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Geschäftsjahr 2008: Audi fährt Rekordergebnis ein

Satte Gewinne trotz Finanzkrise: Wie der Audi-Konzern mitteilte, hat sich der Gewinn im Geschäftsjahr 2008 um mehr als 30 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro erhöht. Auch bei Umsatz, Produktion und Auslieferungen legten die Ingolstädter zu. Die Prognosen für 2009 fallen deutlich schlechter aus.

Nach einer Rekordfahrt 2008 wird die Autokrise bei der VW-Tochter Audi in diesem Jahr deutliche Bremsspuren hinterlassen. "Wir planen mit einem Absatzrückgang um zehn Prozent", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer am Dienstag in Ingolstadt. Finanzvorstand Axel Strotbek ergänzte, dies werde sich auch auf das Ergebnis niederschlagen. Audi werde "ganz klar" einen Ergebnisrückgang vermelden müssen. Dies gelte schon für das erste Quartal 2009.

Anfang März hatte Schwarzenbauer angekündigt, Audi werde bei den Stückzahlen schon 2010 die Konkurrenten Daimler und BMW überholen. "Wir bauen unsere Position aus, während andere verlieren", sagte er damals.

"Wir haben eine Marktkrise, aber keine Audi-Krise", erklärte Vorstandschef Rupert Stadler. Trotz deutlich sinkender Nachfrage will der Autobauer weiterhin kräftig in neue Produkte investieren und auch an seinen langfristigen Wachstumszielen festhalten. Zuvor hatte er angekündigt, Audi werde "aus der Krise besser herausfahren können als mancher unserer Wettbewerber".

Im Januar und Februar verkaufte Audi 119.600 Fahrzeuge, das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Reagieren will die VW- Tochter mit Kurzarbeit und einer Überprüfung aller nicht produktbezogenen Investitionen und Ausgaben. Wie Audi bereits angekündigt hat, soll in der Karwoche die Produktion in Ingolstadt ruhen, in Neckarsulm werden die Schichten verkürzt. Zu weiteren Maßnahmen äußerte sich der Vorstand nicht. Man fahre "auf Sicht", hieß es.

"Es ist unsere oberste Priorität, unsere Ertragskraft sicherzustellen", unterstrich Stadler. Finanzchef Strotbek versicherte, der Konzern könne auch in Krisenzeiten die Investitionen aus eigenen Mitteln bestreiten. Das Jahresergebnis werde "signifikant positiv" bleiben.

2008 hatte Audi seine Rekordfahrt nochmals fortgesetzt. Die Erlöse stiegen um 1,7 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verzeichnete mit 2,77 Milliarden Euro einen Zuwachs von 2,5 Prozent. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich um 9,0 Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro; nach Steuern blieben 2,2 Milliarden Euro übrig, was einem Zuwachs von 30,4 Prozent entspricht. Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge an Kunden übergeben, ein Anstieg von 4,1 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg auf 57.533 (Vorjahr: 53 347).

"Wir werden auch 2009 kräftig in neue Produkte, zukunftsfähige Technologien und Wachstumsmärkte investieren", erklärte Strotbek. Die Investitionen sollten auf dem Vorjahresniveau von etwa zwei Milliarden Euro bleiben. "Wir halten an unserem langfristigen Wachstumskurs fest", ergänzte Stadler. Mitte des kommenden Jahrzehnts will Audi der ertragreichste Premium-Anbieter sein und bis zu 1,5 Millionen Fahrzeuge ausliefern.

DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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