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Aston Martin Vantage 2018: Muskelprotz

Seit 2005 ist der aktuelle Aston Martin Vantage auf dem Markt. Endlich klopft seine Ablösung an die Tür. Technik und Design des Elfer-Gegners sind komplett neu - der Charakter bleibt.

Aston Martin Vantage 2018 - das moderne Aston-Gesicht

Aston Martin Vantage 2018 - das moderne Aston-Gesicht

Als der aktuelle Aston Martin Vantage vor zwölf Jahren erstmals auf die internationale Sportwagenbühne rollte, staunten die Experten nicht schlecht. Die Eleganz vergangener Jahre war zwar nicht vollends verloren gegangen, doch wirkte der damalige Vantage auf einen Schlag ungewöhnlich kompakt, betont bullig, wahrhaft gefährlich und auf der Straße kauernd wie kein anderer Aston Martin vor ihm. Eine klare Unterscheidung zu den zahlreichen Vorgängergenerationen, die seit Anfang der 50er Jahre beginnend mit dem DB2 Vantage die Fans britischer Sportwagenkunst frohlocken ließen. Ende des Jahres kommt nun endlich der Nachfolger und der könnte ein echter Volltreffer werden. Er bleibt bei leicht gewachsenen Abmessungen kompakt und bullig, wirkt dabei jedoch moderner denn je, ohne sich allzu sehr an das Topmodell DB11 anzunähern. Gewisse Ähnlichkeiten zu dem Aston Martin DB 10, der im letzten James-Bond-Streifen "Spectre" an den Ufern des Tiber in Rom seinen großen Auftritt hatte, lassen sich kaum verneinen.

Muskelprotz
Aston Martin Vantage 2018 - das moderne Aston-Gesicht

Aston Martin Vantage 2018 - das moderne Aston-Gesicht

Der Film-DB-10 wurde 2014 in einer Auflage von nur zehn Modellen per Hand gefertigt. Acht Modelle wurden für die verschiedenen Filmsequenzen benötigt und größtenteils zerstört; zwei weitere wurden für Marketingzwecke rund um Aston Martin, 007-Darsteller Daniel Craig und den Filmstart von Spectre, den 24. James-Bond-Film, genutzt. Eines der beiden Marketingfahrzeuge wurde im vergangenen Jahr für mehr als drei Millionen Euro versteigert. Wer bei der Christie\'s-Versteigerung zu kurz gekommen ist, kann Ende des Jahres beim Serienmodell des kommenden Aston Martin Vantage zugreifen. Unter der Motorhaube des neuesten Aston Martin arbeitet erstmals ein Herz aus dem Hause Mercedes-AMG. Der aufgeladene Vierliter-V8 mit rund 500 PS dürfte dabei nur der Einstieg in die Vantage-Welt sein. Im Laufe des kommenden zwei Jahre werden weitere Leistungsstufen und wie auch beim Vorgänger ein V12-Motor mit dann mehr als 600 PS verfügbar sein. Die Motorleistung wird per Getriebeautomatik an die Hinterachse übertragen. Es ist fraglich, ob auch weiterhin eine Handschaltung für Fahrdynamik-Puristen verfügbar sein wird. Der ebenfalls sehr bullige Roadster mit Stoffdach kommt Ende 2018.

Doch der etwas gewachsene Aston Martin Vantage bekommt aus Schwaben nicht nur das Daimler-Triebwerk geliefert. Auch bei Elektronik, Fahrwerk, Infotainment und Sicherheitssystemen wurde der spürbare Technikrückstand mit Kooperationsmodulen aus dem Hause Mercedes aufzuholen versucht. Preislich dürfte es bei rund 120.000 Euro losgehen. Vielleicht gerade noch rechtzeitig zu Weihnachten.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.