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Audi A6 quattro: Mutiger Steilpass

Mit Vollgas die Skischanze rauf. Das war ein legendärer Werbespot von Audi, um den Allradantrieb populär zu machen. Zu dessen 25. Geburtstag hat der Autobauer das Spektakel exklusiv für den stern wiederholt.

Bei jedem Schritt suchen die Hände zusätzlichen Halt - ein Geländer, einen Balken, einen Gurt -, reflexartige Griffe gegen das Schwindelgefühl. Die Holzhütten in der Tiefe sehen aus wie zufällig verstreute Bauklötze, und das Auto dort, 48 Höhenmeter unterhalb der Plattform des Turms, wirkt wie Spielzeug, wie von der Fantasie eines Kindes auf dem Schanzentisch platziert. Im Tal, gerade noch in Sichtweite, stapfen Schaulustige durch den Schnee, die Köpfe nach oben gereckt. Manche haben Ferngläser dabei. In der dünn besiedelten Gegend um das Städtchen Jämsä, 300 Kilometer nördlich von Helsinki, hat sich herumgesprochen, dass hier eine abenteuerliche Aktion stattfinden soll. Audi will zum 25. Geburtstag des quattro-Antriebs einen legendären Werbespot von 1986 nachstellen - als exklusive Fotoproduktion für den stern. Eine silbergraue Limousine vom Typ A6 quattro soll aus eigener Kraft die schneebedeckte Schanze hinaufkraxeln, mehr als 80 Prozent Steigung überwinden. Keine Straße auf der Welt ist so steil. "Audi steht für die überlegene Form der Fortbewegung", sagt Hans-Christian Schwingen von der Marketing-Abteilung des Herstellers zur Begründung, warum sich der Ingolstädter Autobauer auf die Idee des stern eingelassen hat. 1986 war es ein roter Audi 100 quattro gewesen, an dessen Steuer der Rallyefahrer Harald Demuth saß. Zu Beginn des Spots: Ein Auto im Schnee, der Wind heult. Der Fahrer schaltet Zündung und Scheinwerfer ein, und dann - ja, und dann fährt der Audi unter Fanfarenklängen eine Skisprungschanze hoch, als gäbe es keine leichtere Übung.

So etwas hatte noch keiner gesehen; prompt gewann die Agentur BBDO in Cannes damit den "Goldenen Löwen" für Werbefilme. Und noch 1997 kürte ihn eine hochkarätige Jury zum besten deutschen Werbefilm aller Zeiten. Die 36 Sekunden knappe Handlung (Kinoversion: 66 Sekunden) passte perfekt zum Slogan "Vorsprung durch Technik". Der Spot trug dazu bei, Audi vom Image einer Marke für Fahrer mit Hut zu befreien und zum sportlichen Nobelhersteller zu drehen. Am Allradantrieb kamen fortan auch BMW, Mercedes und Porsche nicht mehr vorbei.

Harald Demuth erinnert sich, dass die Stimmung in dem kleinen Team damals zwischen Extremen schwankte. Mal hieß es: "Das geht eh nicht", dann wieder: "Das muss gehen." Dann kam der Rallyefahrer an die Schanze und fuhr mit dem Aufzug den Turm hoch. "Als ich runterschaute, war ich mir sicher: Das kann nicht gehen." Beim ersten Versuch stockte die Fahrt, noch ehe der steilste Punkt erreicht war, denn für die 138 PS des Audi war dessen Gewicht von rund 1300 Kilogramm zu viel. Also wurde das Auto abgespeckt, und schließlich schaffte es Demuth, den Wagen mit letzter Kraft die schmale Schanzenspur hochzutreiben.

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Doch es gab auch

böse Gerüchte. Weil der steile Anstieg im Wortsinne unglaublich war, litt der Spot bis heute unter dem Verdacht, es sei getrickst worden. Schuld war ein Stahlseil, oben am Turm und unten am Schanzentisch fest verankert. Daran sollte sich der Wagen mit Hilfe eines Sicherungssystems klammern können, falls er abzuschmieren drohte. Im Film war die Trosse zu erkennen, wenn auch nur schemenhaft. "Wir haben damals den Versuch gemacht, das Seil ein wenig zu kaschieren. Das war ein Fehler", sagt Marketing-Mann Schwingen. Zweifler glaubten nun erst recht, das Auto werde gezogen. Dieser Verdacht soll jetzt, Jahre später, endgültig ausgeräumt werden. Wieder mit Harald Demuth am Steuer.

Uwe Bleck, Ingenieur und Reifenexperte von Audi, fasst die dramatische Perspektive, die sich vom Turm aus bietet, in eine nüchterne Formel: Delta h ungefähr 50 Meter, bedeutet v2 etwa 110 km/h. Im Klartext: "Würde das Auto ungebremst runterrollen, hätte es am Schanzentisch ein Tempo von 110", sagt Bleck. Dann könnte den voll ausgestatteten, rund zwei Tonnen schweren A6 nichts mehr aufhalten. Am Gegenhang der 40 Jahre alten Schanze würde er zerschellen.

