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Walkerville Speedway Racers Club: "Ben Hur" mit Motorrädern: Die Dirt-Rebellen aus Südafrika

Bremsen gibt es nicht, kommen darf jeder und wer will, darf auch mit einem Chopper oder einer Vespa starten. In Südafrika feiern Wochenend-Krieger die wilden Ursprünge des Rennsports.

Mario van der Merwe steckt sich noch schnell eine Zigarette an, bevor es auf das Oval geht.

Mario van der Merwe steckt sich noch schnell eine Zigarette an, bevor es auf das Oval geht.

Beim Rennen gewinnt, wer als erster durchs Ziel kommt? Nicht immer, manchmal gewinnt auch der Fahrer, der als Letzter noch auf seiner Maschine sitzt. Und das geht dann so: Zwei Teams starten auf dem Rundkurs, erlaubt ist fast alles und dann heißt es: "last man standing". Rennen von der rauen Art finden auf der Strecke des "Walkerville Speedway Racers Club" statt.

Das staubige Oval liegt nicht weit entfernt vom ungleich berühmteren und gepflegteren Formel-1-Rennkurs Kyalami bei Johannesburg in Südafrika. Im "Walkerville Speedway Racers Club" startet nicht die internationale Elite, hier treten wagemutig die lokalen "petrol heads" am Sonntagnachmittag gegeneinander an. 

Klassische Begegnungen sind Flat-Track-Rennen, Rennen mit Seitenwagen und als weltweite Neuheit "Stof Kop" Rennen, "Stof Kop" bedeutet "Schmutzkopf".  Bei den Maschinen ist so ziemlich alles erlaubt. Jeder darf kommen, alles kann starten. Gefahren wird in der Speedway-Konfiguration, die Maschinen besitzen weder vorne noch hinten eine Bremse, geschaltet wird auch nicht. Slide und Geschwindigkeit werden nur mit dem Gashebel gesteuert. So weit nicht ungewöhnlich. Doch Organisator Gavin Pieterson hat das Rennevent in eine Art Ritterturnier mit Motorrädern verwandelt. Das Rennen ist wild, gefährlich und macht den Teilnehmern jede Menge Spaß. Schwere Unfälle gab es glücklicherweise nicht. In einem Zeitalter, in dem Industrie und Werbegelder den Rennsport zu einer Reklameveranstaltung degradiert haben, werden hier wieder die wilden Ursprünge des Rennsports gefeiert. Mehr "Ben Hur" als klinische Formel 1. Der Traum aller Wochenend-Krieger. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.