt das relativ laute Geräusch des Motors. Dafür ist die Sechsgang-Handschaltung die reine Freude. Wer will, kann für 1500 Euro extra übrigens Spaß mit der DSG-Schaltung haben.

Gehobene Qualität

Die Verarbeitung des Skoda ist über jeden Zweifel erhaben. Im Innenraum erlebt man dadurch den beruhigenden Eindruck gehobener Qualität. Der Fahrer sitzt sportlich, ihn halten die Sessel fest an seinem Platz. Die räumlichen Verhältnisse sind - angesichts der Fahrzeugklasse - großzügig, aber nicht von grenzenloser Weite. Unbegrenzte Möglichkeiten bieten das Ladevermögen. Schon das Grundvolumen von 580 Liter ist mehr als fürstlich, sobald die Rücksitze umgelegt sind, wächst es auf 1.620 Liter. Für einen Wagen, der von außen sehr kompakt wirkt, sind das Traummaße.

Starker, doch rauer Diesel

Fünf Motoren aus den VW-Regalen stehen für den Octavia Combi zur Verfügung: vier Benzinmotoren, davon zwei mit Direkteinspritzung, sowie zwei Pumpe-Düse-Dieselmotoren (TDI-PD). Die Leistungsbreite reicht vom 1,6 mit 102 PS, 1,6 FSI mit 116 PS, 2.0 FSI mit 150 PS zu den Dieseln 1,9 TDI-PD mit 77 105 PS sowie dem 2.0 TDI-PD mit 140 PS. Der gefahrene 2-Liter-Diesel macht, wie zu erwarten, aus dem Octavia ein sportliches Reisemobil, das mit maßvollem Verbrauch auch lange Strecken zum Vergnügen werden lässt. Außer dem stellenweise recht hohen Geräusch-Pegel kann man dem Motor kein Manko nachsagen, außer dass der kleinere Diesel ausreicht, wenn "mehr Fahrspaß" als Argument nicht zieht.

Bezahlbarer Luxus

Der Testwagen war mit allem ausgestattet, was gut und teuer ist. Ob Navigation, Xenonlicht und Lederausstattung sein müssen, kann jeder Fahrer selbst entscheiden. Sicher ist, dass bei derartigen Ausstattungswünschen der Grundpreis für den 2.0-Liter-TDI von 24.740 Euro in der gehobenen Elegance-Aussttattung über die 30.000 Euro Marke ausgedehnt wird. Im Vergleich zu anderen Kombis immer noch ein Kampfpreis. Für sein Geld kann man sich in dem ausgebauten Skoda dann auch mehr als wohl fühlen. Ein edles Business-Fahrzeug, in dem man im Anzug genauso gut unterwegs ist, wie am Wochenende zum Ausflug an die See. Um es direkt zu sagen: Wer glaubt, dass Skoda der Ruch einer Billigmarke anhaftet, wird gründlich kuriert. Fahrwerk und Motoren liegen auf dem hohen Niveau von VW, die Qualität soll über der anderer VW-Werke liegen.

In vierzehn Tagen konnte dieser Combi seinen Fahrer für sich gewinnen. Ein Kombi ist heutzutage nicht gerade ein Fun-Fahrzeug, sondern spricht zunächst den Verstand an. Der kommt beim Skoda auf seine Kosten. Trotz seines mäßigen Verbrauchs zeigt er sich als echtes Fahrer-Auto. Zuladung und Ladevolumen sind so bemessen, dass sowohl Familienmenschen, wie auch Freizeit-Aktivisten glücklich werden. Sicher sind mehr als 30.000 Euro auch ein Wort, aber hierbei handelt es sich um ein proberes Vorführfahrzeug. Die Preise für den Skoda Combi beginnen bei 16.740 Euro für den 1.6-Liter-Benziner in der Basisausstattung. Ein "typisches" Fahrzeug mit dem kleineren Diesel und der Ambiente-Ausstattung liegt bei 20.940 Euro. Solche Zahlen verdeutlichen: Bei Skoda gibt es eine große Portion bester Autotradition fürs Geld. Menschen, bei denen die finanziellen Mittel nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und die dennoch ein hochwertiges, fahraktives Fahrzeug wollen, werden kaum eine Alternative mit einem besseren Kosten/Nutzen-Verhältnis finden. Wer einmal am Steuer sitzt, bei dem wird es funken und plötzlich verwandelt sich die geplante Zweckehe in eine heiße Romanze.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?