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Aktion lettischer Radfahrer: Bike XXL - wenn Räder so dick wie Autos werden

Lettische Radler haben mit einer kreativen Idee aufgerüstet. Metallgestelle blasen ihre Räder zu Pkw-Größe auf, so zeigen sie den verschwenderischen Platzverbrauch von Autos im Straßenverkehr.

Die lettische Gruppe ''Lets bike it'' hat mit einer kreativen Idee die soziale Netzwerke im Osten aufgewirbelt. Am Internationalen Autofreien Tag fuhren sie mit ihren Fahrrädern durch die Lettische Hauptstadt Riga.

Ihr Protest zeigt eindrucksvoll wie viel Platz ein Auto im Straßenverkehr verbraucht. Um die Differenz zwischen einem Auto und einem Fahrrad zu zeigen, fahren sie mit einem Gerüst herum, welches genau die Maße eines durchschnittlichen PKWs hat.

Ihre Idee ist es, den normalen Platzverbrauch eines PKWs sichtbar zu machen. Was beim Auto mit einem Fahrer akzeptiert wird, erscheint beim Rad als rücksichtslose Verschwendung.

Eine ähnliche Aktion hatte es auch schon in Münster gegeben. damals hatte die Stadt Münster Plakate aufhängen lassen auf denen der Platzunterschied bei 72 Menschen im Straßenverkehr klargemacht werden sollte - einmal im Bus und dann in einzelnen Pkw. Ein Plakat ist natürlich weniger eindrucksvoll, als die lebendige Aktion in der lettischen Hauptstadt.

Johan-Christen Seeliger
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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