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Wilder Hund: Fahrbericht: Opel Astra OPC

Opel will zurück auf die sportliche Bühne. Auch wenn die Engagements in den Sportwagenklassen eingestellt wurden: Die neuen OPC-Modelle sollen der Marke mit dem Blitz wieder ein Image der Sportlichkeit zurückgeben.

Aushängeschild soll der neue Opel Astra OPC sein. Kein Astra wie alle anderen, sondern einer, dem man seine Potenz auf den ersten Blick ansieht: Fette Schürzen und dicke Schweller, dazu 18-Zoll-Felgen und das knackige Grunddesign der zweitürigen Astra-Version GTC machen den OPC schon optisch zu einer echten Sportskanone. Und die Leistung hält, was der bullige Look verspricht. Beim Aggregat hat sich das Opel-Performance-Team nicht lumpen lassen. Der bekannte Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung leistet beim Astra OPC satte 171 kW/240 PS. Der erste Astra OPC musste vor sechs Jahren noch mit 160 PS auskommen.

Die erste Ausfahrt mit dem Astra OPC über die legendären Rennstrecke Targa Florio auf Sizilien ist ein echtes Erlebnis. Tür auf und hinein in die eng geschnittenen Sportsitze, die einen ausgezeichneten Seitenhalt bieten. Das Steuer liegt griffig in der Hand. Genauso karg wie bei seinen zahmen Brüdern zeigt sich die Instrumentierung des Rüsselsheimers. Übersichtlichkeit und Verarbeitung des Innenraums sind ohne Fehl und Tadel. Leider stört die sportliche Carbonleiste den Gesamteindruck: Sie erweist sich bei näherer Betrachtung schnell als billiges Plastikimitat.

Statt des trendigen Starterknopfs wird der Motor nach alter Väter Sitte mit dem Zündschlüssel entfacht. Ein kurzes Fauchen und der Vierzylinder ist willig am Gasfuß. Beim Soundcheck kann der Astra OPC allerdings nicht überzeugen. Der Klang ist zwar giftig, in höheren Drehzahlen aber schnell nervig. Man wünscht sich den Sound von Konkurrenten wie dem BMW 130i oder dem Golf R32 mit ihren grollenden Sechszylindern herbei.

Dann geht es los. Beim Kavalierstart macht der 4,29 Meter lange OPC mächtig Dampf, presst Fahrer und Beifahrer tief in die engen Recaros. Erster, zweiter, dritter Gang – das geht ordentlich zur Sache. Die ersten Kurven, Lastwechsel, dann endlich eine kurze Gerade. Schalten, Bremsen, Gas und weiter. Eines lässt sich nach wenigen Kilometern sagen: Der Astra OPC ist schnell. Sehr schnell. Da hat Opel nicht zu viel versprochen. Schließlich schafften die Opel-Piloten die Nordschleife des Nürburgrings mit einer Bestzeit von 8,33 Minuten.

Doch wer es so krachen lässt, macht schnell Bekanntschaft mit der schwachen Seite des Astra OPC. 240 PS und Frontantrieb: Das zusammen gibt kein homogenes Bild ab. Der kraftvolle Vierzylinder zerrt nicht nur in den Kurven mächtig am Lenker und bringt Unruhe in den Fahrstil. Schnell ist man - aber wie viel besser würde sich der Astra nur fahren lassen, wenn er Heck- oder gar Allradantrieb hätte? Wie man hört, denkt man angesichts der steigenden Motorleistungen endlich auch beim Opel über Allradvarianten nach.

Die Fahrwerksabstimmung sorgt für mehr Freude als der Antrieb. Die Feder-Dämpferabstimmung ist hart, aber keinesfalls unkomfortabel. Wer mit dem OPC morgens gemütlich zur Arbeit fährt, wird das zu schätzen wissen. Die Lenkung ist präzise, bekommt jedoch durch die nervigen Antriebskräfte Minuspunkte. Zudem heißt es: Aufpassen auf das Heck. Im Grenzbereich kommt das Hinterteil des 1,4 Tonnen schweren Fronttrieblers sehr schnell, wird aber vom ESP sicher wieder einfangen.

Die Fahrleistungen dürften ganz im Sinne der sportlichen Opel-Fans sein. 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 244 km/h lassen auf der Autobahn nur wenige vorbeiziehen. Die üppig dimensionierten Bremsen (321 mm vorn und 278 mm hinten) sorgen für eine exzellente Verzögerung auch wenn man einmal besonders schnell unterwegs ist. Die 320 Nm Maximaldrehmoment des Turbomotors würde man sich etwas früher als bei 2.400 U/min wünschen. Opel verspricht trotz aller Ambitionen einen Durchschnittsverbrauch von 9,2 Litern SuperPlus auf 100 km.

Wie sieht es mit Alltagstauglichkeit und Platzangebot aus? Vorne keine Probleme, hinten geht es schon enger zu. Besonders Köpfe und die abfallende Dachlinie dürften sich nicht immer gut verstehen. Doch nur selten dürfte bei einem Astra OPC auch in der zweiten Reihe jemand Platz nehmen. Wer eine Großfamilie hat, kann sich schließlich auch für den Zafira OPC entscheiden. Der bietet 240 PS und sieben Sitzplätze. Deutlich mehr stört die sehr schlechte Sicht nach hinten. Durch das knackige GTC-Heck gibt es nur ein vergleichsweise kleines Guckloch. Das stört nicht nur beim Einparken, sondern auch im täglichen Straßenverkehr.

Was kostet nun der neue Astra im Rennanzug? Bereits der Basispreis von 28.000 Euro lässt einen Schlucken. Schließlich gibt es den starken Konkurrenten Focus ST schon für rund 4.000 Euro weniger. Allein die Sechszylinder-Konkurrenz von Golf R32 und BMW 130i liegt über 32.000 Euro. Für eine Sportversion wie den Astra OPC hätte man sich zudem eine bessere Serienausstattung gewünscht. Elektrische Spiegel, Klimaanlage und Sportfahrwerk mit 18-Zoll-Felgen sind zwar Serie. Doch selbst bei dem Topmodell müssen solche Extras wie Xenonlicht, Klimaautomatik oder Bordcomputer teuer geordert werden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(