Die Entscheidung für die 500.000 Euro teure Produktion fiel erst Mitte Dezember. Einen Tag vor Weihnachten reiste der Statiker Rudi Macht an, um die seit zehn Jahren verwaiste Schanze in Augenschein zu nehmen. Weil sie frei in der Landschaft steht und die Bäume überragt, waren die Skispringer oft gefährlichem Seitenwind ausgesetzt. Für den Dreh war ihre Lage jedoch schon damals ideal, denn sie ermöglicht freie Sicht aus allen Richtungen. Zusammen mit finnischen Helfern verstärkte Macht die an einigen Stellen morsch gewordene Holzbahn des Bauwerks. Die wichtigste Sicherung gegen eine mögliche Katastrophe hatte Florentin von Schmidt-Pauli bereits für den Dreh von 1986 erdacht. Als technischer Leiter der ganzen Aktion ist er, wie Fahrer Harald Demuth, bei der aktuellen Produktion im Januar 2005 wieder dabei. Seine Erfindung: Ein zwei Zentimeter dickes Stahlseil läuft durch einen speziell angefertigten Schlitten am Unterboden des Audi, an zwei beweglichen Klauen vorbei. Diese lassen das Seil ungehindert durch, aber nur, wenn es vorwärts geht. "Umgekehrt schließt sich die Mechanik sofort", sagt Schmidt-Pauli.

Theoretisch jedenfalls. Bei den ersten Tests am Freitag rutscht Harald Demuth mit dem Wagen zu seiner Überraschung 15 Meter abwärts. "Ich dachte, der wird schon noch stoppen", berichtet er von der gefährlichen Situation. Sekunden vergehen, bis Demuth den Hebel zieht, mit dem die Seilklemme auch manuell ausgelöst werden kann. "Und dann kam der Ruck", sagt er und blickt erleichtert.

Der Grund für die Panne ist schnell gefunden: Die Oberfläche des verwendeten Seils ist geschmiedet, zu hart, nicht geschmeidig genug. Dadurch gerät es in Schwingungen, welche die Klauen der Bremse auseinander drücken. Mit einem herkömmlichen, weicheren Seil funktioniert das System am Samstagmorgen einwandfrei. Aber dafür hat Harald Demuth ein anderes Problem. Bei einem Sturz während des Lauftrainings am Vorabend hat sich der zweifache Deutsche Rallyemeister das rechte Handgelenk verknackst. Die Schmerzen sind so groß, dass er den Bremshebel im Notfall nicht ziehen, geschweige denn über mehrere Minuten halten kann, bis sich das Team vom Turm abgeseilt und den Audi mit der Seilwinde gesichert hat. Diese ist ausschließlich dafür da, den Wagen nach jedem Versuch langsam wieder auf den Schanzentisch herunterzulassen.

Ingenieur Uwe Bleck muss das Steuer übernehmen. Er lässt Rallyereifen mit Spikes aufziehen, die für ordentlich Haftung sorgen sollen. "Fast wie mit Sommerreifen auf Asphalt", beschreibt Bleck seinen Eindruck nach den ersten Metern. Der Entwickler ist ein Routinier, fährt in seiner Freizeit Langstreckenrennen auf dem Nürburgring. Die immense Steigung der Schanze scheint ihn wenig zu beeindrucken. "Lenkrad gerade halten und Gaspedal dosieren", sagt er. Bleck muss aufpassen, dass die Räder nicht zu stark durchdrehen, sonst kommt der Wagen ins Rutschen. Einziger Eingriff in die Technik des 335 PS starken Audi A6 ist eine Sperre im Getriebe. Sie verhindert, dass die Automatik in den zweiten Gang schaltet. Dann würde die Übersetzung für den steilen Anstieg nicht mehr passen.

"Die Schwierigkeit besteht in der Koordination. An den acht, neun Sekunden hängt alles", sagt Bleck. "Die größte Anspannung ist, den Helikopter nicht aus den Augen zu verlieren." Das Drehbuch sieht nämlich für den Audi-Kameramann eine Einstellung vor, die den Wagen genau von der Seite zeigt, während er die rund 80 Meter lange Schanze erklimmt. Doch während das Auto aus dem Stand startet, muss der Pilot Werner Iberler seinen Bell 407 mit gleichmäßigem Tempo annähern. Er darf im Flug weder verzögern noch beschleunigen, sonst verwackelt das Bild. Bleck muss also über die Schulter blicken und den Hubschrauber durch die Heckscheibe beobachten. Und exakt in dem Moment Gas geben, wenn beide auf gleicher Höhe sind. Kurz vor 14 Uhr sind die Bedingungen perfekt. "Das schönste Licht, das man sich vorstellen kann", sagt Kameramann Serge Roman. "Bitte nicht mehr bewegen", ruft Florentin von Schmidt-Pauli, denn die Plattform oben auf dem Turm federt bei jedem Schritt. Der Helikopter erhebt sich dröhnend. Uwe Bleck schaltet die Zündung des Audi ein, die Scheinwerfer blitzen auf. Dann stürmt das Auto die Steilstrecke mit einem Affenzahn hinauf, "etwa 60 km/h schnell", wie Bleck später erzählt. Als er den Wagen oben stoppt, schaukelt der Turm. "Man hat das Gefühl, der fährt hier durch die Wand, wenn er nicht bremst", sagt Serge Roman begeistert. Er kontrolliert die Szene auf dem Monitor, dann gibt er Entwarnung: "Abgedreht", sagt Roman.

Stimmt. Total abgedreht.

Frank Janssen und Heiner Müller-Elsner / print

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?