MOTORRAD Bayern verschärft Motorrad-Kontrollen


Die bayerische Polizei will künftig härter gegen Motorrad-Raser vorgehen.

Mit strengen Kontrollen will die bayerische Polizei die weiter hohe Zahl von Motorrad-Unfällen eindämmen. Im vergangenen Jahr waren auf Bayerns Straßen bei Motorradunfällen 213 Personen getötet und mehr als 2400 schwer verletzt worden, berichtete Innenminister Günther Beckstein (CSU) am Dienstag in München. Gerade an Wochenenden, Feiertagen und bei schönem Wetter sollen die Kontrollen intensiviert werden. Erste Überwachungsaktionen wird es bereits an den Osterfeiertagen geben.

Unfallgefahr im Sommer am höchsten

Die Monate April bis Oktober gelten als besonders unfallträchtig. Fast die Hälfte aller Motorradunfälle (48 Prozent) ereignen sich an Wochenenden. Der Anteil der Getöteten liege in diesem Zeitraum bei 49 Prozent. Unfallträchtigste Tageszeit seien die Stunden zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr. Als Unfallursache bei Motorradfahrern ermittelte die Polizei zu einem Viertel (25 Prozent) überhöhte Geschwindigkeit und Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot (elf Prozent).

Häufige Unfallursache zu Beginn der Motorradsaison ist mangelnde Fahrpraxis. Der Automobilclub »Kraftfahrer-Schutz« empfiehlt allen Bikern, vor den ersten großen Frühjahrsfahrten ihre Fahrfertigkeit zu trainieren.

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